Julian und Jonah bei der DJEM 2026

Die beiden Brüder Julian und Jonah Cwiklik nahmen an den diesjährigen Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen teil. Jonah ging in der ODJM Gruppe A und Julian in der ODJM Gruppe C an den Start.

Jonah kam in Runde 1 gut aus der Eröffnung und hatte eine Qualität mehr. Im weiteren Verlauf wurde die Stellung ausgeglichen, ehe Jonah in zunehmender Zeitnot die Kontrolle über die Stellung verlor und schließlich mattgesetzt wurde. Nach einem Bye in Runde 2, versuchte Jonah in Runde 3 am Königsflügel anzugreifen, stellte jedoch taktisch eine Figur ein. Wie durch ein Wunder schaffte er es jedoch eine Remisschaukel zu finden, die ihm zumindest noch den halben Punkt sicherte.

In Runde 4 hatte Jonah einen Mehrbauern, doch sein Gegner hatte die aktivere Stellung und setzte Jonah unter Druck. So gingen im Laufe der Partie zunächst zwei Bauern und noch weiteres Material verloren, ehe ein gegnerischer Freibauer und eine Minusqualität Jonah zur Aufgabe bewegten.

Die Partie der fünften Runde bewegte sich die meiste Zeit im Ausgleich und endete auch mit einem Remis. In Runde 6 verlor Jonah wieder einen Bauern und später wäre einem gegnerischen Freibauern die Umwandlung gelungen, sodass auch hier eine Niederlage zu Buche stand.

In Runde 7 hatte Jonah dieses Mal einen Mehrbauern, doch die schwarze Stellung war deutlich besser und aktiver, sodass später eine Figur und damit auch die Partie verloren ging.

In den Runden acht und neun konnte Jonah dann endlich zwei volle Punkte einfahren. In Runde 8 recht souverän und ungefährdet, in Runde 9 nach einem chaotischen Mittelspiel mit der unnatürlichen Materialverteilung von Dame + zwei Läufer auf Jonahs Seite und zwei Türmen, einem Springer und drei Bauern auf der gegnerischen Seite, in dem Jonah jedoch den Überblick behielt.

Damit hatte Jonah insgesamt 4 Punkte aus 9 Partien gesammelt und landete am Ende auf Platz 40 von 53 Teilnehmern, was ihm einen kleineren DWZ-Zuwachs bescherte.

Für Julian ging es in Runde 1 schon schwierig los, als er mit den schwarzen Steinen mit einem Minusbauern immer mehr unter Druck geriet und letztendlich aufgeben musste.

In Runde 2 folgte der erste Sieg, als Julians Gegner bereits nach 6(!) Zügen eine Figur einstellte und der volle Punkt letztendlich ungefährdet eingefahren wurde. In Runde 3 stand Julian wieder passiver, ehe sich die Partie zu seinen Gunsten wendete. Doch im weiteren Verlauf gelang es dem Weißspieler am Königsflügel durchzubrechen und die Partie für sich zu entscheiden.

Auch in die vierte Partie kam Julian nicht gut rein, doch seine Gegnerin nahm nach 20 Zügen mit einem Mehrbauern in einer +2,5-Stellung ein Remis an.
In Runde 5 gab es wieder einen vollen Punkt zu bejubeln und auch in Runde 6 hatte Julian einen starken Angriff auf dem Brett, doch er schaffte es nicht, diesen entscheidend zu verwerten und so musste er sich mit einem Dauerschach zufriedengeben.

In Runde 7 gewann Julian wieder sehr früh eine Figur und brachte die Partie souverän nach Hause, doch in Runde 8 hatte er wieder einen Minusbauern und eine passive Stellung. Allerdings profitierte er von einer Taktik, die die Dame gegen einen Turm gewann und schnappte sich so noch den vollen Punkt.
In Runde 9 stand Julian erst auf Gewinn, aber im Endspiel drohte eine Niederlage. Durch ein ungenaues Spiel seines Gegners kam er jedoch zurück und am Ende sprang noch ein halber Punkt heraus.

Julian erspielte damit in 9 Partien 5,5 Punkte und landete auf Platz 18 von 80 Teilnehmern. In der DWZ-Auswertung stand allerdings ein Minus von 17 DWZ-Punkten zu Buche.

U25 Gruppe A
U25 Gruppe C

1. Mannschaft: Enttäuschender Saisonabschluss

Am letzten Spieltag der Saison ging es zur 1. Mannschaft von Zabo-Eintracht Nürnberg, die wie erwartet in Vollbesetzung antraten.

In den Partien von Eric Stertkuhl an Brett 1 und Ulrich Reichmann an Brett 5 kam es zu schnellen Remisen nach 16 bzw. 14 Zügen. Auch bei Erich Fischer an Brett 7 waren in einer geschlossenen Mittelspielstellung lediglich ein Bauern und eine Leichtfigur getauscht worden, ehe auch diese Partie mit einem Remis beendet wurde.

