Rapid Schweinfurt

Zum dritten Rapid Turnier in dieser Saison ging es mit 8 Kindern nach Schweinfurt.

In der U8 starteten mit 14 anderen Teilnehmern Paul Taraba und Maximilian Müller. Während Maximilian in einem seiner ersten Turniere mit 3 Punkten den 9. Platz belegte, konnte Paul mit 6 Punkten den 2. Platz erspielen, wobei er sich nur dem späteren Turniersieger geschlagen geben musste.

Einen ebenfalls bärenstarken Tag hatte Henry Uhl in der Altersklasse U10, der ebenfalls mit 6 Punkten den 2. Platz errang und wie Paul nur dem späteren Turniersieger unterlag. In dem Feld mit 37 Teilnehmern errang Jonah Cwiklik den 14. Platz mit 4 Punkten, wobei er mit einem Sieg gegen einen nominell wesentlich stärkeren Gegner aufhorchen ließ. Sophia Müller, in der Gesamtwertung auf dem 23. Platz mit 3 Punkten, freute sich über den Pokal für das zweitbeste Mädchen. Maximilian Piernikarczyk rundete das Ergebnis für den SC Postbauer-Heng in der U10 mit seinem 29. Platz/2.5 Punkte ab.

Einziger Postbauerer in der U12 mit 26 Teilnehmern war Julian Cwiklik, der mit 3 Punkten den 17. Platz belegte.

Mit etwas Glück kam auch Nick Merdian in der U14 mit 24 Teilnehmern zu seinem nächsten Pokal. Nachdem er in der 7. Runde trotz zweier Bauern weniger ein Remis halten konnte, landete er mit 5 Punkten auf dem 2. Platz.

v.l.n.r.: Sophia, Nick, Henry, Julian, Paul, Maxi P., Jonah

Fortschrittstabellen
Siegerfotos
Bilder vom Veranstalter

Bezirks EM U14

Nick Merdian startete in der Altersgruppe U14 bei den Bezirks-Einzelmeisterschaften in Vorra. Im Langschach standen am Ende 4 Punkte zu Buche, mit denen er einen guten 6. Platz unter 16 Teilnehmern belegte.

Fortschrittstabelle U14

Sehr gut lief es für ihn bei der ebenfalls durchgeführten Blitzmeisterschaft. Hier konnte er den 1. Platz erringen, nachdem er nach 7 Runden 5.5 Punkte erspielt hatte.

Blitz-Tabelle U14

Sieger Blitz-U14, Nick Merdian in der Mitte
Foto Thomas Deschler

Christian Schatz schafft Quali zum DSAM-Finale

Das 5. Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft 2019/2020 fand in Bad Wildungen statt.

In der ersten Runde der Gruppe A mit 13 Teilnehmern spielte Christian mit Weiß gegen den späteren Turniersieger, wobei er in Zeitnot eine Remisstellung nicht halten konnte. Nachdem er in der zweiten Runde spielfrei hatte, beendete er nach einem Bauernopfer das nächste Spiel siegreich. Obwohl Christian nach einem Fehler im Mittelspiel stark unter Druck kam, konnte er in einem Turmendspiel in der vorletzten Runde ein Remis halten. Die 5. Partie wurde nach 19 Zügen ebenfalls Remis gegeben.

Mit 3 Punkten wurde am Ende der 5. Platz erreicht, der zur Teilnahme am DSAM-Finale in Magdeburg berechtigt.

3. v.l.n.r. Christian Schatz
Foto: Boris Bruhn

Tabelle Gruppe A

Rapid Neumarkt

12 Kinder nahmen vom SC Postbauer-Heng an dem Turnier in Neumarkt teil.

In der U8 startete der Mitfavorit Paul Taraba sowie Thekla Bohnacker. Paul hatte einen gemischten Tag und musste sich mit 4 Punkten auf den 7. Platz zufrieden geben. Thekla konnte in einem ihrer ersten Turniere 3 Punkte erspielen, womit sie den 16. Platz unter 21 Teilnehmern belegte.

