1. Mannschaft: Wir sind Tabellenführer!

Am siebten Spieltag der Bezirksliga 1 ging es für unsere 1. Mannschaft nach zu den Schachfreunden nach Fürth. Nach einer knappen 3,5:4,5 Niederlage in der Vorsaison hatten wir etwas gutzumachen.

Michael Ceglar an Brett 7 und Ulrich Reichmann an Brett 4 starteten mit sehr schnellen halben Punkten.

Den ersten vollen Punkte steuerte Dirk Kestler an Brett 8 bei, nachdem er in einer lange ausgeglichenen Partie eine Qualität gewann und ein komplett gewonnenes Endspiel wahrscheinlich auch ohne die Aufgabe des Weißspielers locker verwertet hätte.

Stefan Ratscheu spielte an Brett 3 ebenfalls eine lange ausgeglichene Partie, bis er ein Remisangebot ablehnte und sehr genaue Züge fand, die ihm einen Vorteil bescherten. Das anschließende Springer-Bauernendspiel verwertete er ohne Probleme zum Sieg.

Eric Stertkuhl bekam an Brett 1 eine vielversprechende Angriffsstellung aufs Brett, fand jedoch nicht den entscheidenden Schlag. Stattdessen entwickelte sich die Stellung zu seinen Ungunsten, doch sein Gegner willigte aufgrund von akuter Zeitnot in eine Stellungswiederholung ein.

Jonah Cwikliks Kontrahent opferte an Brett 5 im Mittelspiel eine Qualität und versuchte mit Kompensation zu spielen. Tatsächlich stellte Jonah die Partie im Endspiel einmal ein, doch der Schwarzspieler schlug Jonahs Figur mit dem falschen Bauern und so ging Jonah schließlich als Sieger aus der Partie hervor.

Martin Sippl hatte an Brett 2 im Mittelspiel zwei Qualitäten mehr, doch die Stellung war äußerst kompliziert. Nach einigen Vereinfachungen blieb ihm eine Mehrqualität im Endspiel übrig, die den sicheren Sieg für Martin einbrachte.

Erich Fischers Partie an Brett 6 war hoch taktisch und so häuften sich Ungenauigkeiten und Fehler auf beiden Seiten, bis die Stellung in Zug 37 zumindest laut Computer ausgeglichen war. Das Endspiel, in dem Erich eine Figur gegen zwei Bauern mehr hatte, war jedoch nicht mehr zu halten.

Damit gewannen wir in Fürth mit 5,5:2,5 und sind aufgrund der Niederlagen von Rothenburg und Zabo-Eintracht Nürnberg auf Platz 1 geklettert. Im nächsten Spiel gegen NT Nürnberg 4 soll diese Tabellenführung dann verteidigt werden.

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Bezirks-Mannschaftspokal 2026

Auch in dieser Saison gingen wir mit einer Mannschaft im Bezirks-Mannschaftspokal an den Start. Für das in Uttenreuth ausgetragene Viertelfinale hatte uns die Auslosung Noris-Tarrasch Nürnberg zugewiesen.

Michael Ceglar spielte an Brett 3 und spielte einen geschlossenen Sizilianer. Sein Gegner behandelte diesen sehr sauber und überspielte Michael nach und nach, sodass er eine Qualität opferte, was jedoch auch nicht mehr die erhoffte Wendung, sondern die endgültige Niederlage brachte.

Stefan Ratscheu bekam an Brett 1 eine Nebenvariante der schottischen Eröffnung aufs Brett, in der der Weißspieler seine Bauern am Königsflügel nach vorne in den Angriff schickte. Stefan stand zunächst auf Verlust und verpasste dann die Chance zu einer ausgeglichenen Stellung. Stattdessen ging eine Figur gegen einen Bauern verloren, was gegen einen knapp 400 Elo-stärkeren Kontrahenten den Verlust der Partie bedeutete.

