4. Mannschaft: Knappe Heimniederlage

Am ersten Spieltag der Kreisliga 3 empfing unsere 4. Mannschaft, die zur neuen Saion einigen Zuwachs bekommen hat, die Mannschaft von Noris-Tarrasch Nürnberg 8.

Maximilian Meier spielte an Brett 1 seine erste Meisterschaftspartie mit Schwarz und kam aus der Eröffnung zunächst mit einem Bauern weniger heraus. Im Mittelspiel wurden die Damen getauscht, im Endspiel ging ein weiterer Bauer verloren. Nach dem Turmtausch konnte Maximilian einen Bauern zurückgewinnen, sodass beide Spieler einen Bauern zur Dame umwandeln konnten. Die Partie endete schließlich remis.

Leon Schläger spielte an Brett 2 mit Weiß und stellte zunächst die Qualität ein. Im weiteren Verlauf gelang es ihm jedoch, den gegnerischen König mit Dame und Turm mattzusetzen.

Michael Wabner hatte an Brett 3 mit Weiß eine eher unspektakuläre Partie. Nach dem Damentausch und dem Abtausch zweier Leichtfiguren einigten sich beide Spieler auf Remis.

Sergej Merdian spielte an Brett 4 mit Weiß eine kurze und ereignisarme Partie, die bereits nach 17 Zügen remis endete.

Paul Taraba spielte an Brett 5 mit Schwarz und verlor nach der Eröffnung durch eine Bauerngabel eine Figur gegen zwei Bauern. Danach war die Partie kaum noch zu retten und ging schließlich verloren.

Jonathan Eck debütierte an Brett 6 mit Weiß. Im Mittelspiel hatte er Glück, dass seine Gegnerin eine Möglichkeit zum Figurengewinn übersah. Zunächst kam er daher mit einem Bauern weniger davon. Im weiteren Verlauf stellte Jonathan allerdings selbst eine Figur ein und verlor die Partie.

Marc Baum hatte an Brett 7 mit Schwarz nach der Eröffnung zunächst zwei Bauern mehr. Dann stellte er jedoch einen Läufer ein, wodurch seine Chancen im Endspiel sehr gering waren und die Partie schließlich verloren ging.

Sebastian Lochner hatte an Brett 8 mit Weiß zunächst Glück, dass sein Gegner einen möglichen Turmgewinn übersah. Stattdessen konnte Sebastian eine Figur gewinnen und seinen Vorteil im Endspiel souverän zum Sieg verwerten.

Insgesamt steht mit 3,5:4,5 eine knappe Auftaktniederlage zu Buche, doch am zweiten Spieltag soll auswärts bei SW Nürnberg Süd 7 die Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Unbeschwertheit die ersten Punkte bringen.

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1. Mannschaft: Unentschieden zum Saisonstart

Am 18. Oktober stand für unsere erste Mannschaft der Mannschaftskampf gegen den FSV Großenseebach auf dem Programm. Dies war für unser der erste Mannschaftskampf der Saison, da das Spiel gegen Zirndorf/Maccabi verlegt wurde.

Nick Merdian bekam es an Brett 1 mit Viktor Balogh zu tun. Im Mittelspiel entwickelte sich ein taktischer Schlagabtausch, in dem Nick mit aktivem Figurenspiel Gegenspiel erhielt, letztlich aber den gegnerischen Freibauern auf der d-Linie nicht mehr aufhalten konnte. Nach dessen Umwandlung gab er die Partie auf.

Martin Sippl spielte an Brett 2 mit Weiß gegen Manuel Quaschner. Im Mittelspiel opferte Martin wegen beträchtlichen Raumnachteils eine Qualität, doch nachdem einige Figuren abgetauscht wurden, war das Endspiel nicht mehr zu halten und Martin gab auf.

