Martin Sippl gewinnt Schnellschach-VM

Die Schnellschach-Vereinsmeisterschaft fand in diesem Jahr mit 14 Teilnehmern statt.

In der 1. Runde konnte Michael Gottlieb gleich mal den DWZ-Stärksten Jürgen Röber bezwingen und somit für die erste kleinere Überraschung sorgen. In den nächsten Runden konnte Michael Dötterl gegen Jürgen Röber remisieren und sowohl Bernhard Gesellchen als auch Michael Gottlieb bezwingen. Tabellenführer nach 4 gespielten Runden war Gastspieler Maximilian Lutter (SC Noris Tarrasch Nürnberg) mit 4 aus 4.

Stefan Ratscheu vs Erich Fischer

Dieser musste sich jedoch Stefan Ratscheu, der zuvor nur gegen Erich Fischer einen halben Punkt abgegeben hatte, geschlagen geben. Auch der Lauf von Michael Dötterl wurde von Martin Sippl in Runde 5 gestoppt. Nun waren noch 2 Runden zu spielen. Stefan Ratscheu, der als Tabellenführer in die 6. Runde gegangen war, musste sich sowohl Martin Sippl als auch Jürgen Röber geschlagen geben, der sich in der Zwischenzeit auch wieder nach vorne gekämpft hatte. Martin Sippl konnte auch in der letzten Runde noch ein sicheres Remis gegen Erich Fischer erzielen, und sich damit den Turniersieg sichern. Ebenfalls auf dem Podest landeten Gastspieler Maximilian Lutter und Jürgen Röber mit jeweils 5 Punkten.

Maximilian Lutter vs Jürgen Röber

Bester Jugendspieler wurde Nick Merdian, der immerhin 2 Punkte erzielte, und bester Spieler unter 1600 DWZ wurde Marco Marx mit 4 Punkten.

Insgesamt war es wie jedes Jahr ein sehr angenehmes und auch stark besetztes Turnier, was allen viel Spaß gemacht hat.

v.l.n.r. Marco Marx, Nick Merdian, Martin Sippl, Maxi Lutter

Spielbericht der 2. Mannschaft für das Spieljahr 2016 / 2017

Die Auslosung wollte es,  dass  wir als erstes bei den haushohen Aufstiegsaspiranten Jäkle Chemie spielen mussten. Dazu kam,
dass wir zu Siebt und mit 3 Mann Ersatz antreten mussten. Wir verloren
mit 6,5 zu 1,5 , wobei ein Ersatzspieler noch einen ganzen Punkt beisteuerte.
Im nächsten Wettkampf gegen SW Nürnberg Süd erging es uns nicht besser. Wir verloren mit 6 Mann, davon 1 Ersatz mit 7 zu 1 und sicherten uns souverän den letzten Platz. Das Problem der dünnen Spielerdecke verstärkte sich durch die lange Krankheit von Martin Stürmer, der dadurch für den Rest der Spielzeit ausfallen sollte. Erst bei Zabo-Eintracht 3 konnten wir dann erstmals nach einem fast schon verlorenen Spiel an Brett 7 durch unseren Ersatzspieler Gerhard Rupp die Begegnung mit 3,5  zu 4,5 für uns entscheiden. Der nächste Gegner waren unsere Freunde aus Neumarkt, wo wir zwar auch mir 7 Mann und einem Ersatz antraten, aber die hintere Hälfte unserer Mannschaft lief zu einer Gala Form auf und machte 4 : 0 Punkte und wir gewannen 6 zu 2 . Beim Nürnberg 1911  schrammten wir trotz starkem Ersatz von unserer 3. mit 4,5 zu 3,5 an einem Punkt vorbei. Gegen  Anderssen erreichten wir dank Erwin Firla und seinem Endspielzauber ein glückliches 4 : 4. Gegen Nürnberg Süd 6 wollten wir unbedingt gewinnen. Wir verstärkten uns mit Dirk Kestler und Gerhard Rupp sowie zusätzlich Bernhard Gesellchen, den wir fest in die 2. Mannschaft übernahmen und siegten damit denkbar knapp mit 4,5 zu 3,5. Dann mussten wir zu Schwabach/ Reichelsdorf und kassierten dort eine klare 6 : 2 Niederlage. Damit waren wir mit 4 Mannschaften dringend abstiegsgefährdet und es musste das letzte Siel entscheiden. Doch es war einfacher als gedacht: am Spieltag rief uns der Mannschaftsführer von Noris Tarrasch 5 an, er hätte Personalprobleme und nur 4 Mann, deshalb sie nicht antreten würden. Dadurch hatten wir dann 13 : 13 Mannschaftspunkte und 35 : 37 Brettpunkte und belegten den 6. Platz, der zum Klassenerhalt reichte

MF Herbert Stenger

Nick schafft Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft

In der U12 nahm Nick Merdian an den diesjährigen Bezirkseinzelmeisterschaften in Vorra teil.

