U12-Mannschaft: Finale dahoam!

Am gestrigen Samstag spielte unsere U12-Mannschaft das Halbfinale der bayerischen U12-MM, welches in Postbauer-Heng ausgetragen wurde. Simon Koberstein, Henry Uhl, Jonah und Julian Cwiklik bewiesen, dass man als Mannschaft funktionieren muss, um weiterzukommen.

In der ersten Runde ging es gegen die Mannschaft vom SC Aschaffenburg.
Simon meinte an Brett 1 nach der Eröffnung eine Taktik mit Materialgewinn gefunden zu haben, welche jedoch in Richtung Figurenverlust umschlug, als sein Gegner einen starken Verteidigungszug nach dem anderen fand. Am Ende verlor Simon nach einem Springer durch einen Abzugsangriff noch mehr Material und gab auf.
Henry übersah an Brett 2 eine Springergabel mit Läuferverlust und stand wenig später mit einem Turm weniger da. Nach ein paar weiteren Zügen gab er schließlich auf.
Jonah stellte an Brett 3 früh eine Mattdrohung auf, die sein Gegner nur mit erheblichem Figurenverlust verhindern konnte, doch am Ende wurde er doch noch auf der Grundreihe mattgesetzt.
Julian spielte an Brett 4 eine relativ geschlossene Stellung mit einem Mehrbauern, welchen er bis ins Damenendspiel behielt. Dieser Vorteil wurde nach Abtausch der Damen souverän verwertet und damit das 2:2 in der ersten Runde gegen Aschaffenburg gesichert.

In der zweiten Runde spielten wir gegen die SF Tegernheim.
Simon gewann nach der Eröffnung einen Bauern, ließ sich dann jedoch seinen Springer einsperren und schaffte es nicht mehr, im Endspiel mit seinen Freibauern die Niederlage abzuwenden.
Henry verlor an Brett 2 zunächst eine Qualität, holte sich diese im späten Mittelspiel taktisch zurück. Im anschließenden, für Henry eigentlich verlorenen Bauernendspiel verrechnete sich sein Gegner und als jede Seite noch König und Dame auf dem Brett hatte, wurde ein Remis vereinbart.
Jonah gewann nach 19 Zügen durch Matt, nachdem er ein weiteres Mal taktisch die Dame gewonnen hatte.
Julian stand nach der Eröffnung eine Figur in Rückstand, welche später zu einem ganzen Minusturm wurde. Plötzlich gab sein Gegner im Endspiel auf, da dieser mit einer Umwandlung von Julians Bauern gerechnet hatte, und übersah, dass er dies hätte verhindern können.
Damit stand ein knapper und etwas glücklicher 2,5:1,5 Sieg gegen Tegernheim fest.

In der letzten Runde ging es gegen den SK Kelheim.
Simon hatte es mit dem 6. der Deutschen Meisterschaft zu tun und schaffte es nicht, nach einem Bauernverlust in der Eröffnung noch etwas Zählbares aus der Partie rauszuholen.
Henry stand in seiner Partie mehrmals auf Gewinn, übersah jedoch zum Schluss einen Abzug mit Damenverlust und gab sofort danach auf.
Jonah ließ sich die Dame einsperren und bekam dafür einen Turm und drei Bauern. Nachdem im Endspiel ein Großteil der Bauern verloren ging, schaffte er es trotzdem, den f-Bauern umzuwandeln und seinen Gegner mattzusetzen.
Julian hatte nach der Eröffnung zwei Mehrbauern und gewann durch eine Fesselung des g-Bauern einen ganzen Turm. Im Endspiel hatte er gegen seine sich in erheblich in Zeitnot befindende Gegnerin keine Probleme, diesen Vorteil zu verwerten.

Nach zwei Unentschieden und einem Sieg hat sich unsere U12-Mannschaft zusammen mit dem SC Aschaffenburg im Halbfinale Nord für die Endrunde am 2. Oktober qualifiziert, welche wieder in Postbauer-Heng stattfinden wird.
Die weiteren qualifizierten Mannschaften sind die SF München und die SF Augsburg.

SF Tegernheim vs. SC Postbauer-Heng

Ligamanager

Dhruv bei der Bayerischen U8-Meisterschaft

Am vergangenen Wochenende ging Dhruv Bhat bei der Bayerischen U8-Einzelmeisterschaft in Vorra an den Start.

In der ersten Runde wurde er gleich gegen den Zweitstärksten der Startrangliste gelost. Dhruv schaffte es, nach der Eröffnung einen Bauern zu gewinnen und diesen auch bis zum Endspiel zu halten. Dann stellte er jedoch eine Figur ein und wurde wenig später Grundreihenmatt gesetzt.
In Runde 2 hatte er früh in der Partie die gegnerische Dame durch eine Springergabel gewonnen und ließ sich diesen Vorteil auch nicht mehr nehmen.
In der dritten Runde geriet Dhruv mit Schwarz in eine sehr passive Stellung, aus welcher er sich nicht mehr befreien konnte und schon nach 20 Zügen mattgesetzt wurde.
Auch die vierte Partie des Turniers ging verloren, nachdem er seine Dame einstellte und der Gegner keine Probleme hatte, die Partie nach Hause zu bringen.
Die letzten drei Partien gewann er hingegen wieder ohne größere Probleme.