Jonah Cwiklik spielte an Brett 3 gegen FM Dieter Seyb. Da dem Weißspieler schon früh das Rochaderecht verloren ging, nutzte Jonah in dieser nahezu perfekt gespielten Partie die Gelegenheit, mit aktiven Figuren einen gefährlichen Angriff aufzubauen, der mit erheblichem Materialgewinn und der Aufgabe seines Gegners beendet wurde.

Gunny Leusch spielte an Brett 4 mit Weiß gegen Tobias Kreiner und schaffte es, einen gewinnbringenden Angriff zu iniitieren. Später opferte Gunny einen Springer, doch dies führte leider nicht zum Gewinn, sondern bedeutete die Niederlage im anschließenden Turmendspiel, das mit einer Minusfigur nicht mehr zu halten war.

Stefan Ratscheu bekam an Brett 5 mit Schwarz Ralf Rosin als Gegner. Nach einer zunächst ruhigen Eröffnung brachte Stefan mit einem aktiven Turmmanöver und einem Angriff am Königsflügel zunehmend Druck auf die weiße Stellung, doch der Weißspieler schaffte es alles perfekt abzuwehren und in einer absoluten Zeitnotphase Stefans selbst eine Gewinnstellung zu erzeugen. In einer Art „Hail Mary“-Angriff versuchte Stefan noch mit seinen Schwerfiguren etwas zu erreichen und wurde mit einem Patzer seines Gegners belohnt, der nach 6 Zügen zum Matt führte.

Ulrich Reichmann spielte an Brett 6 mit Weiß gegen Lukas Korn. In einer offenen Italienischen Partie entwickelte sich früh ein taktischer Schlagabtausch, aus dem Ulrich jedoch mit einer Mehrqualität hervorging. Im Endspiel schaffte es Ulrich eine gewonnene Stellung zu erreichen, die seinen Kontrahenten zur Aufgabe bewegte.

Erich Fischer spielte an Brett 7 gegen Benjamin Schütze. Wie so häufig hatte Erich mit den schwarzen Steinen Raumnachteil, konnte sich jedoch befreien. Nach der Zeitkontrolle ging es jedoch bergab und Erich verlor die Kontrolle über die Partie und schließlich auch die Partie.

Michael Ceglar hatte an Brett 8 mit Weiß gegen Bernd Borel nach der Eröffnung einen Bauern und im Mittelspiel durch eine Taktik einen Bauern gewonnen. Aufgrund eines tödlichen Abzugsschachs, gab sich der Schwarzspieler geschlagen.

Am Ende steht ein 4:4 zu Buche, bei dem auf jeden Fall mehr drin gewesen wäre. Am nächsten Spieltag geht es zum Aufsteiger nach Neustadt/Aisch.

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Siegerehrung und Start der Vereinsmeisterschaft

Obwohl nach der letzten Partie schon einige Zeit ins Land gestrichen ist, wurden die Sieger der Vereinsmeisterschaft 2025/2026 wie immer erst vor dem Start der neuen VM geehrt.

Jeweils 6 Spieler wollten in den Gruppen A und B die Meisterschaft ausspielen. In der Gruppe A belegte Martin Sippl wie in den letzten Jahren den ersten Platz. Er blieb ungeschlagen und musste nur gegen Erwin Firla und Martin Hanusch ein Remis abgeben, sodass er am Ende 4 Punkte auf seinem Konto hatte. Martin Hanusch, der ebenfalls ungeschlagen blieb, kam mit 3 Punkten auf den 2. Platz, Nicolas Bisterfeld mit 2 Punkten auf den 3. Platz.

Die Gruppe B konnte Patrick Seliger mit 4,5 Punkten überlegen gewinnen, wobei er nur ein Remis gegen Paul Taraba abgeben musste. Herbert Stenger kam aber mit 3,5 Punkten vor Paul auf den 2. Platz.

