1. Mannschaft siegt im Spitzenspiel

Am vergangenen Spieltag empfing unsere 1. Mannschaft auf Platz vier stehend die Mannschaft des TSV Cadolzburg, die auf Platz 2 standen.

Den ersten vollen Punkt gab es bei Stefan Ratscheu an Brett 5, der mit dem Jaenisch-Gambit überraschte. Als sein Gegner eine Figur opferte, da er glaubte, eine Taktik zu sehen, gewann Stefan noch eine weitere Figur, sodass der Sieg bereits nach 12 Zügen feststand.

Der zweite Sieg gelang Eric Stertkuhl an Brett 2, als er in Zug 19 eine Leichtfigur einsperrte und später von der akuten Zeitnot seines Gegenübers profitierte sodass er letztendlich auf Zeit gewann.

Julian Cwiklik, der an Brett 8 sein Debüt in der ersten Mannschaft gab, versuchte am Königsflügel anzugreifen, schlug dann jedoch einen vergifteten Zentrumsbauer und seine Stellung war letztendlich nicht mehr zu retten, sodass er aufgeben musste.

Michael Ceglar brachte an Brett 7 wieder einmal eine seiner Gambitvarianten aufs Brett sodass sein Gegner dadurch immer mehr in Bedrängnis kam. In für Michael bereits gewonnener Stellung ging dem Gegner aber auch noch die Zeit aus.

Erich Fischer gewann an Brett 6 in Zug 25 taktisch einen Bauern und als es in Richtung Endspiel ging, heimste er noch einen zweiten Mehrbauern ein, sodass sein Kontrahent genug gesehen hatte und aufgab.

Den Punkt zum Mannschaftssieg holte Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 3. Die Partie verlief bis Zug 28 sehr ausgeglichen, bis Martin durch eine Taktik zwei Bauern gewann, was er sich im weiteren Verlauf nicht mehr nehmen ließ.

In Nick Merdians Partie an Brett 1 kamen bereits früh die Damen vom Brett. Im anschließenden Endspiel spielte Nick ungenauer als sein Gegner und kam immer mehr in Nachteil, ehe er in Zug 36 wieder kurz ausglich. In Zeitnot fand er jedoch nicht die beste Fortsetzung und musste sich letztendlich geschlagen geben.

Gunny Leusch hatte an Brett 4 fast die ganze Partie über mal kleineren und mal größeren Vorteil, konnte diesen jedoch nicht verwerten, weshalb schließlich in einem komplett ausgeglichenen Turmendspiel ein Remis vereinbart wurde.

Spielanalyse auf Gunnys Chessalyse

Damit gewannen wir gegen den TSV Cadolzburg mit 5,5:2,5 und sind aktuell auf Platz 3 der Bezirksliga 1 zu finden, was hoffentlich Rückenwind für das Auswärtsspiel bei den Schachfreunden Fürth bringen wird.

Ligamanager

Neues Jahr – Neues Glück: Sieg der 1. Mannschaft gegen Schwanstetten

Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng startete in der Bezirksliga 1 mit einem Heimkampf ins neue Jahr 2026. Zu Gast war der Schachklub Schwanstetten.

Der Mannschaftskampf wurde auch schon bald inhaltsreich: Eric Stertkuhl an Brett 2 nutzte gekonnt die Schwächen der gegnerischen Stellung aus und beschäftigte seinen Gegner fortlaufend mit Abwehrmaßnahmen, dieser übersah darauf hin einen Damenverlust und musste aufgeben.

Martin Sippl an Brett 3 und Ulrich Reichmann an Brett 5 steuerten zwei Unentschieden bei. Stefan Ratscheu an Brett 4 und sein Gegner gestalteten ihre Partie stellenweise recht unübersichtlich, jeder Fehlgriff konnte die Partie sofort entscheiden. Dieser kam dann auch in der Zeitnotphase des Gegners und Stefan konnte mit Materialvorteil die Partie für sich entscheiden.

