2. Mannschaft: Niederlage in Zirndorf

Wie schon erwartet war der SK Zirndorf ein schwer zu bespielender Gegner.

Leider musste Nick Merdian kurzfristig krankheitsbedingt absagen , sodass ein Brett 3 frei blieb.
An Brett 1 konnte Nikolai Kendzia das Spiel ausgeglichen gestalten, aber im Endspiel konnte sich sein Turm nicht mehr gegen 2 zur Umwandlung strebende Bauern wehren.
An Brett 2 versuchte Michael Ceglar sein Spiel zu “Verkomplizieren”, musste aber dann den Rückwärtsgang einlegen und übersah ein Matt auf der Grundlinie.
An Brett 4  spielte Erwin Firla gegen einen immer stärker aufkommenden Gegner remis.
Andreas Eichhorn an Brett 5 einigte sich mit seinem Gegner auf Remis, als nur noch jeweils 6 verkeilte Bauern und 2 Türme im Spiel.
Auch an Brett 6 mit Martin Hanusch sah alles schon nach einem Remis aus, denn hier waren 7 Bauern verkeilt. Aber sein Gegner wollte unbedingt durchbrechen und vernachlässigte dadurch seine Abwehr, was zum Matt führte.
Herbert Stenger/Brett 7 brachte sein Gegenüber schnell aus der Theorie und plötzlich konnte dieser dem Druck nicht mehr standhalten und gab kurz vor dem Matt die Partie auf.
An Brett 8 merkte man Klaus Pechmann die lange Wettkampfpause an, er verlor trotz Damengewinn durch einen Fingerfehler seine Partie.
Den Mannschaftskampf mussten wir mit 5 : 3 abgeben. Wir liegen jetzt auf dem vorletztem Platz und müssen in den nächsten Spielen unbedingt punkten.
Der nächste Mannschaftskampf ist schon am 25.3.2022 bei Jäklechemie.

MF Herbert Stenger

K3: Sieg für die 4. Mannschaft

Unsere Jugendmannschaft, verstärkt durch einige Erwachsene, trat gegen die Mannschaft von SW Nürnberg Süd 6 an. Leider mussten wir ein Brett freilassen, aber auch unser Gegner hatte Aufstellungssorgen und konnte 2 Bretter nicht besetzen. So stand es vor dem ersten Zug 2:1 für uns.

Henry Uhl an Brett 2 kam gut aus der Eröffnung und gewann 2 Bauern, übersah aber im Mittelspiel eine Gabel, wodurch er eine Figur verlor. Nachdem noch mehr Material verloren ging, war auch sein Spiel verloren.

Jonah Cwiklik an Brett 3 konnte nicht rochieren und stand insgesamt nicht gut. Als sein Gegner daraus keinen Vorteil erspielen konnte, wickelte Jonah das Endspiel erfolgreich ab. Sein Bruder Julian an Brett 4 war ebenfalls siegreich, nachdem sein Gegner eine Figur eingestellt hatte.

Tim Kaiser an Brett 7 stand in seinem ersten Mannschaftsspiel durchweg ausgeglichen und einigte sich mit seinem Gegner auf ein Remis. Sergej Merdian an Brett 8 konnte nach einem Turmverlust die Partie nicht mehr halten.

Damit war der erste Sieg in dieser Saison mit 4.5 : 3.5 Punkten unter Dach und Fach.

K1: Endlich wieder Mannschaftsspiele!

Nach sehr langer Spielpause starteten wir wieder mit unserer 2. Mannschaft in die Kreisliga-Saison, aber leider nur mit 6 Spielern. Unser Gegner, der SC Noris-Tarrasch Nürnberg 5 trat zwar ersatzgeschwächt, aber vollständig an.

An Brett 1 erspielte Nikolai Kendzia gegen einen über 100 DWZ-Punkte stärkeren Spieler ein achtbares Remis. Michael Ceglar/Brett 2 verlor gegen einen stark spielenden Jugendspieler im Endspiel. Die Bretter 3 und 6 hatten wir leider nicht besetzt.

An Brett 4 mit Erwin Firla und Brett 5 mit Nick Merdian einigte man sich jeweils auf ein Remis. Martin Hanusch/Brett 7, in seinem ersten Spiel in der 2. Mannschaft, brachte seinen Gegner in Zeitnot, die dieser aber glücklich überstand, sodass man sich auch hier auf eine Punkteteilung einigte.

Den einzigen Sieg an diesem Abend konnte für unsere Mannschaft Herbert Stenger erzielen. Sein Gegner leistete sich in der Eröffnung einen Fehler, sodass die Partie nach dem 25. Zug beendet war.

Damit hatten wir 3:5 verloren. Das nächste Spiel ist der Mannschaftskampf am 12.11.21 zu Hause gegen SG Mh. Rdf. Schwabach 2.