Insgesamt war es leider aufgrund der geringen Teilnehmerzahl eine etwas unbefriedigende VM, da auch einige Partien nicht gespielt wurden. In der neuen Saison sieht es um einiges besser aus, da auch einige aufstrebende Jugendliche dem ewigen Martin die nochmalige Titelverteidigung schwer machen wollen.

Schaun mer mal!

Tabelle Gruppe A

Tabelle Gruppe B

Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft Landesliga-Nord 2026

Wie schon im letzten Jahr ging es für die Spieler des SC Postbauer-Heng zur Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft in der Landesliga. Austragender war diesmal der Schachclub Bad Kötzting und damit nicht weit weg vom letztjährigen Spielort Eschlkam.

Zum Auftakt konnte die Mannschaft von Cadolzburg klar mit 3-1 bezwungen werden. In den weiteren Begegnungen mit Bavaria Regensburg und Aschaffenburg wurde jeweils ein zufriedenstellendes Unentschieden erzielt. Allerdings blieben Niederlagen nicht aus. Gegen Neumarkt und Gastgeber Kötzting zog man den Kürzeren – ob es an der fehlenden Mittagspause lag ? Gegen Sulzbach-Rosenberg wurde wieder ein Sieg eingefahren.

In der letzten Runde schlug dann noch das Lospech zu, denn gegen den klaren Aufstiegsfavoriten Noris Tarrasch Nürnberg war wenig zu holen, aber nicht gänzlich; Martin Kestler an Brett 2 konnte seinen Gegner in einer sehenswerten Partie bezwingen. Er war auch zusammen mit Jonah Cwiklik an Brett 3 der eifrigste Punktesammler, gefolgt von Stefan Ratscheu an Brett 4. Für Nick Merdian an Brett 1 und Martin Sippl als Ersatz lief es weniger gut.

Als Endergebnis stand ein neunter Platz fest. Das kann nicht ganz befriedigen. Allerdings sind wir damit wieder vorqualifiziert für die kommende Landesliga Meisterschaft 2027.

Zur „Nachbesprechung“ und Einkehr ging es zu einem bei Kötzting gelegenen Berggasthof bei herbstlich-warmen Wetter.

Rangliste mit Spielerergebnissen:

Swiss-Chess – Dokument

Video auf YouTube

DSSAM in Würzburg

Auch in diesem Jahr war die Anreise zur Deutschen Amateur Schnellschachmeisterschaft aufgrund der nicht so großen Entfernung sehr entspannt.

In der Gruppe B bis DWZ 1975 starteten Martin Sippl von Platz 1 und Jonah Cwiklik von Platz 7. Martin konnte am ersten Spieltag 3,5 Punkte aus 5 Partien erzielen und lag damit gut im Rennen. Bei Jonah lief es nicht ganz so rund. Er musste 2 Niederlagen einstecken und hatte 2 Punkte am Abend auf dem Konto.

Am nächsten Morgen ging es gut ausgeschlafen wieder an die Bretter. Martin ließ sich nicht von seinem erfolgreichen Weg abbringen und beendete das Turnier nach 9 Runden ungeschlagen mit 6 Punkten auf dem 5. Platz, wofür er mit einem Geldpreis ausgezeichnet wurde. Jonah kam in der Endtabelle mit 4,5 Punkten auf den für ihn etwas enttäuschenden 20. Platz bei 36 Teilnehmern.

Leon Schläger wollte in einem seiner ersten Turniere zeigen, dass er auf dem Weg nach oben ist. Er wurde mit seiner Schnellschach-Elo (er hat noch keine DWZ!) auf dem 18. Platz bei 35 Teilnehmern in der Gruppe E bis DWZ 1775 geführt, den er mit 4,5 erspielten Punkten um einen Platz verpasste.

Es war wieder eine hervorragend gut organisierte Meisterschaft in angenehmen Räumlichkeiten und in einem schönen Umfeld.

Fortschrittstabelle Gruppe C

Fortschrittstabelle Gruppe E

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