An Brett 1 brachte Nick Merdian ein sehenswertes Materialopfer, um so die Partie zu verschärfen und Angriff zu erhalten auf den gegnerischen König, dieser befand sich immer noch in Brettmitte. Eine Weile befand sich die Partie auch in einem dynamischen Gleichgewicht, allerdings konnte der Gegner dann doch noch seinen König in Sicherheit bringen und so entschied der Materialvorteil zu Ungunsten von Nick.

Ebenso sehenswert gestaltete Erich Fischer an Brett 7 seine Partie, allerdings machte ihm und so manchem Zuschauer erst einmal seine offene Königsstellung größte Sorgen. Durch eine List erzielte er Materialvorteil und seine Gegnerin versuchte die Partie mittels Bauernumwandlung zu retten. Erich agierte umsichtig und konnte schlussendlich alle gegnerischen Drohungen neutralisieren und mittels großen Materialvorteil die Partie für sich entscheiden.

Es liefen sodann nur noch die Partien von Jonah Cwiklik an Brett 6 und Nicolas Bisterfeld an Brett 8. Es sah stellenweise danach aus, als wären auch diese beiden Partien zu gewinnen, dies hätte mit 6:2 einen eindeutigen Mannschaftssieg ergeben. Leider verlor Nicolas durch einen Fehlgriff einen ganzen Turm und musste wenig später den Kampf einstellen. Jonah hatte eine Endspielstellung auf den Brett, welche Gewinnchancen inne hatte. Allerdings zweigte er in eine Variante ab, welche das Spiel Unentschieden werden ließ.

Der Mannschaftskampf endete somit erfolgreich mit 4,5 zu 3,5. Es schmerzt ein bisschen, hätte doch das Resultat noch eindeutiger ausfallen können. Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng steht damit in der Mitte der Saison auf einem guten 4 Platz, siehe auch Ranglistentabelle aus dem Ligamanager. Für Schwanstetten wird es am letzten Platz zappenduster.

1. Mannschaft – in Rothenburg knapp verloren

Zum letzten Spieltag in der Bezirksliga 1 vor Weihachten ging es für die Spieler der ersten Mannschaft nach Gebsattel bei Rothenburg, da den Rothenburgern ihr traditionelles Spiellokal „Hotel zur Post“ dieses Mal nicht zur Verfügung stand.

An Brett 4 kam es bei Ulrich Reichmann und seinem Gegner zu einer Abtauschserie und schneller Materialreduzierung mit ebenso schneller Einigung auf Unentschieden.

An Brett 1 konntet Eric Stertkuhl schon im Anfangsstadium der Partie einen Bauern erobern, musste dann aber vorsichtig agieren wegen vorhandener Schwächen in der eigenen Stellung. Im weiteren Verlauf konnte Eric sich einen starken Freibauern sichern, welcher die gegnerische Stellung merklich einengte. Die Partie wurde jedoch dann Remis gegeben.

An Brett 7 probierte Nikolai Kendzia eine Abweichung einer bekannten Eröffnungsvariante, musste dem Gegner jedoch dann die bessere Stellung überlassen. Nikolai übersah leider eine drohende Fesselung und entschied sich, ohne Dame weiterzuspielen. Nach weiteren Materialverlust gab er die Partie auf.

Jonah Cwiklik an Brett 5 lieferte sich mit seinem Gegner trotz frühen Damentausch einen inhaltsreichen Kampf. Im Endspiel lehnte Jonah ein Remis-Angebot des Gegners ab und konnte die Partie letztendlich gewinnen.

Michael Ceglar kam an Brett 8 zum Einsatz und ging wie gewohnt schon im frühen Partiestadium zum Angriff über. Dies gestaltete sich auch erfolgreich, denn die Stellung des Gegners wies sodann einige Schwächen auf, welche Michael zu einer Abtauchkombination nutzte. Sie ließ dem Gegner nur die Wahl, mit wesentlich schlechterer Stellung weiterzuspielen oder Materialverlust hinzunehmen. Im weiteren Verlauf trieb Michael den gegnerischen König zur Brettseite und erledigte ihn dort.