MF Herbert Stenger

2. Mannschaft holt endlich den ersten Heimsieg

Die 2. Mannschaft empfing in der Bezirksliga 2b die 1. Mannschaft des SC Stein.

Die Gäste traten nur mit 6 Leuten an, sodass die Bretter 4 und 7 kampflos an uns gingen.
Timm Wisuras Gegner schwächte an Brett 6 seinen Königsflügel so sehr, dass Timm schon nach 24 Zügen ein unabwendbares Matt drohte und auf 3:0 erhöhte.
Erwin Firla verrechnete sich bei einer Kombination im Zentrum und musste sich mit einem Minusbauern herumschlagen. Als ausgewiesener Endspielexperte schaffte es Erwin dennoch, das Endspiel remis zu halten, da sein Gegner den falschen Läufer hatte.
Michael Ceglar stand an Brett 3 nach der Eröffnung ziemlich gedrückt, konnte sich aber zunehmend befreien. Anschließend fand sein Gegner keinen wirklichen Plan und Michael verbesserte seine Stellung immer mehr. Durch eine Fesselung gewann er die Dame und wir hatten bereits 4,5 Brettpunkte, womit der Heimsieg gesichert war.
Stefan Ratscheu versuchte an Brett 2 das Zentrum zu öffnen, was sich aber als zu optimistisch herausstellte und einen Bauern kostete. Sein Gegner konnte immer mehr Figuren tauschen und das anschließende Damenendspiel war nicht mehr zu halten.
Nikolai Kendzia kam an Brett 1 nie wirklich dazu, selbst die Initiative zu ergreifen. Am Ende drohte ein Eindringen seines Kontrahenten am Damenflügel und Materialverlust, weshalb Nikolai sich geschlagen gab.

Am Ende steht der lang ersehnte Heimsieg mit 4,5:3,5 zu Buche. Es besteht weiterhin Hoffnung auf den Klassenerhalt. Hierfür muss jedoch in Uttenreuth gepunktet werden.

2. Mannschaft: Durststrecke hält an

Im zweiten Heimspiel in Folge empfingen wir am 6. Spieltag die zweite Mannschaft des SC Forchheim. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch oft reicht der Wille allein nicht aus.

Nikolai Kendzia hatte an Brett 1 nach der Eröffnung zwei Bauern mehr, da sein Gegner ein Wolga-Gambit mit vertauschten Farben spielte. Anschließend machte Weiß am Damenflügel mächtig Druck und gewann die Bauern schnell zurück. Aufgrund eines drohenden Figurenverlust und bereits zwei Minusbauern, hatte Nikolai genug gesehen.
Stefan Ratscheu verpasste es an Brett 2 aktiv zu werden. Da auch sein Gegner keinerlei vorteilhafte Aktivitäten fand, einigte man sich nach 24 Zügen auf Remis
Michael Ceglar verweigerte an Brett 3 mehr oder weniger die eigene Figurenentwicklung. Er schaffte es zwar größtenteils den Königsflügel geschlossen zu halten, aber gegen das Eindringen auf der d-Linie fand er kein Mittel. In aussichtsloser Stellung gab er schließlich auf.
Martin Stürmer kam an Brett 4 solide aus der Eröffnung, ließ aber die Diagonale g1-a7 ein wenig außer Acht, was ihm die Qualität kostete. Nach einem “Fingerfehler” mit Damenverlust gab er auf.
Michael Gottlieb versuchte an Brett 5 im Zentrum aktiv zu werden, wobei sein Gegner einen starken e5-Bauern hatte. Als Michael durch einen Doppelangriff einen Bauern verlor, fiel er auseinander und gab aufgrund eines drohenden Matts auf.
Erwin Firla wurde an Brett 6 im Mittelspiel mit einem für einen Sizilianer typischen Minoritätsangriff konfrontiert und büßte einen Bauern ein. Nach einigen Figurenabtäuschen konnten auch Erwins Endspielkünste das Spiel nicht mehr retten.
Gerhard Rupp stand an Brett 7 ebenfalls mit einem Minusbauern da. Im Endspiel gewann er allerdings die Qualität, welche er wieder opferte, da er meinte, sein Freibauer wäre schneller. Dies stellte sich als Irrtum heraus und Gerhard musste sich geschlagen geben.
Youngster Nick Merdian betrieb an Brett 8 Ergebniskosmetik. Er gewann durch einen schönen Doppelangriff eine ganze Figur und hatte anschließend keine Probleme bei der Vorteilsverwertung.

Am Ende stehen wir nach dieser 1,5:6,5 Klatsche wieder einmal mit leeren Händen da. Am nächsten Spieltag geht es nach Schwanstetten.