Neues Jahr – Neues Glück: Sieg der 1. Mannschaft gegen Schwanstetten

Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng startete in der Bezirksliga 1 mit einem Heimkampf ins neue Jahr 2026. Zu Gast war der Schachklub Schwanstetten.

Der Mannschaftskampf wurde auch schon bald inhaltsreich: Eric Stertkuhl an Brett 2 nutzte gekonnt die Schwächen der gegnerischen Stellung aus und beschäftigte seinen Gegner fortlaufend mit Abwehrmaßnahmen, dieser übersah darauf hin einen Damenverlust und musste aufgeben.

Martin Sippl an Brett 3 und Ulrich Reichmann an Brett 5 steuerten zwei Unentschieden bei. Stefan Ratscheu an Brett 4 und sein Gegner gestalteten ihre Partie stellenweise recht unübersichtlich, jeder Fehlgriff konnte die Partie sofort entscheiden. Dieser kam dann auch in der Zeitnotphase des Gegners und Stefan konnte mit Materialvorteil die Partie für sich entscheiden.

An Brett 1 brachte Nick Merdian ein sehenswertes Materialopfer, um so die Partie zu verschärfen und Angriff zu erhalten auf den gegnerischen König, dieser befand sich immer noch in Brettmitte. Eine Weile befand sich die Partie auch in einem dynamischen Gleichgewicht, allerdings konnte der Gegner dann doch noch seinen König in Sicherheit bringen und so entschied der Materialvorteil zu Ungunsten von Nick.

Ebenso sehenswert gestaltete Erich Fischer an Brett 7 seine Partie, allerdings machte ihm und so manchem Zuschauer erst einmal seine offene Königsstellung größte Sorgen. Durch eine List erzielte er Materialvorteil und seine Gegnerin versuchte die Partie mittels Bauernumwandlung zu retten. Erich agierte umsichtig und konnte schlussendlich alle gegnerischen Drohungen neutralisieren und mittels großen Materialvorteil die Partie für sich entscheiden.

Es liefen sodann nur noch die Partien von Jonah Cwiklik an Brett 6 und Nicolas Bisterfeld an Brett 8. Es sah stellenweise danach aus, als wären auch diese beiden Partien zu gewinnen, dies hätte mit 6:2 einen eindeutigen Mannschaftssieg ergeben. Leider verlor Nicolas durch einen Fehlgriff einen ganzen Turm und musste wenig später den Kampf einstellen. Jonah hatte eine Endspielstellung auf den Brett, welche Gewinnchancen inne hatte. Allerdings zweigte er in eine Variante ab, welche das Spiel Unentschieden werden ließ.

Der Mannschaftskampf endete somit erfolgreich mit 4,5 zu 3,5. Es schmerzt ein bisschen, hätte doch das Resultat noch eindeutiger ausfallen können. Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng steht damit in der Mitte der Saison auf einem guten 4 Platz, siehe auch Ranglistentabelle aus dem Ligamanager. Für Schwanstetten wird es am letzten Platz zappenduster.

1. Mannschaft – in Rothenburg knapp verloren

Zum letzten Spieltag in der Bezirksliga 1 vor Weihachten ging es für die Spieler der ersten Mannschaft nach Gebsattel bei Rothenburg, da den Rothenburgern ihr traditionelles Spiellokal „Hotel zur Post“ dieses Mal nicht zur Verfügung stand.

An Brett 4 kam es bei Ulrich Reichmann und seinem Gegner zu einer Abtauschserie und schneller Materialreduzierung mit ebenso schneller Einigung auf Unentschieden.

An Brett 1 konntet Eric Stertkuhl schon im Anfangsstadium der Partie einen Bauern erobern, musste dann aber vorsichtig agieren wegen vorhandener Schwächen in der eigenen Stellung. Im weiteren Verlauf konnte Eric sich einen starken Freibauern sichern, welcher die gegnerische Stellung merklich einengte. Die Partie wurde jedoch dann Remis gegeben.

An Brett 7 probierte Nikolai Kendzia eine Abweichung einer bekannten Eröffnungsvariante, musste dem Gegner jedoch dann die bessere Stellung überlassen. Nikolai übersah leider eine drohende Fesselung und entschied sich, ohne Dame weiterzuspielen. Nach weiteren Materialverlust gab er die Partie auf.

Jonah Cwiklik an Brett 5 lieferte sich mit seinem Gegner trotz frühen Damentausch einen inhaltsreichen Kampf. Im Endspiel lehnte Jonah ein Remis-Angebot des Gegners ab und konnte die Partie letztendlich gewinnen.

