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Unsere neue Homepage

Liebe Schachfreunde aus Nah und Fern,

endlich haben wir wieder eine funktionierende Homepage. Nachdem die alte Homepage mit der Domäne uns seit Ende März nicht mehr zur Verfügung stand, hat uns der PC Club Netlife in Postbauer-Heng diese neuen Seiten erstellt. Wir werden jetzt erstmal einige Berichte zur abgelaufenen Saison nachziehen und wieder über aktuelle Ereignisse berichten.

1. DWZ Pokalturnier am 12. November 2017 in Postbauer-Heng

Nachdem wir seit Jahren das Rapid Turnier für Kinder und Jugendliche am 1. Mai erfolgreich durchführen, haben wir uns entschlossen, uns als Ausrichter an der Serie der DWZ Pokalturniere zu beteiligen. Neben dem Jugendpokal in den Altersklassen U12, U10, U08 für Kinder mit einer DWZ < 1000 findet ein Amateurpokal für jegliches Alter für Spieler mit einer DWZ < 1600 statt. Mit der neuen Sporthalle der Erich-Kästner-Schule haben wir optimale Vorraussetzungen, um richtige Turnieratmosphäre aufkommen zu lassen, wobei es wie immer eine Verpflegung geben wird, die nichts zu wünschen übrig lässt. Hier der Link zum Veranstalter bzw. zur Ausschreibung und zur Anmeldung:

http://www.chessimo-pokalturniere.de/index.php/bayern-veranstalter

Bilder vom 1. Mai 2017:

Auf euer Kommen freut sich der SC Postbauer-Heng.

Saisonabschluss 1. Mannschaft: Knapp am Aufstieg vorbei

In den Mittelfränkischen Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften konnte die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng die Saison 2016-2017 erfolgreich abschließen und landete auf einem glücklichen dritten Platz in der Bezirksliga 1 und damit im vorderen Drittel der Tabelle. Eine kleine Überraschung für unsere Mannschaftsmitglieder, denn beinahe wäre ein Aufstieg in die Regionalliga Nord-Ost geglückt. Der Erstplatzierte SG Mühlhof-Reichelsdorf/Schwabach ist als Spielgemeinschaft nicht aufstiegsberechtigt. Der einzige Aufstiegsplatz ging somit an SK Nürnberg 1911, direkt dahinter mit nur einem Mannschaftspunkt weniger SC Postbauer-Heng 1.

Dabei war der Verlauf der Saison 2016-2017 nichts für schwache Nerven. In den ersten drei Runden sah es so aus, als wäre ein erfolgreicher Saisonauftakt geglückt. In der ersten Runde konnten die Postbauerer gegen die Schachfreunde Fürth 1 klar mit 6-2 gewinnen und ebenfalls nach einem zwischenzeitlichen Unentschieden gegen den jetzigen Aufsteiger SK Nürnberg 1 auch noch auswärts gegen SK Rothenburg 1 mit knappen Ergebnis 4,5-3,5. Dann aber kam der berühmte Durchhänger zur Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel. Gegen die Spielgemeinschaft Mühlhof-Reichelsdorf/Schwabach, Gunzenhausen und Noris-Tarrasch 3 wollte so recht nichts gelingen und so fand man sich nach drei Niederlagen in Folge am unteren Tabellenrand, den Abstieg vor Augen. Auch gegen den nun folgenden Gegner Zabo-Eintracht rechnete sich das Team SC Postbauer-Heng 1 mehr aus, doch nach zähem Kampf der Teammitglieder konnte man mit einiger Mühe immerhin eine weitere Niederlage verhindern und ein Unentschieden erreichen, was aber beide Gegner nicht so recht weiter brachte. In den beiden letzten beiden Runden war also voller Einsatz nötig, unverhofft kam jedoch auch Hilfe von der Gegnermannschaft. SV Lauf 1 hatte Probleme seine Leute ans Brett zu bringen, neben Ersatzspielern konnte Lauf das 8. Brett nicht besetzen. Ein klarer Sieg mit 6-2 gegen die demoralisierten Laufer besserte die Platzierung in der Tabelle spürbar auf, sodass Abstiegssorgen in der letzten Runde nicht mehr aufkamen. Der letzte Gegner SC Bechhofen 1 konnte schlussendlich mit 4,5-3,5 bezwungen werden, was einen dritten Platz in der Tabelle bedeutet. Weit weg von einem gefürchteten Abstiegsplatz, doch mit einem zusätzlichen Mannschaftsremis oder Sieg wäre man vermutlich auf Platz 2 und damit aufgestiegen.

Eifrigste Punktelieferanten waren Dr. Jürgen Röber und Michael Gottlieb mit jeweils 5,5 und 5 Punkten, gefolgt von Erich Fischer mit 4,5 und Pascal Grimm mit Martin Sippl mit jeweils 4 Punkten. Stefan Ratscheu konnte abwesenheitsbedingt erst ab Runde 6 ins Geschehen eingreifen, erzielte aber aus den verbleibenden vier Runden niederlagenlos drei Punkte. Michael Scheremet konnte die Mannschaft trotz weiter Anreise aus Hamburg immerhin in einer Runde unterstützen und erzielte auch – wie nicht anders zu erwarten – einen vollen Punkt.