Erich Fischer an Brett 6 musste mit einer passiven Stellung Vorlieb nehmen, welche jedoch verteidigungsfähig blieb. Nachdem der Gegner zum Angriff übergegangen war, konnte Erich mittels taktischen Damentausch die Stellung vereinfachen, was er leider ausließ. Nach einem weiteren Fehlgriff musste Erich die Partie verloren geben.

An Brett 3 startete Gunny Leusch mit einer verwickelten Partie und zwischenzeitlichen Bauernopfer. Nach weiterem Damentausch konnte er den geopferten Bauern wieder zurückgewinnen, musste aber zulassen, dass sein Gegner seine Türme aktiv positionieren konnte. Im weiteren Verlauf der Partie ging für Gunny ein zusätzlicher Bauer verloren. Sein Gegner verstärkte seine Stellung geschickt und konnte einen Freibauern vorantreiben, welcher Gunny dann zur Aufgabe zwang.

Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 2 musste längere Zeit in passiver Aufstellung Angriffswellen des Gegners abwehren. Im weiteren Verlauf konnte er die Stellung soweit abdichten, sodass sein Gegner seine aktive Stellung nicht weiter verstärken konnte. Ein Gegenspiel war aber nicht möglich und so wurde diese Partie Remis gegeben.

Der Mannschaftskampf endete somit unglücklich 3,5-4,5 mit einem Mannschaftsverlust. Dies ist ärgerlich, denn in der einen oder anderen Partie hätte mehr erreicht werden können, sodass ein Mannschafts-Remis in greifbarer Nähe lag. Auch konnte die Mannschaft nicht in gewohnter Stärke wie sonst spielen und musste auf Ersatzspieler zurückgreifen. Momentan belegt die 1. Mannschaft nun den fünften Platz in der Bezirksliga 1. Siehe auch den Ligamanager direkt:

Ligamanager: Spielplan – Bezirksliga 1

1. Mannschaft siegreich im Heimspiel

Am vergangenen Sonntag empfing unsere 1. Mannschaft die 2. Mannschaft des SK Herzogenaurach. Nach der Niederlage am letzten Spieltag in Großenseebach, war der erste richtig erspielte Saisonsieg das ausgegebene Ziel.

Der Mannschaftskampf begann erfolgreich, als Jonah Cwiklik an Brett 7 aus einer verlorenen Stellung mit einem Minusbauern von einem groben Figureneinsteller seines Gegners profitierte und schließlich noch gewann (1:0).
Herzogenaurach konnte jedoch bald darauf ausgleichen, da Henry Uhl an Brett 8 in besserer Stellung durch eine Fesselung einzügig einen ganzen Turm und damit die Partie verlor (1:1).

Eric Stertkuhl fand sich an Brett 2 in einer sehr geschlossenen Stellung wieder, in der die Engine zwar Vorteil für Schwarz anzeigt, es jedoch keiner der beiden Spieler schaffte, entscheidend durchzubrechen. Folglich endete diese Paarung mit einem Remis (1,5 : 1,5).

Nick Merdian kam nach der Eröffnung ein bisschen in stellungtechnischen Nachteil, glich diesen im Mittelspiel jedoch wieder aus und erspielte sich bei einer Materialverteilung von zwei Leichtfiguren gegen einen Turm und einen Bauern sogar einen gewinnbringenden Vorteil. Nach einem taktischen Schlag im 40. Zug, gab sich sein Gegner geschlagen (2,5 : 1,5).

Stefan Ratscheu kam an Brett 5 sehr gut aus der Eröffnung, da der weiße König in der Mitte geblieben war. Stefan verpasste es jedoch, diesen Vorteil in einen Sieg umzumünzen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Läuferendspiel, sodass bald darauf ein Remis vereinbart wurde (3:2).

Ulrich Reichmann musste an Brett 6 nach einer Taktik seines Kontrahenten bereits nach der Eröffnung mit einem Minusbauern spielen. In einem Doppelturmendspiel mit ungleichfarbigen Läufer, einigten sich beide Spieler jedoch auf ein Remis (3,5 : 2,5).