In der 1. Runde hatte er gegen seine Gegnerin Julia Arlt vom SK Schwanstetten wenig Probleme, einen Sieg einzufahren. Schon nach der Eröffnung war er vom Material her im Vorteil und konnte nach 27 Zügen mattsetzen.
Der nominell an 1 gesetzte Tom Högner war in Runde 2 die erste große Hürde für Nick. Diese Herausforderung meisterte er jedoch auch souverän, indem er einen Fehler seines Gegners ausnutzte und ihn vor die Wahl Turmverlust oder Matt stellte. Nach 29 Zügen war auch diese Partie mit Matt und Sieg für Nick beendet.
Mit Wilfried Wu bekam Nick in der 3. Runde den zweiten Erlanger zugelost. Diese Partie wurde allerdings ohne große Höhepunkte in ein ausgeglichenes Endspiel geleitet, was ein Remis nach 23 Zügen zufolge hatte.
In der 4. Runde wartete dann Hugo Danninger von Zabo-Eintracht Nürnberg. Hier tauschte Nick einen Läufer gegen drei gegnerische Bauern ab. Im 23. Zug gewann er den Läufer durch den einzigen groben Fehler seines Kontrahenten zurück und gewann das Endspiel mit drei Mehrbauern relativ locker.
Mit 3,5 Punkten aus 4 Spielen bekam es Nick in Runde 5 mit der Zaboranerin Nese Albayrak zu tun, welche ihm die erste Niederlage im Turnier zufügte und Nick seine komfortable Führung damit wieder eingebüßt hatte.
Dass Glück im Schach dazugehört zeigt die 6. Runde von Nick gegen Lisa Adelhardt. In einem Endspiel, in dem Nick einen Bauern weniger und mit einem Freibauern auf der 3. Reihe zu kämpfen hatte, wurde Remis vereinbart, obwohl sie für Nick bei guter Endspielbehandlung von Schwarz klar verloren war.
In der letzten Runde musste sich Nick noch gegen Raphael Stark behaupten, was ihm durch frühen Qualitätsvorteil und späterem Grundreihenmatt gelang.

Insgesamt war es ein starkes Turnier von Nick, welches er als Zweitplatzierter hinter Wilfried Wu und vor Hugo Danninger beendete. Nun geht es für ihn zur bayerischen Meisterschaft in Bad Kissingen und wir drücken ihm auch für dieses Turnier die Daumen.

Stefan Ratscheu

2. Mannschaft: Abstiegssorgen ade

Gestern war unser wichtiger Mannschaftskampf, denn SW Nbg Süd 6 hätte uns im Abstiegskampf noch überholen können. Es war also unbedingt zumindest ein Unentschieden gefordert.

Der Ablauf: An Brett 1 spielte Michael Ceglar, der bis zu meinem ersten Rundgang schon 2 Freibauern auf der g und h Linie hatte, die seinen Gegner auch kurz darauf zur Aufgabe überredeten. Genau so schnell lief es bei Bernhard Gesellchen an Brett 8, aber dieses mal für den Gegner.

An Brett 5 erging es mir auch nicht besser: Nach starkem Druck auf meinen d Bauern schwenkte mein Gegner in 2 Zügen mit der Dame auf den Königsflügel.
Meine Figuren konnte ich nicht so schnell zur anderen Seite bewegen, das hatte Materialverlust zur Folge und damit eine verlorene Partie. Also 1 : 2

An Brett 3 musste Erwin Firla erst einige Remisangebote ablehnen, um dann im Endspiel seine bekannte Stärke auszuspielen, dadurch konnten wir zum 2 : 2 ausgleichen.

Andreas Eichhorn an Brett 4, musste lange gegen einen Freibauern, verteidigt von 2 Türmen und einem Springer, kämpfen. Erst als er seinen König ins Spiel brachte, wurde der Freibauer entfernt. Mit jeweils 2 Türmen war dann kein Gewinn mehr möglich, und man einigte sich auf Remis. Bei Fabio Dennstädt hatte sich auch ein Endspiel mit je 2 Türmen ergeben und man einigte sich ebenfalls auf unentschieden.

Jetzt lag alles an unseren Ersatzkräften aus der 3. Mannschaft. Zuerst drehte Gerhard Rupp ein etwas schlechteres Endspiel mit einem Springer und 5 Bauern gegen einen Läufer und 5 Bauern in ein gewonnenes Endspiel, bei dem er mit einer drohenden Umwandlung den Läufer eroberte und danach die gegnerischen Bauern einsammelte. Den Rest wollte sein Gegner sich dann nicht mehr zeigen lassen.

Wir hatten die Führung übernommen. Es spielte jetzt nur noch Dirk Kestler der sich bei einem Abtausch einen Mehrbauern verschafft hatte. Aber das Endspiel 3B + Läufer vs. 2B +Springer reichte nur zum Remis, aber uns zum wichtigen Sieg. Mit den nun 10 Punkten auf unserem Konto sollte uns der Klassenerhalt gelingen.

Herbert Stenger