5 Kinder vom SC Postbauer-Heng starteten in der Altersgruppe U10 mit 34 anderen Kindern. Henry Uhl kam mit 4.5 Punkten auf den guten 8. Platz. Max Piernikarczyk und Noah Schmidt, beide auch erst seit dieser Saison im Turnierschach dabei, erspielten jeweils 3.5 Punkten und landeten auf den Plätzen 20 und 21. Die beiden Mädchen Elena Fritsch und Sarah Schneider erzielten 3 bzw. 2 Punkte (Plätze 29 und 34).

Leider war Kristjan Smarason gesundheitlich stark angeschlagen, sodass er nicht sein bestes Schach zeigen konnte. 2.5 Punkte reichten zum 21. Platz unter 28 Teilnehmern in der U12.

Nick Merdian/U14, der zweite in der letzjährigen Gesamtwertung der Rapidserie, hatte sich auch dieses Mal viel vorgenommen. Eine Niederlage im letzten Spiel verhinderte aber einen Podestplatz. Er kam mit 4.5 Punkten auf den 5. Platz bei 24 Teilnehmern. Deniz Lukas auf Platz 17 mit 3 Punkte und Finn Laskowski in seinem ersten Turnier auf Platz 20 mit 2 Punkte vervollständigten unsere Teilnehmer in dieser Altersgruppe.

Unser “Oldie”Marty Schneider tat sich in der U16 erwartungsgemäß schwer. Am Ende errang er unter 18 Teilnehmern mit 2 Punkten den 15.Platz.

2. Mannschaft: Durststrecke hält an

Im zweiten Heimspiel in Folge empfingen wir am 6. Spieltag die zweite Mannschaft des SC Forchheim. Wir hatten uns viel vorgenommen, doch oft reicht der Wille allein nicht aus.

Nikolai Kendzia hatte an Brett 1 nach der Eröffnung zwei Bauern mehr, da sein Gegner ein Wolga-Gambit mit vertauschten Farben spielte. Anschließend machte Weiß am Damenflügel mächtig Druck und gewann die Bauern schnell zurück. Aufgrund eines drohenden Figurenverlust und bereits zwei Minusbauern, hatte Nikolai genug gesehen.
Stefan Ratscheu verpasste es an Brett 2 aktiv zu werden. Da auch sein Gegner keinerlei vorteilhafte Aktivitäten fand, einigte man sich nach 24 Zügen auf Remis
Michael Ceglar verweigerte an Brett 3 mehr oder weniger die eigene Figurenentwicklung. Er schaffte es zwar größtenteils den Königsflügel geschlossen zu halten, aber gegen das Eindringen auf der d-Linie fand er kein Mittel. In aussichtsloser Stellung gab er schließlich auf.
Martin Stürmer kam an Brett 4 solide aus der Eröffnung, ließ aber die Diagonale g1-a7 ein wenig außer Acht, was ihm die Qualität kostete. Nach einem “Fingerfehler” mit Damenverlust gab er auf.
Michael Gottlieb versuchte an Brett 5 im Zentrum aktiv zu werden, wobei sein Gegner einen starken e5-Bauern hatte. Als Michael durch einen Doppelangriff einen Bauern verlor, fiel er auseinander und gab aufgrund eines drohenden Matts auf.
Erwin Firla wurde an Brett 6 im Mittelspiel mit einem für einen Sizilianer typischen Minoritätsangriff konfrontiert und büßte einen Bauern ein. Nach einigen Figurenabtäuschen konnten auch Erwins Endspielkünste das Spiel nicht mehr retten.
Gerhard Rupp stand an Brett 7 ebenfalls mit einem Minusbauern da. Im Endspiel gewann er allerdings die Qualität, welche er wieder opferte, da er meinte, sein Freibauer wäre schneller. Dies stellte sich als Irrtum heraus und Gerhard musste sich geschlagen geben.
Youngster Nick Merdian betrieb an Brett 8 Ergebniskosmetik. Er gewann durch einen schönen Doppelangriff eine ganze Figur und hatte anschließend keine Probleme bei der Vorteilsverwertung.

Am Ende stehen wir nach dieser 1,5:6,5 Klatsche wieder einmal mit leeren Händen da. Am nächsten Spieltag geht es nach Schwanstetten.