Bei Gunny Leusch an Brett 4 wurde in Zug 22 auf gegnerischer Seite eine Qualität geopfert, sodass Gunny auf Gewinn stand. Er gab diese Qualität jedoch in Zug 37 wieder zurück, sodass ein ausgeglichenes Turmendspiel entstand, welches wenig später mit einem Unentschieden endete (4:3). Hier die Analyse seiner Partie auf YouTube:

Gunny’s Chessalyze

Mannschaftsführer Martin Sippl stand an Brett 3 aufgrund zweier Mehrbauern im Mittelspiel fast auf Gewinn, verlor jedoch beide in Zeitnot und musste sich mit einer etwas schlechteren Stellung begnügen. Sein Gegner wählte jedoch anschließend im Endspiel auch nicht die beste Fortsetzung. Martin konnte die Partie zum Remis führen und so für den Mannschaftssieg sorgen (4,5 : 3,5).

Damit gewannen wir gegen den SK Herzogenaurach 2 mit 4,5 zu 3,5 und befinden uns aktuell auf Tabellenplatz 3. Zum letzten Mannschaftskampf in diesem Jahr geht es am 14.12. zum Spitzenreiter nach Rothenburg.

Ligamanager

1. Mannschaft verliert knapp in Großenseebach

Nachdem der SC Ansbach am ersten Spieltag nicht angetreten war, ging es am zweiten Spieltag auswärts zum auf dem Papier sehr stark aufgestellten Aufsteiger FSV Großenseebach. Gegen uns mussten sie allerdings aufgrund von Personalproblemen zu siebt antreten.

Erich Fischer bekam an Brett 7 einen kampflosen Sieg. Henry Uhl verlor an Brett 8 taktisch Material, das er in der Partie nicht mehr kompensieren konnte und gab schließlich im Endspiel auf.

Ulrich Reichmann hatte an Brett 5 aus der Eröffnung heraus Vorteil, den er bis zum Ende nicht mehr hergab und seinen Gegner letztendlich taktisch zur Aufgabe zwang. Gunny Leusch kam an Brett 3 gegen die Nimzowitsch-Verteidigung nicht so gut klar und geriet schnell in Nachteil. Er versuchte noch, sich in ein Turmendspiel zu retten, doch dieses war gegen zwei Minusbauern nicht mehr zu halten.

Nick Merdian geriet an Brett 1 ebenfalls nach der Eröffnung in stellungstechnischen Nachteil. Sein Gegner opferte in Zug 22 korrekt eine Figur und bekam diese wenig später mit einem Mehrbauern zurück. Aufgrund eines drohenden Damenverlustes war Nick später gezwungen aufzugeben. Jonah Cwiklik erspielte sich an Brett 6 einen kleinen Vorteil und gewann in Zug 21 taktisch einen Bauern, der allerdings ein Doppelbauer war. Hieraus wurden sogar zwei Mehrbauern, doch beide gingen im anschließenden Endspiel verloren, weshalb die Partie mit einem Remis endete.

Stefan Ratscheu spielte an Brett 4 lange Zeit Theorie in der spanischen Eröffnung. Später schlichen sich auf beiden Seiten Fehler und Ungenauigkeiten ein, doch Stefan gewann in Zeitnot sogar einen Bauern. Nach der Zeitkontrolle bekam er ein Remisangebot, das er aufgrund fehlender Gewinnchancen annahm.

Nun hing alles an Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 2. Martin stand nach der Eröffnung besser, im Mittelspiel jedoch schlechter. Im für ihn gewonnen Doppelturmendspiel wurden bald beide Türme getauscht, sodass in ein für Martin gewonnenes Bauernendspiel abgebogen wurde. Nach fast 5 Stunden Spielzeit sah Martin allerdings den Gewinnweg nicht mehr und gab die Partie remis.

Damit ging der Mannschaftskampf mit 3,5:4,5 verloren. Am nächsten Spieltag soll gegen den SK Herzogenaurach 2 der erste erspielte Mannschaftssieg her.

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