Martin Sippl gewinnt Schnellschach-VM

Die Schnellschach-Vereinsmeisterschaft fand in diesem Jahr mit 14 Teilnehmern statt.

In der 1. Runde konnte Michael Gottlieb gleich mal den DWZ-Stärksten Jürgen Röber bezwingen und somit für die erste kleinere Überraschung sorgen. In den nächsten Runden konnte Michael Dötterl gegen Jürgen Röber remisieren und sowohl Bernhard Gesellchen als auch Michael Gottlieb bezwingen. Tabellenführer nach 4 gespielten Runden war Gastspieler Maximilian Lutter (SC Noris Tarrasch Nürnberg) mit 4 aus 4.

Stefan Ratscheu vs Erich Fischer

Dieser musste sich jedoch Stefan Ratscheu, der zuvor nur gegen Erich Fischer einen halben Punkt abgegeben hatte, geschlagen geben. Auch der Lauf von Michael Dötterl wurde von Martin Sippl in Runde 5 gestoppt. Nun waren noch 2 Runden zu spielen. Stefan Ratscheu, der als Tabellenführer in die 6. Runde gegangen war, musste sich sowohl Martin Sippl als auch Jürgen Röber geschlagen geben, der sich in der Zwischenzeit auch wieder nach vorne gekämpft hatte. Martin Sippl konnte auch in der letzten Runde noch ein sicheres Remis gegen Erich Fischer erzielen, und sich damit den Turniersieg sichern. Ebenfalls auf dem Podest landeten Gastspieler Maximilian Lutter und Jürgen Röber mit jeweils 5 Punkten.

Maximilian Lutter vs Jürgen Röber

Bester Jugendspieler wurde Nick Merdian, der immerhin 2 Punkte erzielte, und bester Spieler unter 1600 DWZ wurde Marco Marx mit 4 Punkten.

Insgesamt war es wie jedes Jahr ein sehr angenehmes und auch stark besetztes Turnier, was allen viel Spaß gemacht hat.

v.l.n.r. Marco Marx, Nick Merdian, Martin Sippl, Maxi Lutter

Spielbericht der 2. Mannschaft für das Spieljahr 2016 / 2017

Die Auslosung wollte es,  dass  wir als erstes bei den haushohen Aufstiegsaspiranten Jäkle Chemie spielen mussten. Dazu kam,
dass wir zu Siebt und mit 3 Mann Ersatz antreten mussten. Wir verloren
mit 6,5 zu 1,5 , wobei ein Ersatzspieler noch einen ganzen Punkt beisteuerte.
Im nächsten Wettkampf gegen SW Nürnberg Süd erging es uns nicht besser. Wir verloren mit 6 Mann, davon 1 Ersatz mit 7 zu 1 und sicherten uns souverän den letzten Platz. Das Problem der dünnen Spielerdecke verstärkte sich durch die lange Krankheit von Martin Stürmer, der dadurch für den Rest der Spielzeit ausfallen sollte. Erst bei Zabo-Eintracht 3 konnten wir dann erstmals nach einem fast schon verlorenen Spiel an Brett 7 durch unseren Ersatzspieler Gerhard Rupp die Begegnung mit 3,5  zu 4,5 für uns entscheiden. Der nächste Gegner waren unsere Freunde aus Neumarkt, wo wir zwar auch mir 7 Mann und einem Ersatz antraten, aber die hintere Hälfte unserer Mannschaft lief zu einer Gala Form auf und machte 4 : 0 Punkte und wir gewannen 6 zu 2 . Beim Nürnberg 1911  schrammten wir trotz starkem Ersatz von unserer 3. mit 4,5 zu 3,5 an einem Punkt vorbei. Gegen  Anderssen erreichten wir dank Erwin Firla und seinem Endspielzauber ein glückliches 4 : 4. Gegen Nürnberg Süd 6 wollten wir unbedingt gewinnen. Wir verstärkten uns mit Dirk Kestler und Gerhard Rupp sowie zusätzlich Bernhard Gesellchen, den wir fest in die 2. Mannschaft übernahmen und siegten damit denkbar knapp mit 4,5 zu 3,5. Dann mussten wir zu Schwabach/ Reichelsdorf und kassierten dort eine klare 6 : 2 Niederlage. Damit waren wir mit 4 Mannschaften dringend abstiegsgefährdet und es musste das letzte Siel entscheiden. Doch es war einfacher als gedacht: am Spieltag rief uns der Mannschaftsführer von Noris Tarrasch 5 an, er hätte Personalprobleme und nur 4 Mann, deshalb sie nicht antreten würden. Dadurch hatten wir dann 13 : 13 Mannschaftspunkte und 35 : 37 Brettpunkte und belegten den 6. Platz, der zum Klassenerhalt reichte

MF Herbert Stenger