4. Mannschaft spielt Unentschieden im Derby

Am fünften Spieltag der Kreisliga 3 empfing unsere 4. Mannschaft die 2. Mannschaft des SV Postbauer. Auf beiden Seiten wurde jeweils ein Brett freigelassen, bei uns Brett 1 und bei den Gästen Brett 8.

An Brett 5 brachte Sophia Müller unsere Mannschaft in Führung, als sie mit großem Materialvorteil einen Mattangriff gegen ihren König abwehrte und stattdessen selbst die Partie durch ein Schachmatt beendete.

Auf 3:1 erhöhte Paul Taraba an Brett 5, indem er taktisch einen Bauern gewann und später seinen Gegner in ein unabwendbares Mattnetz lockte, weshalb dieser aufgeben musste.

Auf die beiden Siege folgten jedoch drei Niederlagen.
Maximilian Müller wurde an Brett 7 immer weiter zurückgedrägtn, verlor Material und wurde am Ende mattgesetzt. Marc Baum verlor an Brett 4 eine Qualität und später noch mehr Material, weshalb er aufgab. Und Sergej Merdian hatte an Brett 2 bereits einen Minusbauern und gab sich geschlagen, als der Verlust eines zweiten Bauern oder sogar noch mehr drohte.

Beim Stande von 3:4 lag es nun an Patrick Seliger an Brett 3, ob der Mannschaftskampf Unentschieden oder zu unseren Ungunsten ausgeht.
Patrick hatte in einem Doppelturmendspiel ein gegnerisches Remisangebot abgelehnt und stattdessen einen Bauern gewonnen und ein Turmpaar abgetauscht. Nachdem auch das zweite Turmpaar abgetauscht war, verwertete Patrick das anschließende Bauernendspiel souverän zum Sieg.

Damit ging der Mannschaftskampf mit einem 4:4 zuende und am nächsten Spieltag geht es für unsere 4. Mannschaft auswärts gegen Zirndorf/Maccabi 2.

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1. Mannschaft siegt im Spitzenspiel

Am vergangenen Spieltag empfing unsere 1. Mannschaft auf Platz vier stehend die Mannschaft des TSV Cadolzburg, die auf Platz 2 standen.

Den ersten vollen Punkt gab es bei Stefan Ratscheu an Brett 5, der mit dem Jaenisch-Gambit überraschte. Als sein Gegner eine Figur opferte, da er glaubte, eine Taktik zu sehen, gewann Stefan noch eine weitere Figur, sodass der Sieg bereits nach 12 Zügen feststand.

Der zweite Sieg gelang Eric Stertkuhl an Brett 2, als er in Zug 19 eine Leichtfigur einsperrte und später von der akuten Zeitnot seines Gegenübers profitierte sodass er letztendlich auf Zeit gewann.

Julian Cwiklik, der an Brett 8 sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, versuchte am Königsflügel anzugreifen, schlug dann jedoch einen vergifteten Zentrumsbauer und seine Stellung war letztendlich nicht mehr zu retten, sodass er aufgeben musste.

Michael Ceglar brachte an Brett 7 wieder einmal eine seiner Gambitvarianten aufs Brett sodass sein Gegner dadurch immer mehr in Bedrängnis kam. In für Michael bereits gewonnener Stellung ging dem Gegner aber auch noch die Zeit aus.

Erich Fischer gewann an Brett 6 in Zug 25 taktisch einen Bauern und als es in Richtung Endspiel ging, heimste er noch einen zweiten Mehrbauern ein, sodass sein Kontrahent genug gesehen hatte und aufgab.

Den Punkt zum Mannschaftssieg holte Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 3. Die Partie verlief bis Zug 28 sehr ausgeglichen, bis Martin durch eine Taktik zwei Bauern gewann, was er sich im weiteren Verlauf nicht mehr nehmen ließ.

In Nick Merdians Partie an Brett 1 kamen bereits früh die Damen vom Brett. Im anschließenden Endspiel spielte Nick ungenauer als sein Gegner und kam immer mehr in Nachteil, ehe er in Zug 36 wieder kurz ausglich. In Zeitnot fand er jedoch nicht die beste Fortsetzung und musste sich letztendlich geschlagen geben.

Gunny Leusch hatte an Brett 4 fast die ganze Partie über mal kleineren und mal größeren Vorteil, konnte diesen jedoch nicht verwerten, weshalb schließlich in einem komplett ausgeglichenen Turmendspiel ein Remis vereinbart wurde.

Spielanalyse auf Gunnys Chessalyse

Damit gewannen wir gegen den TSV Cadolzburg mit 5,5:2,5 und sind aktuell auf Platz 3 der Bezirksliga 1 zu finden, was hoffentlich Rückenwind für das Auswärtsspiel bei den Schachfreunden Fürth bringen wird.

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U20-Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr

Unsere U20-Mannschaft bekam es am zweiten Doppelspieltag der Landesliga Nord mit Seubelsdorf und Schwandorf zu tun. Aufgrund von Ausfällen saßen bei uns nur drei Spieler an den Brettern.

Jonah Cwiklik spielte an Brett 1 lange die Theorie der sizilianischen Sveshnikov-Variante ehe sein Gegner einen Bauern opferte, um im Zentrum durchzubrechen und Jonah schließlich in ein Mattnetz zu zwingen.