Insgesamt landete Dhruv mit vier Punkten aus sieben Spielen auf Platz 8 von 18 Teilnehmern, weswegen man von einer gelungenen Bayerischen Meisterschaft sprechen kann.

Thomas und die Meister von Morgen


Tabellen

U12-Mannschaft steht im Halbfinale der Bay. Meisterschaft

Am vergangenen Samstag trat unsere U12-Mannschaft in derselben Besetzung wie in der ersten Runde zur zweiten Runde in Höchstadt an. Die Gegner dieses Mal kamen aus Neumarkt, Höchstadt und Aschaffenburg.

Im ersten Spiel ging es gegen Neumarkt, die sich im Vergleich zur ersten Runde an Brett 1 nochmal verstärkt hatten, sodass Simon Koberstein dieses Mal gegen Laura Sophia Bauer ran musste. Simon stand nach der Eröffnung ziemlich gedrückt und auch seine Königsstellung war nicht wirklich sicher. Im Mittelspiel stand seine Gegnerin objektiv auf Gewinn, fand jedoch nicht den entscheidenden Durchbruch und so wurde in leicht schlechterer Stellung für Simon ein Remis vereinbart.
Henry Uhl setzte an Brett 2 seine Siegesserie fort. Er gewann früh eine Qualität und lockte seinen Kontrahenten schließlich in ein unabwendbares Mattnetz, was nach 37 Zügen den Sieg brachte.
Jonah sicherte sich durch einen Trick in der Eröffnung früh einen Qualitätsvorteil, ihm wurde allerdings die Rochade verwehrt. Trotz diverser Drohungen gegen seinen König, fand Jonah immer einen Ausweg und ging mit einem ganzen Turm mehr ins Schwerfigurenendspiel. Im weiteren Verlauf des Endspiels verwandelte sich der Mehrturm in zwei Mehrbauern und das Endspiel war praktisch gewonnen. Leider übersah Jonah eine Pattfalle seines Gegners und musste sich mit einem halben Punkt begnügen.
Julian gewann an Brett 4 früh einen Bauern. Im Mittelspiel kam sogar noch ein Läufergewinn hinzu und dieser Vorteil reichte am Ende zum Sieg.
Nach einem 4:0 in der ersten Runde stand damit ein 3:1 Sieg gegen Neumarkt zu Buche.

Im zweiten Spiel ging es gegen die Gastgeber aus Höchstadt.
Simon hatte an Brett 1 seinen Gegner voll im Griff. Er gewann zuerst eine Qualität und hatte später einen ganzen Turm mehr. Im Endspiel hatte er allerdings diverse Schwierigkeiten diesen Vorteil zu verwerten und die gegnerischen Freibauern am Königsflügel wurden immer stärker. Am Ende waren diese nicht mehr aufzuhalten und Simon verlor beide Türme und damit auch die Partie.
Henry’s Partie an Brett 2 verlief weitestgehend ausgeglichen bis sein Kontrahent eine Springergabel mit Damenverlust übersah und aufgab.
Jonah kam an Brett 3 aus der Eröffnung und dachte, durch ein Schach auf der Grundreihe seinen Vorteil ausbauen zu können. Dies ging jedoch eher nach hinten los, als er sich nach der Abwehr des Schachs mit einem Doppelangriff konfrontiert sah, der eine ganze Leichtfigur und am Ende eigentlich die Partie kostete. Doch in völliger Verluststellung wurde Remis gemacht.
Julian hatte an Brett 4 nach der Eröffnung aufgrund seiner Figurenaktivität schon einen großen Vorteil herausgespielt und gewann durch eine Fesslung einen Läufer. Wenige Züge später hatte er dann mattgesetzt.
Gegen Höchstadt gewannen wir daher mit 2,5:1,5.

Die letzte Mannschaft der zweiten Runde kam aus Aschaffenburg, gegen die unsere Mannschaft aus der Vorsaison noch etwas gutzumachen hatte.
Simon’s Partie an Brett 1 ging relativ ereignisarm ins Doppelturmendspiel. Dort gewann Simon zunächst einen ganzen Läufer, musste jedoch später aufgrund der hohen Aktivität der gegnerischen Türme zwei Bauern geben. Folglich war dieser Vorteil nicht einfach zu verwerten und so einigte man sich auf Remis.
Mr. 100% Henry Uhl ließ seinem Gegner an Brett 2 keine Chance und spielte eine blitzsaubere Partie, die mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel gekrönt wurde.
Jonah hatte an Brett 3 nach der Eröffnung Glück, dass seine geplante Kombination funktionierte, weil der Gegner eine Abwehrmöglichkeit übersehen hatte, die Jonah mit einem Materialrückstand von zwei Leichtfiguren gegen Dame und zwei Bauern zurückgelassen hätte. So gelangte Jonah schließlich in Vorteil und hatte einen ganzen Läufer mehr. Im Endspiel hatte Jonah keine Probleme mehr und fuhr den ganzen Punkt ein.
Gegen Aschaffenburg wurde somit mit 3,5:0,5 gewonnen und der insgesamt sechste Sieg im sechsten Mannschaftsspiel eingefahren.