Michael Ceglar kam an Brett 8 zum Einsatz und ging wie gewohnt schon im frühen Partiestadium zum Angriff über. Dies gestaltete sich auch erfolgreich, denn die Stellung des Gegners wies sodann einige Schwächen auf, welche Michael zu einer Abtauchkombination nutzte. Sie ließ dem Gegner nur die Wahl, mit wesentlich schlechterer Stellung weiterzuspielen oder Materialverlust hinzunehmen. Im weiteren Verlauf trieb Michael den gegnerischen König zur Brettseite und erledigte ihn dort.

Erich Fischer an Brett 6 musste mit einer passiven Stellung Vorlieb nehmen, welche jedoch verteidigungsfähig blieb. Nachdem der Gegner zum Angriff übergegangen war, konnte Erich mittels taktischen Damentausch die Stellung vereinfachen, was er leider ausließ. Nach einem weiteren Fehlgriff musste Erich die Partie verloren geben.

An Brett 3 startete Gunny Leusch mit einer verwickelten Partie und zwischenzeitlichen Bauernopfer. Nach weiterem Damentausch konnte er den geopferten Bauern wieder zurückgewinnen, musste aber zulassen, dass sein Gegner seine Türme aktiv positionieren konnte. Im weiteren Verlauf der Partie ging für Gunny ein zusätzlicher Bauer verloren. Sein Gegner verstärkte seine Stellung geschickt und konnte einen Freibauern vorantreiben, welcher Gunny dann zur Aufgabe zwang.

Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 2 musste längere Zeit in passiver Aufstellung Angriffswellen des Gegners abwehren. Im weiteren Verlauf konnte er die Stellung soweit abdichten, sodass sein Gegner seine aktive Stellung nicht weiter verstärken konnte. Ein Gegenspiel war aber nicht möglich und so wurde diese Partie Remis gegeben.

Der Mannschaftskampf endete somit unglücklich 3,5-4,5 mit einem Mannschaftsverlust. Dies ist ärgerlich, denn in der einen oder anderen Partie hätte mehr erreicht werden können, sodass ein Mannschafts-Remis in greifbarer Nähe lag. Auch konnte die Mannschaft nicht in gewohnter Stärke wie sonst spielen und musste auf Ersatzspieler zurückgreifen. Momentan belegt die 1. Mannschaft nun den fünften Platz in der Bezirksliga 1. Siehe auch den Ligamanager direkt:

Ligamanager: Spielplan – Bezirksliga 1

Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft Landesliga-Nord

Zum Auftakt der neuen Saison 2025/2026 ging es für die Spieler des SC Postbauer-Heng zur Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft in der Landesliga. Diese wurde diesmal vom SC Furth im Wald in Eschlkam ausgerichtet. Die Anreise gestaltete sich dadurch etwas länger als gewohnt, das Ambiente im dortigen Gasthof zur Post machte dies allerdings wieder wett.

Der Start verlief etwas holprig, gegen DJK Nord Regensburg und SW Nürnberg-Süd musste man sich mit Niederlagen begnügen. Die spielfreie Runde wurde sodann für eine längere Pause genutzt, um gestärkt in die Nachmittagsrunden zu starten. Die Begegnung gegen Schwanstetten endete mit einem Unentschieden, ebenso gegen Neustadt bei Coburg. Siege konnten gegen Heilsbronn und Schwarzenbach am Wald erzielt werden.

Das Ergebnis war schlussendlich ein 5. Platz im Tabellenmittelfeld. Der SC Postbauer-Heng ist damit für die kommende Saison wieder startberechtigt in der Landesliga Nord. Eifrigste Punktesammler waren Jonah Cwiklik und Martin Sippl mit 4 bzw. 3 Punkten aus 5 gespielten Partien. Gunny Leusch erziehlte 2 Punkte aus ebenso viel gespielten Partien. Nick Merdian und Stefan Ratscheu kamen auf je 1,5 Punkte aus 5 bzw. 4 Partien. Die obligatorische „Nachbesprechung“ bei gutem Abendessen fand ebenso im Gasthof zur Post statt.

Rangliste mit Spieler

Paarungslisten aller Runden

1. Mannschaft: Sichere Platzierung erreicht

Am 7. Spieltag ging es für die erste Mannschaft zum Auswärtsspiel gegen Noris Tarrasch 4. Die Nürnberger rangierten am Ende der Tabelle und so war es überraschend, dass diese nicht mit der stärksten Aufstellung antraten und zudem unvollständig.

Eric Stertkuhl konnte somit an Brett 1 einen kampflosen Punkt einsammeln. Auch Michael Ceglar an Brett 7 nutzte seine Chance gegen Marianne Diller und kam zu einem weiteren frühen Punkt durch Einfangen der gegnerischen Dame.