Jonah Cwiklik spielte an Brett 2 eine lange Theorievariante des Sveshnikov-Sizilianers, in der sich sein Gegenüber jedoch auch sehr gut auskannte. Auch Jonah wurde am Königsflügel überrannt und verlor insgesamt 3 Bauern, sodass das anschließende Turmendspiel nicht mehr zu retten war.

Martin Sippl hatte an Brett 4 nach der Eröffnung einen Bauern mehr, schaffte es jedoch nicht wirklich daraus Profit zu schlagen. Aufgrund des bereits entschiedenen Mannschaftskampfes, wurde die Partie schließlich Remis gegeben.

Damit hat sich das erwartet schwere Los Noris-Tarrasch Nürnberg für uns zu einer unlösbaren Aufgabe entwickelt und wir mussten mit einer 0,5:3,5 Niederlage im Gepäck bereits nach einer Runde die Heimreise antreten.

4. Mannschaft spielt Unentschieden im Derby

Am fünften Spieltag der Kreisliga 3 empfing unsere 4. Mannschaft die 2. Mannschaft des SV Postbauer. Auf beiden Seiten wurde jeweils ein Brett freigelassen, bei uns Brett 1 und bei den Gästen Brett 8.

An Brett 5 brachte Sophia Müller unsere Mannschaft in Führung, als sie mit großem Materialvorteil einen Mattangriff gegen ihren König abwehrte und stattdessen selbst die Partie durch ein Schachmatt beendete.

Auf 3:1 erhöhte Paul Taraba an Brett 5, indem er taktisch einen Bauern gewann und später seinen Gegner in ein unabwendbares Mattnetz lockte, weshalb dieser aufgeben musste.

Auf die beiden Siege folgten jedoch drei Niederlagen.
Maximilian Müller wurde an Brett 7 immer weiter zurückgedrägtn, verlor Material und wurde am Ende mattgesetzt. Marc Baum verlor an Brett 4 eine Qualität und später noch mehr Material, weshalb er aufgab. Und Sergej Merdian hatte an Brett 2 bereits einen Minusbauern und gab sich geschlagen, als der Verlust eines zweiten Bauern oder sogar noch mehr drohte.

Beim Stande von 3:4 lag es nun an Patrick Seliger an Brett 3, ob der Mannschaftskampf Unentschieden oder zu unseren Ungunsten ausgeht.
Patrick hatte in einem Doppelturmendspiel ein gegnerisches Remisangebot abgelehnt und stattdessen einen Bauern gewonnen und ein Turmpaar abgetauscht. Nachdem auch das zweite Turmpaar abgetauscht war, verwertete Patrick das anschließende Bauernendspiel souverän zum Sieg.

Damit ging der Mannschaftskampf mit einem 4:4 zuende und am nächsten Spieltag geht es für unsere 4. Mannschaft auswärts gegen Zirndorf/Maccabi 2.

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1. Mannschaft siegt im Spitzenspiel

Am vergangenen Spieltag empfing unsere 1. Mannschaft auf Platz vier stehend die Mannschaft des TSV Cadolzburg, die auf Platz 2 standen.

Den ersten vollen Punkt gab es bei Stefan Ratscheu an Brett 5, der mit dem Jaenisch-Gambit überraschte. Als sein Gegner eine Figur opferte, da er glaubte, eine Taktik zu sehen, gewann Stefan noch eine weitere Figur, sodass der Sieg bereits nach 12 Zügen feststand.

Der zweite Sieg gelang Eric Stertkuhl an Brett 2, als er in Zug 19 eine Leichtfigur einsperrte und später von der akuten Zeitnot seines Gegenübers profitierte sodass er letztendlich auf Zeit gewann.

Julian Cwiklik, der an Brett 8 sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, versuchte am Königsflügel anzugreifen, schlug dann jedoch einen vergifteten Zentrumsbauer und seine Stellung war letztendlich nicht mehr zu retten, sodass er aufgeben musste.

