2. Mannschaft: Kurs Meisterschaft

Gegen den Tabellenletzten Zabo Eintracht Nürnberg 3 gingen wir konzentriert ans Werk. Als erster meldete Michael Gottlieb einen ganzen Punkt. Er hatte seinen Gegner in nur 19 Zügen zur Aufgabe gebracht.  Kurz danach brachte Michael Ceglar ein Remis in die Mannschaftswertung ein. Inzwischen wurde Brett 8 mit Nick Merdian als kampflos gewonnen gewertet.Auch Erwin Firla steuerte einen ganzen Punkt bei.  

An Brett 6 spielte Herbert Stenger gegen den früheren Mannschaftskameraden Klaus Klinger. Klaus klemmte seinen Läufer ohne freies Feld ein, sodass der Läufer nur noch durch einen Bauern abgeholt werden musste. Nach 38 Zügen stand dann das Matt auf dem Brett. Wir hatten jetzt 4,5 Punkte und den Sieg in der Tasche. Es spielte noch an Brett 1 Nikolai Kendzia, der seine Partie souverän heim brachte. An Brett 2 steuerte Martin Stürmer noch Remis dazu, wogegen Klaus Pechmann auf Brett 7 seine Partie verlor. Mit dem Ergebnis 2 : 6 konnten wir „Guter Dinge“ nach Hause fahren.

Da zeitgleich der SC Stein beim SK Neumarkt die Segel streichen musste, haben wir jetzt 5 Punkte Vorsprung auf unseren ärgsten Verfolger.

Der nächste Wettkampf ist am 5.4. zu Hause gegen Zabo Eintracht Nürnberg  2.

MF Herbert Stenger

2. Mannschaft: Überzeugender Sieg im Spitzenspiel

Am Freitag mussten wir gegen die nominell stärkere und favorisierte 5. Mannschaft von SW Nürnberg Süd antreten.  Nachdem wir am letzten Spieltag  gegen die 6. Mannschaft von SW nur ein sehr glückliches 4:4 erzielten, hatten wir nicht viel Hoffnung, ungerupft dieses Duell zu überstehen. Aber gegen stärkere Gegner wachsen wir meistens über uns hinaus.

Früh einigten sich an Brett 1 Nikolai Kendzia und sein Gegner auf Remis. Zeitgleich meldete Nick Merdian an Brett acht auch einen halben Punkt, womit vorher nicht zu rechnen war. Die nächste Überraschung gelang Klaus Pechmann, der sich anfangs sehr defensiv aufstellte und seinen Gegner dadurch anscheinend zu übereilten Angriffen verleitete , mit einem ganzen Punkt!

Michael Gottlieb an Brett 4 gewann im Mittelspiel einen Läufer, wonach sein Gegner auf Bauerngewinn aus war, dadurch aber die Kontrolle seiner Grundreihe aufgab. Das wurde von Michael sofort genutzt und der Gegner Matt gesetzt. Weil unsere Gegner das Brett 5 nicht besetzt hatten, stand es jetzt 4 : 1.  Leider  verlor Herbert Stenger seine Partie an Brett 6 und die Gegner kämpften jetzt um ein noch mögliches Unentschieden, wodurch es nochmals richtig spannend wurde.

Martin Stürmer an Brett 2 holte sich zwei Leichtfiguren für einen Turm und brachte danach den gegnerischen König  durch ein Bauernopfer  in höchste Not. Das zwang ihn dann in wenigen Zügen zur Aufgabe der Partie.  Jetzt spielte nur noch Michael Ceglar an Brett 3 mit Schwarz. Michael ließ einen nur von der Dame kontrollierten Bauern hängen und attackierte den gegnerischen König. Als dann die weiße Dame dem König zu Hilfe eilte, schlug Schwarz den nur noch vom König gedeckten Springer und lenkte ihn somit von der Dame ab. Den weiteren Verlauf wollte sich Weiß nicht mehr zeigen lassen.

Wir hatten damit  gegen einen der schärfsten Verfolger, dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einen in der Höhe nicht erwarteten Sieg mit  6 : 2 erreicht und konnten so den
1. Tabellenplatz verteidigen.

MF Herbert Stenger

2. Mannschaft: Erster Punktverlust!

Bei SW Nürnberg Süd 6 hatten wir gedacht, die DWZ Differenz  zu unseren Gunsten ausnutzen zu können, aber die Schwarz-Weißen zeigten uns, wie man gegen DWZ stärkere Gegner kämpfen muss.
 
Der Reihe nach: An Brett 1 spielte Nikolai seine Partie sicher zum Sieg. Sein Gegner brachte sich in Zeitnot und wollte durch Abtausch den 40. Zug erreichen, aber 2 Züge vor dem Matt fiel sein Zeitfähnchen. An Brett 2 mit Martin Stürmer kam es auf einer offenen Linie zum Generalabtausch wonach er dem Remis zustimmen musste. Michael Ceglar an Brett 3 mit Weiß brachte seinen Gegner mit vielen Verwicklungen, in einer gut geführten Partie, zur Aufgabe. Michael Gottlieb verlor dagegen eine Partie, die er vorher mehrfach locker hätte gewinnen können. An Brett 5 mit unserem Topscorer Andreas Eichhorn lief es auch nicht gut, er verlor die Dame und einen Springer gegen 2 Türme, kämpfte sich dann mit seinen beiden Türmen und dem übrigen Springer bis in die Zeitnotphase, in der sein Gegner aus Angst dadurch zu verlieren, ein Remis anbot.