Stefan Ratscheu hatte an Brett 4 einmal die Chance, nach der Eröffnung taktisch einen Bauern zu gewinnen, doch er verpasste die Gelegenheit. Im weiteren Verlauf ging man in ein Springerendspiel, in welchem jedoch keine der beiden Seiten eine Gewinnidee hatte, weshalb ein Unentschieden vereinbart wurde.

Jonah Cwiklik sah sich an Brett 6 nach der Eröffnung mit einem Königsangriff konfrontiert, der für seinen Gegner auch fast schon gewinnbringend war. Nach einigen Figurenabtäuschen schaffte es Jonah, in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel abzuwickeln, welches er souverän remis hielt.

Nach den ganzen Remisen, gab es schließlich den ersten vollen Punkt zu vermelden, jedoch leider für die Heimmannschaft von Zabo. Dirk Kestler kam an Brett 8 gut aus der Eröffnung und erspielte sich einen kleinen Vorteil. Im Mittelspiel hatte er noch Glück, dass sein Gegner einen taktischen Figurengewinn übersah, doch im Springerendspiel war seine Stellung zu passiv, um sie noch halten zu können, weshalb sich Dirk geschlagen geben musste.

Gunny Leusch spielte an Brett 3 nach der Eröffnung ebenfalls einen kleinen Vorteil heraus, geriet jedoch im weiteren Verlauf in leichten Nachteil, da ein Bauer verloren ging. Im Turmendspiel machte er seinen ehemaligen Vereinskameraden Pal Benkö stolz und verteidigte es souverän, sodass am Ende ein halber Punkt zu Buche stand.

Spielanalyse auf Gunny’s Chessalyse

Die Partie von Martin Sippl an Brett 2 war im Mittelspiel von Figurenmanövern geprägt. Mit zunehmendem Partieverlauf versuchte Martin am gegnerischen Königsflügel durchzubrechen, was ihm jedoch nicht gelang. Stattdessen ging eine Figur und wenig später die Partie verloren.

Damit ging der letzte Mannschaftskampf mit 3:5 verloren und am Ende schließen wir die Saison auf einem enttäuschenden 5. Platz in der Endtabelle ab.

Ligamanager

1. Mannschaft mit unglücklicher Heimniederlage

Am vorletzten Spieltag empfing unsere 1. Mannschaft die 4. Mannschaft von Noris-Tarrasch Nürnberg.

Bei Eric Stertkuhl an Brett 2 und Martin Sippl an Brett 3 wurden schnelle und unspektakuläre Remisen vereinbart.

Gunny Leusch wiederholte an Brett 4 mit seiner Gegnerin die Variante der Vorsaison, die jedoch beide Seiten verbessert hatten. In besserer Stellung nahm Gunny allerdings ein Remisangebot an.

Den ersten vollen Punkt holte Erich Fischer an Brett 7 als er zunächst im Mittelspiel einen Bauern gewann und später verschiedene Drohungen aufstellt, die sein Gegenüber nicht mehr abwehren konnte.

Nun war jedoch die erfolgreiche Phase vorbei und es hagelte einen Rückschlag nach dem anderen. Zunächst hatte Nicolas Bisterfeld an Brett 8 einen Bauern eingestellt und schaffte es nicht, die Partie nochmal zu seinen Gunsten zu drehen, sodass er sich geschlagen geben musste.

Ulrich Reichmann hatte an Brett 6 eine Qualität gewonnen und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab. Wie durch ein Wunder schaffte es sein Gegner, dieses Endspiel doch noch zu halten, sodass die Partie remis ausging.

Stefan Ratscheu hielt die Partie an Brett 5 trotz Passivität lange ausgeglichen, doch in Zeitnot gelang seinem Kontrahenten der Durchbruch. Plötzlich ergab sich für Stefan noch die Möglichkeit auf ein Remis, doch dieses war wie die Analyse danach ergab nicht von einem Amateurspieler zu finden und so ging die Partie verloren.

Auch Nick Merdian hatte an Brett 1 mit einer passiven Stellung zu kämpfen und letztlich war ein Endspiel mit drei Minusbauern nicht mehr zu halten.

Damit mussten wir uns am vorletzten Spieltag mit 3:5 geschlagen geben und verloren damit die Tabellenführung. Am letzten Spieltag geht es nach Zabo, wo die Saison erfolgreich abgeschlossen werden soll.

Ligamanager

4. Mannschaft: Jugend forscht

Aufgrund von diversen Ausfällen der erwachsenen Spieler war am letzten Spieltag der Kreisliga 3 unsere Mannschaft gegen Jäklechemie Nürnberg 4 komplett mit Jugendlichen besetzt. Doch diese schlug sich recht wacker.

Unser Brett 1 und das gegnerische Brett 6 blieben unbesetzt.