Michael Ceglar brachte an Brett 7 wieder einmal eine seiner Gambitvarianten aufs Brett sodass sein Gegner dadurch immer mehr in Bedrängnis kam. In für Michael bereits gewonnener Stellung ging dem Gegner aber auch noch die Zeit aus.

Erich Fischer gewann an Brett 6 in Zug 25 taktisch einen Bauern und als es in Richtung Endspiel ging, heimste er noch einen zweiten Mehrbauern ein, sodass sein Kontrahent genug gesehen hatte und aufgab.

Den Punkt zum Mannschaftssieg holte Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 3. Die Partie verlief bis Zug 28 sehr ausgeglichen, bis Martin durch eine Taktik zwei Bauern gewann, was er sich im weiteren Verlauf nicht mehr nehmen ließ.

In Nick Merdians Partie an Brett 1 kamen bereits früh die Damen vom Brett. Im anschließenden Endspiel spielte Nick ungenauer als sein Gegner und kam immer mehr in Nachteil, ehe er in Zug 36 wieder kurz ausglich. In Zeitnot fand er jedoch nicht die beste Fortsetzung und musste sich letztendlich geschlagen geben.

Gunny Leusch hatte an Brett 4 fast die ganze Partie über mal kleineren und mal größeren Vorteil, konnte diesen jedoch nicht verwerten, weshalb schließlich in einem komplett ausgeglichenen Turmendspiel ein Remis vereinbart wurde.

Spielanalyse auf Gunnys Chessalyse

Damit gewannen wir gegen den TSV Cadolzburg mit 5,5:2,5 und sind aktuell auf Platz 3 der Bezirksliga 1 zu finden, was hoffentlich Rückenwind für das Auswärtsspiel bei den Schachfreunden Fürth bringen wird.

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U20-Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr

Unsere U20-Mannschaft bekam es am zweiten Doppelspieltag der Landesliga Nord mit Seubelsdorf und Schwandorf zu tun. Aufgrund von Ausfällen saßen bei uns nur drei Spieler an den Brettern.

Jonah Cwiklik spielte an Brett 1 lange die Theorie der sizilianischen Sveshnikov-Variante ehe sein Gegner einen Bauern opferte, um im Zentrum durchzubrechen und Jonah schließlich in ein Mattnetz zu zwingen.

Julian Cwiklik opferte an Brett 2 einen Springer für den Angriff, doch dieses Opfer schlug fehl und so stand er im Endspiel mit einem Bauern gegen eine Leichtfigur dar, was sein DWZ-mäßig weit unterlegener Kontrahent verwerten konnte.

Patrick Seliger sperrte an Brett 3 bereits in der Eröffnung einen Läufer ein. Diesen Materialvorsprung baute er noch auf eine Leichtfigur und zwei Bauern aus und fuhr ohne Probleme den vollen Punkt ein.

Gegen Seubelsdorf stand somit eine nicht erwartete 1:3-Niederlage auf dem Papier. Anschließend ging es gegen Schwandorf.

Jonah spielte genau wie sein Gegenüber eine völlig ausgeglichene Partie ohne auch nur eine Ungenauigkeit, weshalb diese Partie folgerichtig mit einem Remis endete.

Julian hatte nach der Eröffnung große Probleme und stand praktisch auf Verlust, doch aufgrund eines groben Patzers seines Gegners kam er in Materialvorteil und verwertete das Endspiel mit seinem Läuferpaar gegen einen Turm sehr stark zum vollen Punkt.

Patrick spielte wieder eine gute Partie, bis er im Mittelspiel den Vorteil weggab und in ausgeglichener Stellung ein Remis vereinbart wurde.

Damit holte unsere U20-Mannschaft gegen den geteilten Spitzenreiter Schwandorf immerhin ein 2:2, was die Abstiegssorgen allerdings nicht gerade kleiner werden läßt.

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