Erwin Firla verlor bei einem Abtausch einen Bauern und konnte dann im Endspiel seinem Gegner ein Remis abringen.  Herbert Stenger verleitete seinen Gegner zu einer Verteidigung am Damenflügel, um dann schnell auf den Königsflügel zu wechseln. Sein Gegner brachte aber mit Geschick und Abtausch seine Verteidigung rechtzeitig auf die andere Seite und die Partie endete  Remis. Klaus Pechmann verlor seine erste Partie, er steht jetzt  bei 50 % Erfolgsquote gegen immer deutlich DWZ stärkere Gegner.

Insgesamt hatten wir Glück mit 4 Punkten, also einem Unentschieden, heim zu fahren und die Tabellenspitze zu verteidigen.

MF Herbert Stenger

2. Mannschaft: Die Chemie stimmt

Am Freitag hatten wir unseren 4. Wettkampf in der diesjährigen Saison gegen Jäcklechmie 2 auszutragen. Jäcklechemie trat ersatzgeschwächt an, aber mit einer tollen Mannschaftsleistung auf, denn es entwickelte sich ein bis zum Ende sehr spannendes Duell.

Ziemlich früh machten die Spieler Erwin Firla, Klaus Pechmann und Nick Merdian Remis.

Also mussten es dieses Mal die vorderen Bretter richten. Und da sah es erst zunächst nicht gut für uns aus. An Brett 1 war bestenfalls ein Remis in Sicht. An Brett 2 mit Martin Stürmer sah es nicht besser aus und Brett 3 Michael Ceglar stand eindeutig schlechter. Brett 4 Michael Gottlieb ließ sich stark zurückdrängen und stand auch nicht gut. Brett 5 Andreas Eichhorn spielte immer solide mit leichtem Vorteil.

Aber die Spiele gingen alle über die Zeitkontrolle und bei der entstehenden Zeitnot verbesserten sich unsere Gewinnchancen erheblich. An Brett 3 bekam Michael Ceglar Gegenspiel und konnte die Dame von einem wichtigen Feld ablenken und zum Matt vollenden. Andreas Eichhorn verschaffte sich auf  c3 einen Freibauern, den der gegnerische König kontrollieren musste. Als dann der f-Bauer sich Richtung Umwandlung bewegte, musste der Gegner seine Niederlage einsehen. An Brett 2 und 4 kassierten wir leider jeweils eine Niederlage.

Jetzt spielte nur noch Nikolai Kendzia an Brett 1 . Er hatte sich bis zur Zeitkontrolle mit viel Glück durchlaviert. Beide Kontrahenten hatten  zur Zeitkontrolle nur noch 4 bzw. 6 Sekunden auf der Uhr. Dabei hätte er wohl im 27. Zug aufgegeben, wenn seine Gegnerin hier S x f6 + gespielt hätte. Durch die hochgradige Zeitnot kam Nikolai aber in Vorteil und verwertete ihn auch nach ein paar Zügen zum Sieg. Damit stand der  dritte 4,5 – 3.5 Sieg in Folge fest. Der nächste Wettkampf findet in 2 Wochen bei SW Nürnberg 6 statt.

MF Herbert Stenger

2. Mannschaft: Sieg in Stein

An diesem Wettkampftag waren wir zu Gast beim punktgleichen Spitzenreiter SC Stein, die an den vorderen Brettern mit richtigen DWZ Schwergewichten auf uns warteten.

Los ging es mit einem Remis an Brett 7, dass Herbert Stenger mit seinem Gegner vereinbarte. Nach etwa 2 Stunden Spielzeit erhielt Erwin Firla nach Figurenopfer einen starken Angriff und erzielte infolge dessen auch das Matt. Kurz darauf meldete auch Andreas Eichhorn, nach starkem Angriff, einen ganzen Punkt.

Nun kam aber anscheinend die Zeit der Steiner. Erst musste an Brett 3 Michael Ceglar nach drohendem Turmverlust in sehr gedrückter Stellung die Segel streichen und dann verlor Martin Stürmer in aussichtsloser Stellung nach Zeit. Es wurde also wieder richtig spannend. An Brett 4 mit Michael Gottlieb hatten sich beide mit den Bauern verkeilt, wobei Michael mit einem schlechten Läufer nur abwarten konnte. Aber nach einem Turmtausch einigten sich beide auf ein Remis.

Jetzt spielte nur noch an Brett 1 Nikolai Kendzia gegen einen DWZ wesentlich stärkeren Gegner. Im Laufe des Spieles gewann Nikolai durch einen geschickten Abtausch eine Figur gegen 2 Bauern, aber ein Gewinn war nicht in Sicht. Nachdem er einige Fallen seines Gegners parieren konnte, kam er in Zeitnot und machte mit 28 Sek. auf der Uhr seinen 40. Zug. Bis dahin hatte er sich die 2 Bauern wieder geholt und die starken Figuren abgetauscht. Im 61. Zug gab sein Gegner auf. Somit hatten wir mit 4,5 Punkten den Mannschaftssieg errungen und fuhren gut gestimmt wieder nach Hause.

MF Herbert Stenger