Der zehnjährige Sebastian Lochner gab an Brett 7 sein Debüt und hielt eine Zeit lang gut mit. Letztlich ging jedoch eine Qualität verloren und später noch eine Figur, weshalb die Partie aufgabereif war.

Leon Schuster, in seinem zweiten Spiel für die Mannschaft, hielt an Brett 5 bis ins Endspiel eine nahezu ausgeglichene Stellung, bis zunächst ein Bauer und dann ein zweiter verloren ging, sodass auch diese Partie verloren war.

Sophia Müller büßte an Brett 3 im Endspiel ebenfalls einen Bauern ein, doch sie versuchte noch das Bauernendspiel remis zu halten. Ihr Gegner schaffte es aber dennoch umzuwandeln und die Partie für sich zu entscheiden.

Der erfahrenste Spieler in der Mannschaft, der vierzehnjährige Paul Taraba musste an Brett 2 ran und schaffte es, im Mittelspiel eine Qualität zu gewinnen. Diesen Vorteil behielt er bis ins Endspiel und verwertete ihn locker zum Sieg.

Maximilian Müller hatte an Brett 4 im Endspiel das Nachsehen, als sein Gegner umwandelte und ihn schließlich mattsetzte.

Leon Schläger, der Älteste mit 17 Jahren, brauchte an Brett 8 einige Zeit, um sich einen Vorteil herauszuspielen. Im Endspiel schaffte er es, in die Stellung der Schwarzspielerin einzudringen, Material zu gewinnen und die Partie für sich zu entscheiden.

Das Spiel ging letztendlich mit 3:5 verloren, doch die Kids haben sich gut geschlagen und weitere wertvolle Erfahrung im Erwachsenenspielbetrieb sammeln können. Auch wenn wir zum Saisonschluss am Ende der Tabelle stehen, hat sich das Konzept der 4. Mannschaft mit einigen Erwachsenen Spielern als Stützen sowie einigen Jugendlichen, die ans Erwachsenenschach herangeführt werden sollen, bewährt. Patrick Seliger hat eine enorme Entwicklung in dieser Saison hinter sich und wird in der neuen Saison unsere 2. Mannschaft verstärken.

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1. Mannschaft: Wir sind Tabellenführer!

Am siebten Spieltag der Bezirksliga 1 ging es für unsere 1. Mannschaft nach zu den Schachfreunden nach Fürth. Nach einer knappen 3,5:4,5 Niederlage in der Vorsaison hatten wir etwas gutzumachen.

Michael Ceglar an Brett 7 und Ulrich Reichmann an Brett 4 starteten mit sehr schnellen halben Punkten.

Den ersten vollen Punkte steuerte Dirk Kestler an Brett 8 bei, nachdem er in einer lange ausgeglichenen Partie eine Qualität gewann und ein komplett gewonnenes Endspiel wahrscheinlich auch ohne die Aufgabe des Weißspielers locker verwertet hätte.

Stefan Ratscheu spielte an Brett 3 ebenfalls eine lange ausgeglichene Partie, bis er ein Remisangebot ablehnte und sehr genaue Züge fand, die ihm einen Vorteil bescherten. Das anschließende Springer-Bauernendspiel verwertete er ohne Probleme zum Sieg.

Eric Stertkuhl bekam an Brett 1 eine vielversprechende Angriffsstellung aufs Brett, fand jedoch nicht den entscheidenden Schlag. Stattdessen entwickelte sich die Stellung zu seinen Ungunsten, doch sein Gegner willigte aufgrund von akuter Zeitnot in eine Stellungswiederholung ein.

Jonah Cwikliks Kontrahent opferte an Brett 5 im Mittelspiel eine Qualität und versuchte mit Kompensation zu spielen. Tatsächlich stellte Jonah die Partie im Endspiel einmal ein, doch der Schwarzspieler schlug Jonahs Figur mit dem falschen Bauern und so ging Jonah schließlich als Sieger aus der Partie hervor.

Martin Sippl hatte an Brett 2 im Mittelspiel zwei Qualitäten mehr, doch die Stellung war äußerst kompliziert. Nach einigen Vereinfachungen blieb ihm eine Mehrqualität im Endspiel übrig, die den sicheren Sieg für Martin einbrachte.

Erich Fischers Partie an Brett 6 war hoch taktisch und so häuften sich Ungenauigkeiten und Fehler auf beiden Seiten, bis die Stellung in Zug 37 zumindest laut Computer ausgeglichen war. Das Endspiel, in dem Erich eine Figur gegen zwei Bauern mehr hatte, war jedoch nicht mehr zu halten.

Damit gewannen wir in Fürth mit 5,5:2,5 und sind aufgrund der Niederlagen von Rothenburg und Zabo-Eintracht Nürnberg auf Platz 1 geklettert. Im nächsten Spiel gegen NT Nürnberg 4 soll diese Tabellenführung dann verteidigt werden.

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