Spielbericht der 2. Mannschaft für das Spieljahr 2016 / 2017

Die Auslosung wollte es,  dass  wir als erstes bei den haushohen Aufstiegsaspiranten Jäkle Chemie spielen mussten. Dazu kam,
dass wir zu Siebt und mit 3 Mann Ersatz antreten mussten. Wir verloren
mit 6,5 zu 1,5 , wobei ein Ersatzspieler noch einen ganzen Punkt beisteuerte.
Im nächsten Wettkampf gegen SW Nürnberg Süd erging es uns nicht besser. Wir verloren mit 6 Mann, davon 1 Ersatz mit 7 zu 1 und sicherten uns souverän den letzten Platz. Das Problem der dünnen Spielerdecke verstärkte sich durch die lange Krankheit von Martin Stürmer, der dadurch für den Rest der Spielzeit ausfallen sollte. Erst bei Zabo-Eintracht 3 konnten wir dann erstmals nach einem fast schon verlorenen Spiel an Brett 7 durch unseren Ersatzspieler Gerhard Rupp die Begegnung mit 3,5  zu 4,5 für uns entscheiden. Der nächste Gegner waren unsere Freunde aus Neumarkt, wo wir zwar auch mir 7 Mann und einem Ersatz antraten, aber die hintere Hälfte unserer Mannschaft lief zu einer Gala Form auf und machte 4 : 0 Punkte und wir gewannen 6 zu 2 . Beim Nürnberg 1911  schrammten wir trotz starkem Ersatz von unserer 3. mit 4,5 zu 3,5 an einem Punkt vorbei. Gegen  Anderssen erreichten wir dank Erwin Firla und seinem Endspielzauber ein glückliches 4 : 4. Gegen Nürnberg Süd 6 wollten wir unbedingt gewinnen. Wir verstärkten uns mit Dirk Kestler und Gerhard Rupp sowie zusätzlich Bernhard Gesellchen, den wir fest in die 2. Mannschaft übernahmen und siegten damit denkbar knapp mit 4,5 zu 3,5. Dann mussten wir zu Schwabach/ Reichelsdorf und kassierten dort eine klare 6 : 2 Niederlage. Damit waren wir mit 4 Mannschaften dringend abstiegsgefährdet und es musste das letzte Siel entscheiden. Doch es war einfacher als gedacht: am Spieltag rief uns der Mannschaftsführer von Noris Tarrasch 5 an, er hätte Personalprobleme und nur 4 Mann, deshalb sie nicht antreten würden. Dadurch hatten wir dann 13 : 13 Mannschaftspunkte und 35 : 37 Brettpunkte und belegten den 6. Platz, der zum Klassenerhalt reichte

MF Herbert Stenger

2. Mannschaft: Abstiegssorgen ade

Gestern war unser wichtiger Mannschaftskampf, denn SW Nbg Süd 6 hätte uns im Abstiegskampf noch überholen können. Es war also unbedingt zumindest ein Unentschieden gefordert.

Der Ablauf: An Brett 1 spielte Michael Ceglar, der bis zu meinem ersten Rundgang schon 2 Freibauern auf der g und h Linie hatte, die seinen Gegner auch kurz darauf zur Aufgabe überredeten. Genau so schnell lief es bei Bernhard Gesellchen an Brett 8, aber dieses mal für den Gegner.

An Brett 5 erging es mir auch nicht besser: Nach starkem Druck auf meinen d Bauern schwenkte mein Gegner in 2 Zügen mit der Dame auf den Königsflügel.
Meine Figuren konnte ich nicht so schnell zur anderen Seite bewegen, das hatte Materialverlust zur Folge und damit eine verlorene Partie. Also 1 : 2

An Brett 3 musste Erwin Firla erst einige Remisangebote ablehnen, um dann im Endspiel seine bekannte Stärke auszuspielen, dadurch konnten wir zum 2 : 2 ausgleichen.

Andreas Eichhorn an Brett 4, musste lange gegen einen Freibauern, verteidigt von 2 Türmen und einem Springer, kämpfen. Erst als er seinen König ins Spiel brachte, wurde der Freibauer entfernt. Mit jeweils 2 Türmen war dann kein Gewinn mehr möglich, und man einigte sich auf Remis. Bei Fabio Dennstädt hatte sich auch ein Endspiel mit je 2 Türmen ergeben und man einigte sich ebenfalls auf unentschieden.

Jetzt lag alles an unseren Ersatzkräften aus der 3. Mannschaft. Zuerst drehte Gerhard Rupp ein etwas schlechteres Endspiel mit einem Springer und 5 Bauern gegen einen Läufer und 5 Bauern in ein gewonnenes Endspiel, bei dem er mit einer drohenden Umwandlung den Läufer eroberte und danach die gegnerischen Bauern einsammelte. Den Rest wollte sein Gegner sich dann nicht mehr zeigen lassen.

Wir hatten die Führung übernommen. Es spielte jetzt nur noch Dirk Kestler der sich bei einem Abtausch einen Mehrbauern verschafft hatte. Aber das Endspiel 3B + Läufer vs. 2B +Springer reichte nur zum Remis, aber uns zum wichtigen Sieg. Mit den nun 10 Punkten auf unserem Konto sollte uns der Klassenerhalt gelingen.

Herbert Stenger