Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft Landesliga-Nord 2026

Wie schon im letzten Jahr ging es für die Spieler des SC Postbauer-Heng zur Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft in der Landesliga. Austragender war diesmal der Schachclub Bad Kötzting und damit nicht weit weg vom letztjährigen Spielort Eschlkam.

Zum Auftakt konnte die Mannschaft von Cadolzburg klar mit 3-1 bezwungen werden. In den weiteren Begegnungen mit Bavaria Regensburg und Aschaffenburg wurde jeweils ein zufriedenstellendes Unentschieden erzielt. Allerdings blieben Niederlagen nicht aus. Gegen Neumarkt und Gastgeber Kötzting zog man den Kürzeren – ob es an der fehlenden Mittagspause lag ? Gegen Sulzbach-Rosenberg wurde wieder ein Sieg eingefahren.

In der letzten Runde schlug dann noch das Lospech zu, denn gegen den klaren Aufstiegsfavoriten Noris Tarrasch Nürnberg war wenig zu holen, aber nicht gänzlich; Martin Kestler an Brett 2 konnte seinen Gegner in einer sehenswerten Partie bezwingen. Er war auch zusammen mit Jonah Cwiklik an Brett 3 der eifrigste Punktesammler, gefolgt von Stefan Ratscheu an Brett 4. Für Nick Merdian an Brett 1 und Martin Sippl als Ersatz lief es weniger gut.

Als Endergebnis stand ein neunter Platz fest. Das kann nicht ganz befriedigen. Allerdings sind wir damit wieder vorqualifiziert für die kommende Landesliga Meisterschaft 2027.

Zur „Nachbesprechung“ und Einkehr ging es zu einem bei Kötzting gelegenen Berggasthof bei herbstlich-warmen Wetter.

Rangliste mit Spielerergebnissen:

Swiss-Chess – Dokument

DSSAM in Würzburg

Auch in diesem Jahr war die Anreise zur Deutschen Amateur Schnellschachmeisterschaft aufgrund der nicht so großen Entfernung sehr entspannt.

In der Gruppe B bis DWZ 1975 starteten Martin Sippl von Platz 1 und Jonah Cwiklik von Platz 7. Martin konnte am ersten Spieltag 3,5 Punkte aus 5 Partien erzielen und lag damit gut im Rennen. Bei Jonah lief es nicht ganz so rund. Er musste 2 Niederlagen einstecken und hatte 2 Punkte am Abend auf dem Konto.

Am nächsten Morgen ging es gut ausgeschlafen wieder an die Bretter. Martin ließ sich nicht von seinem erfolgreichen Weg abbringen und beendete das Turnier nach 9 Runden ungeschlagen mit 6 Punkten auf dem 5. Platz, wofür er mit einem Geldpreis ausgezeichnet wurde. Jonah kam in der Endtabelle mit 4,5 Punkten auf den für ihn etwas enttäuschenden 20. Platz bei 36 Teilnehmern.

Leon Schläger wollte in einem seiner ersten Turniere zeigen, dass er auf dem Weg nach oben ist. Er wurde mit seiner Schnellschach-Elo (er hat noch keine DWZ!) auf dem 18. Platz bei 35 Teilnehmern in der Gruppe E bis DWZ 1775 geführt, den er mit 4,5 erspielten Punkten um einen Platz verpasste.

Es war wieder eine hervorragend gut organisierte Meisterschaft in angenehmen Räumlichkeiten und in einem schönen Umfeld.

Fortschrittstabelle Gruppe C

Fortschrittstabelle Gruppe E

Bezirks-Schnellschachmeisterschaft 2026

Die Meisterschaft fand bei SW Nürnberg Süd statt. Das Teilnehmerfeld war mit 34 Spielern quantitativ und qualitativ sehr gut besetzt. Unsere ambitionierten Jugendspieler Jonah Cwiklik, Patrick Seliger und Leon Schläger hatten natürlich einen schweren Stand gegen die Bezirks-Elite, konnten aber nach 9 Runden mit ihren Ergebnissen zufrieden sein. Jonah erreichete 4,5 Punkte und kam auf den 15. Platz, Leon überraschte mit dem ein oder anderen Punkt, sodass er am Ende mit 4 Punkten den 23. Platz belegte. Nicht ganz zufrieden mit seiner Punkteausbeute war Patrick, der mit 3 Punkten auf Platz 28 kam. Wichtig war aber, dass es den dreien Spaß gemacht hat und die Erkenntnis, dass es bis zur Spitze noch ein weiter Weg ist.