An den Brettern 3 und 5 einigten sich zuerst Gunny Leusch und dann Ulrich Reichmann auf jeweils ein Unentschieden mit ihren Gegnern (Petra Loebel und Manfred Lutzky). Martin Sippl an Brett 2 steuerte einen weiteren halben Punkt gegen Berrak Albayrak bei.

Erich Fischer an Brett 6 verlor erst Bauern, konnte dann aber einen Angriff auf den gegnerischen König von Robert Ackermann starten. Nach Verlust eines Springers musste Erich jedoch aufgeben. Die letzten verbleibenden Partien brachten somit die Entscheidung.

Jonah Cwiklik an Brett 8 musste nach Bauernopfern seines Gegners Fabian Pielenz einen heftigen Angriff abwehren und hatte dann letztendlich Materialeinbuße hinzunehmen. Allerdings konnte Jonah in ein Endspiel überführen, in dem der Materialvorteil des Gegners nicht mehr ausschlaggebend war mit der Folge der Punkteteilung.

An Brett 4 zeichnete sich bei Nick Merdian ebenfalls ein Unentschieden ab. Sein Gegner Hermann Krauß musste gewinnen, um für Nürnberg wenigstens ein 4:4 zu erreichen. Nick konnte aber jegliche Gewinnversuch erfolgreich abwehren, sodass auch diese Partie mit einem Unentschieden endete.

Der Mannschaftskampf wurde somit mit 4,5 zu 3,5 gewonnen. Dies verschafft dem SC Postbauer-Heng einen momentan komfortablen dritten Platz in der Bezirksliga 1. Damit ist auch jegliche Abstiegsgefahr gebannt, siehe hierzu auch das Ligaorakel des Homburger Schachklubs mit Wahrscheinlichkeiten Auf-/Abstieg.

Quelle: Ligamanager Schachbund Bayern

Quelle: Ligaorakel Schachklub Bad Homburg

SC Postbauer-Heng qualifiziert sich für das Bayerische Mannschaftspokalturnier

Die ersten beiden Runden der Mittelfränkischen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft 2024/2025 wurden in unserem Spiellokal am Samstag 22. Februar ausgetragen. Eigentlich hätte die erste Runde schon Ende vergangenen Jahres stattfinden sollen, aufgrund der geringen Teilnehmerzahl von sieben Mannschaften startete man bereits direkt in Runde 2.

In der Vormittagsrunde war die Mannschaft von Zabo-Eintracht der Gegner, allerdings kam von deren Mannschaftsführer am Vortag eine Absage wegen Spielermangels. Gut ausgeruht trat man also in der Nachmittagsrunde gegen den SC Heideck-Hilpoltstein an. Gunny Leusch konnte an Brett 4 eine seiner gut vorbereiteten Eröffnungsvarianten spielen, allerdings glich sein Gegner Thomas Ruderer im Laufe der Partie aus und so einigte man sich auf ein frühes Unentschieden.

An Brett 1 lieferte sich Nick Merdian eingangs einen verwickelten Kampf gegen Maximilian Rathmann. Nick konnte jedoch mittels eines Freibauern die gegnerische Stellung lähmen, sodass ein Gewinn der Partie die Folge war. An Brett 3 war Michael Ceglar mit der Organisation eines Angriffs gegen die gegnerische Stellung beschäftigt, übersah jedoch im hitzigen Kampf eine Springergabel und musste nach einem Damenverlust gegen Christian Zimmer aufgeben.

An Brett 2 fiel somit die Entscheidung, Martin Sippl musste sich eine Weile lang in gedrückter Stellung verteidigen. Sein Gegner Bastian Perner konnte zudem einen Freibauern bilden, übersah jedoch, dass aufgrund seiner unsicheren Königsstellung Gegenspiel und taktische Verwicklungen möglich waren. Im weiteren Verlauf konnte Martin den Freibauern eliminieren und mittels Damentausch eine völlig sichere Stellung herbeiführen, sodass eine Punkteteilung die Folge war. Insgesamtes Ergebnis 2:2, jedoch wegen der Gewinnpartie von Nick an Brett 1 wurde die Runde nach der Berliner Wertung für uns als gewonnen gewertet.

Nächster Gegner im Endspiel um den Mittelfranken-Pokal ist damit der SC Uttenreuth, der sich gegen den SK Schwanstetten und den SC JÄKLECHEMIE durchsetzen konnte. Spielort und Datum müssen aber noch bekannt gegeben werden. Schon jetzt ist der SC Postbauer-Heng durch das Erreichen der Finalrunde für den Bayerischen Mannschaftspokal qualifiziert, also zusätzlicher Antrieb gegen den SC Uttenreuth das Finale zu gewinnen.

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