Unsere U12-Mannschaft hat sich somit überzeugend für das Halbfinale qualifiziert, welches am 18.09.2021 in Postbauer-Heng ausgetragen wird. Die Mannschaft wird versuchen ihre weiße Weste zu behalten und sich für das Finale zu qualifizieren.

Henry: 6 Siege in 6 Spielen

Erfolgreicher Spieltag für die U12-Mannschaft

Am vergangenen Samstag ging es für unsere U12-Mannschaft in der 1. Runde der Bayerischen Meisterschaft nach Lauf, mit am Start waren die Mannschaften aus Neumarkt, Lauf und Bindlach. Die Mannschaft des SC Postbauer-Heng bestand aus Simon Koberstein, Henry Uhl, Jonah Cwiklik und Julian Cwiklik.

In der ersten Runde behielt unsere Mannschaft gegen Neumarkt eine weiße Weste und siegte überraschend glatt mit 4:0, wobei auch die einzelnen Spiele relativ sicher gewonnen wurden.

In der zweiten Runde gegen Bindlach gewannen die Jungs mit 3:1, wobei unsere Bretter 1 bis 3 souverän den Sieg einfuhren und lediglich Julian an Brett 4 in Gewinnstellung ein einzügiges Matt übersah und somit verlor.

In der dritten und letzten Runde des Spieltags gegen den Gastgeber Lauf gelang wieder ein 4:0, wobei hier Simon Koberstein an Brett 1 ordentlich zu kämpfen hatte und erst im Endspiel nach einem Läufereinsteller seines Gegners gewinnen konnte.

Am Ende gelangen unserer Mannschaft 3 Siege mit insgesamt 11 von 12 möglichen Brettpunkten und damit der souveräne Gruppensieg. Der nächste Spieltag führt uns nach Höchstadt mit den Mannschaften aus Neumarkt, Aschaffenburg und Höchstadt.

Simon Koberstein vs. Noah Kamleiter 1:0
v.l.n.r.: Jonah, Julian, Simon und Henry

Jonah bei der Bay. EM U10

In der vergangenen Woche trat Jonah Cwiklik bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften in der U10 an. Er ging dabei von Startranglistenplatz 18 ins Rennen.

In der ersten Runde ging es gegen Daniel Hepp. Nach der Eröffnung übersah Jonahs Gegner einen Figurengewinn mittels eines Turmopfers und einen anschließenden Abzugsangriff. Im weiteren Verlauf ließ Daniel Hepp weitere Gelegenheiten ungenutzt und wurde schließlich von Jonah nach 21 Zügen mattgesetzt.

Auch in Runde 2 geriet Jonah nach einer ausgeglichen geführten Eröffnung in Bedrängnis und stand praktisch auf Verlust. Dies war bis ins Endspiel der Fall, als sein Gegner sich plötzlich verkalkulierte und es im gelang, noch einen halben Punkt zu retten.

In Runde 3 verlief die Eröffnung ausgeglichen, bisweilen mit leichten Vorteilen für Jonah. Kurz vor Ende der Partie verpasste sein Kontrahent die Gelegenheit, einen Patzer auszunutzen, und Jonah setzte wenig später Matt.

In Runde 4 kam Jonah besser aus der Eröffnung und auch in Teilen des Mittelspiels stand er, außer infolge eines größeren Patzers, den sein Gegner nicht ausnutzen konnte, besser. Aufgrund des im Endspiel zu stark werdenden e-Freibauern, war Jonah gezwungen, seinen Turm zu opfern und schaffte es anschließend nicht mehr, aus dem Endspiel noch etwas herauszuholen.

In Runde 5 stand Jonah nach der Eröffnung objektiv schon auf Gewinn, schaffte es aber nicht, die gewonnene Stellung zu verwerten. Auch eine weitere Chance im Mittelspiel blieb leider ungenutzt. Stattdessen konnte sich sein Gegner befreien und selbst eine gewonnene Stellung herauskämpfen, die Jonah nicht mehr zu halten vermochte.

Die sechste und letzte Runde verlief leider sehr unglücklich für ihn, als er nach 17 Zügen ein einzügiges Matt übersah.

Insgesamt landete Jonah mit 2,5 Punkten auf Platz 17 der Tabelle und konnte einen DWZ-Zuwachs von 65 Punkten verbuchen. Wenn er die Chancen in manchen Partien genutzt hätte, wäre noch ein besserer Tabellenplatz drin gewesen. Aber die Hauptsache ist, dass die Kinder mal am richtigen Brett gegeneinander spielen konnten, was hoffentlich bald wieder häufiger möglich sein wird.