Rangliste
Fortschrittstabelle

Bayerische Blitz-MM 2026

Wenn die Trauben zu hoch hängen!

Unser Verein durfte die Bayerische Mannschaftsblitz-Meisterschaft mitspielen (3+2 Format), da der ein oder andere Verein abgesagt hatte. Gunny Leusch (Brett 1), Jonah Cwiklik (2), Erik Stertkuhl (3) und Patrick Seliger (4) machten sich also auf nach Kelheim, um sich mit weiteren 16 Mannschaften zu duellieren.

Es war klar, dass es nur darum gehen konnte, nicht den letzten Platz zu belegen, was leider nicht gelungen ist. Nach einem klasse Start mit einem Sieg gegen den MTV Ingolstadt fühlte man sich richtig gut, aber man zierte zum Schluss doch das Ende der Tabelle.

Die Gegnerschaft allerdings war gewaltig. So hatte es Gunny beispielsweise mit 3 Großmeistern, 3 Internationen Meistern und weiteren sehr starken Spielern zu tun. Immerhin gelang ihm ein wunderbarer Sieg gegen IM Lars Goldbeck (Bavaria Regensburg) und die Partie gegen GM Michael Bezold (Bayern München) stand lange auf des Messers Schneide.

Für Jonah an Brett 2 war es ebenfalls ein sehr hartes Turnier, denn gegen derartig starke Spieler hatte er zuvor kaum gespielt und plötzlich ging es im Minutentakt gegen Spieler mit ELO Zahlen von 2200 und höher! Am Ende konnte er zwar nur 2,5 Punkte holen, hatte aber großen Spaß und war mit Freude bei der Sache.

Erik Stertkuhl an Brett 3 hatte ebenfalls einen schweren Stand, konnte aber die ein oder andere gute Partie gewinnen. Am Ende ging ihm – wie den anderen Spielern auch – ein wenig die Luft aus, da setzte es dann doch einige 0:4 Klatschen.

Für Patrick Seliger hingen die Trauben dann doch noch um einiges zu hoch. Am Ende hatte er zwei Remis auf seinem Konto, ein Sieg gelang ihm leider nicht, da muss noch ein wenig „Bretthärte“ dazukommen und vielleicht auch ein paar abgezockte Tricks, um gegen solch starke Gegner zu punkten.

Insgesamt war das Turnier aber eine wunderbare Erfahrung, besonders für die Jugend. Sie werden so einiges mitnehmen und haben sicherlich dazu gelernt. Na denn, auf zum nächsten Turnier!

Tabelle und Rundenergebnisse

Euer Gunny
Gunnys Chessalyze

Bezirks-Mannschaftspokal 2026

Auch in dieser Saison gingen wir mit einer Mannschaft im Bezirks-Mannschaftspokal an den Start. Für das in Uttenreuth ausgetragene Viertelfinale hatte uns die Auslosung Noris-Tarrasch Nürnberg zugewiesen.

Michael Ceglar spielte an Brett 3 und spielte einen geschlossenen Sizilianer. Sein Gegner behandelte diesen sehr sauber und überspielte Michael nach und nach, sodass er eine Qualität opferte, was jedoch auch nicht mehr die erhoffte Wendung, sondern die endgültige Niederlage brachte.

Stefan Ratscheu bekam an Brett 1 eine Nebenvariante der schottischen Eröffnung aufs Brett, in der der Weißspieler seine Bauern am Königsflügel nach vorne in den Angriff schickte. Stefan stand zunächst auf Verlust und verpasste dann die Chance zu einer ausgeglichenen Stellung. Stattdessen ging eine Figur gegen einen Bauern verloren, was gegen einen knapp 400 Elo-stärkeren Kontrahenten den Verlust der Partie bedeutete.

Jonah Cwiklik spielte an Brett 2 eine lange Theorievariante des Sveshnikov-Sizilianers, in der sich sein Gegenüber jedoch auch sehr gut auskannte. Auch Jonah wurde am Königsflügel überrannt und verlor insgesamt 3 Bauern, sodass das anschließende Turmendspiel nicht mehr zu retten war.

Martin Sippl hatte an Brett 4 nach der Eröffnung einen Bauern mehr, schaffte es jedoch nicht wirklich daraus Profit zu schlagen. Aufgrund des bereits entschiedenen Mannschaftskampfes, wurde die Partie schließlich Remis gegeben.

Damit hat sich das erwartet schwere Los Noris-Tarrasch Nürnberg für uns zu einer unlösbaren Aufgabe entwickelt und wir mussten mit einer 0,5:3,5 Niederlage im Gepäck bereits nach einer Runde die Heimreise antreten.

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