Julian Cwiklik opferte an Brett 2 einen Springer für den Angriff, doch dieses Opfer schlug fehl und so stand er im Endspiel mit einem Bauern gegen eine Leichtfigur dar, was sein DWZ-mäßig weit unterlegener Kontrahent verwerten konnte.

Patrick Seliger sperrte an Brett 3 bereits in der Eröffnung einen Läufer ein. Diesen Materialvorsprung baute er noch auf eine Leichtfigur und zwei Bauern aus und fuhr ohne Probleme den vollen Punkt ein.

Gegen Seubelsdorf stand somit eine nicht erwartete 1:3-Niederlage auf dem Papier. Anschließend ging es gegen Schwandorf.

Jonah spielte genau wie sein Gegenüber eine völlig ausgeglichene Partie ohne auch nur eine Ungenauigkeit, weshalb diese Partie folgerichtig mit einem Remis endete.

Julian hatte nach der Eröffnung große Probleme und stand praktisch auf Verlust, doch aufgrund eines groben Patzers seines Gegners kam er in Materialvorteil und verwertete das Endspiel mit seinem Läuferpaar gegen einen Turm sehr stark zum vollen Punkt.

Patrick spielte wieder eine gute Partie, bis er im Mittelspiel den Vorteil weggab und in ausgeglichener Stellung ein Remis vereinbart wurde.

Damit holte unsere U20-Mannschaft gegen den geteilten Spitzenreiter Schwandorf immerhin ein 2:2, was die Abstiegssorgen allerdings nicht gerade kleiner werden läßt.

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Zweites Familienschachturnier

Nach dem Start im Vorjahr richtete der SC Postbauer-Heng das Familienschachturnier zum zweiten Mal aus. Neun Familien trafen sich am Sonntagnachmittag zu einem Schnellschachturnier, um in freundschaftlicher Atmosphäre Gespräche zu führen und einfach Spaß am Schach zu haben. Das Ganze fand mit Kaffee und Kuchen und anderen Leckereien statt.

Die Zusammensetzung der 2er-Teams war zwischen den Familienmitgliedern offen, sodass die Kombinationen Vater & Sohn, Mutter & Sohn, Onkel & Neffe sowie Geschwisterpaare zum Turnier antraten. Es wurden 5 Runden nach dem Schweizer-System mit einer 15 minütigen Bedenkzeit für jeden Spieler pro Partie angesetzt.

Am Ende hatte wie im Vorjahr die Familie Cwiklik mit den Brüdern Julian und Jonah überlegen die Nase vorn, wobei sie keinen Brettpunkt abgaben. Danach folgten 4 Familien mit jeweils 6 Mannschaftspunkten, sodass nur aufgrund der Feinwertung die Familie Walter den 2. Platz belegte, vor den Familien Jais, Lochner und Bisterfeld. Auf den Plätzen folgten dann die Familien Schneider, Müller, Schuster und Schellenberger.

Insgesamt war es wieder ein gelungener Nachmittag, bei dem alle teilnehmenden Familien mit viel Freude dabei waren.

4. Mannschaft verliert deutlich

Unsere 4. Mannschaft gastierte am 4. Spieltag bei SW Nürnberg Süd 7. Aufgrund von Spielermangel trat unsere Mannschaft nur mit 7 Spielern an.

Sergej Merdians Partie an Brett 1 verlief bis Zug 17 ausgeglichen ehe er taktisch eine Qualität und einen Bauern verlor, wonach die Partie entschieden war.

Michael Wabner war an Brett 2 zunächst zwei Bauern in Rückstand, konnte sich aber wieder rankämpfen. Als er wenig später seine Dame einen Zug zu früh zog, ging ein Läufer verloren und Michael musste aufgeben.

Patrick Seligers Partie an Brett 3 befand sich auch länger im ausgeglichenen Bereich, bis sein Gegner einzügig einen Bauern einstellte. Als Patrick im Endspiel noch mit einen Springergewinn drohte, war die Partie gewonnen.

Paul Taraba gewann an Brett 5 im Laufe des Spiels insgesamt drei Bauern. In Zug 31 zog er einen Bauern zwei Felder nach vorne, was einzügig einen Läufer einstellte. In der Folge gingen die Bauern und damit auch die Partie verloren.

Sophia Müller verlor an Brett 6 nach der Eröffnung innerhalb von 10 Zügen zwei Leichtifguren, weshalb die Partie relativ schnell entschieden war und ihr Gegner keine Mühe hatte, diesen Vorteil nach Hause zu bringen.

Maximilian Müller spielte an Brett 7 leider viel zu schnell und verlor im Laufe des Spiels immer mehr Material. Jedoch wurde die Partie bis zum Matt gespielt, welches erst im Endspiel der Fall war.

Leon Schläger geriet an Brett 8 in seinem zweiten Mannschaftsspiel zunächst einen Springer in Rückstand. Diesen konnte Leon wieder zurückgewinnen und später auch die Partie für sich entscheiden.

Insgesamt steht damit eine 2:6 Auswärtsniederlage zu Buche.

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