U20: 1. Runde in der Landesliga Nord

Zum Auftakt der U20-Landesliga Saison empfingen wir Schwarz-Weiß Nürnberg Süd zu einem hart umkämpften Heimspiel.

An Brett 3 bekam es Henry Uhl mit einer sehr souverän spielenden Gegnerin zu tun. Sie gab ihm kaum Luft zum Atmen, baute positionellen Druck auf und zwang Henry schließlich zu einem Figurenopfer. Der Materialverlust war nicht mehr zu reparieren, sodass wir früh 0:1 in Rückstand gerieten.

An Brett 2 lieferte Jonah Cwiklik eine starke Partie ab. Lange sah es nach einem klaren Vorteil für ihn aus, doch sein Gegner fand ein mutiges Läuferopfer, das die Stellung völlig veränderte. Jonah behielt die Kontrolle, doch im Turmendspiel konnte Schwarz alles ausgleichen – ein gerechtes Remis.

Auf Brett 4 musste Julian Cwiklik einen starken taktischen Rückschlag einstecken. Durch eine Kombination verlor er die Dame gegen Turm und Springer, und die Stellung wirkte praktisch hoffnungslos. Doch sein Gegner revanchierte sich mit einem schweren Patzer, eine Springergabel brachte Julian die gegnerische Dame zurück. Mit einem ganzen Turm weniger gab der Gegner sofort auf.

Damit stand es 1,5 : 1,5, und die Entscheidung lag bei Brett 1.

Nick Merdian stand phasenweise besser und hatte durchaus Chancen, den Mannschaftskampf zu entscheiden. Doch die tickende Uhr machte die Partie komplizierter als sie hätte sein müssen. In der Zeitnotphase fand sein Gegner einen sehr aktiven Gegenangriff, der sich immer mehr verselbstständigte und schließlich zum vollen Punkt für SW Nürnberg führte.

Damit endete die erste Runde der Landesliga für uns unglücklich mit 1,5 : 2,5, trotz spannender Partien und guter Chancen.

MF Nick Merdian

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4. Mannschaft: Wieder Remis

Diesmal ging es gegen die Schachfreunde von Eintracht-Zabo 4 in deren Vereinsgaststätte. Leider konnten wir nur zu siebt antreten, sodass wir das erste Brett freiließen.

An Brett 5 sah es zunächst düster aus: Marc Nussbaum stand klar auf Verlust. Doch sein Gegner verrechnete sich in einer vermeintlichen Mattkombination, stellte dabei die Dame ein – und Marc verwandelte den plötzlichen Glücksmoment in einen vollen Punkt.

An Brett 7 erwischte Sophia Müller keinen guten Tag. Ein früher Damenverlust ließ kaum noch Chancen offen, und sie musste sich später geschlagen geben.

An Brett 8 startete Maximilian Müller ordentlich in die Partie, verlor jedoch im Mittelspiel eine Leichtfigur. Der Materialnachteil war nicht mehr zu kompensieren, sodass auch hier der Punkt an Zabo ging.

Auf Brett 6 erspielte sich Marc Baum eine leicht bessere Stellung, stellte dann jedoch selbst eine Figur ein. Mit starkem Kampfgeist rettete er die Partie aber noch in ein Remis.

An Brett 3 hatte Michael Wabner lange Zeit alles im Griff. Mit einer Qualität mehr sah er wie der sichere Sieger aus, doch sein Gegner fand einen aktiven Gegenangriff und zwang Michael schließlich in ein Dauerschach, was zu einem Remis führte.

An Brett 4 zeigte Patrick Seliger eine starke Endspieltechnik. In einem Turmendspiel brachte er seinen weit vorgerückten Freibauern sicher zur Umwandlung durch, woraufhin sein Gegner die Partie aufgab.

Damit stand es 3:4 aus unserer Sicht – alle Augen richteten sich nun auf Brett 2, wo Sergej Merdian um den Mannschaftspunkt kämpfte. Im Endspiel gewann er einen Bauern, steigerte den Druck Zug um Zug und setzte seine Stellung sauber in einen vollen Punkt um.

Endstand: 4:4 – ein verdient erkämpftes Unentschieden nach spannendem Verlauf.

Autor: Nick Merdian

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1. Mannschaft verliert knapp in Großenseebach

Nachdem der SC Ansbach am ersten Spieltag nicht angetreten war, ging es am zweiten Spieltag auswärts zum auf dem Papier sehr stark aufgestellten Aufsteiger FSV Großenseebach. Gegen uns mussten sie allerdings aufgrund von Personalproblemen zu siebt antreten.

Erich Fischer bekam an Brett 7 einen kampflosen Sieg. Henry Uhl verlor an Brett 8 taktisch Material, das er in der Partie nicht mehr kompensieren konnte und gab schließlich im Endspiel auf.

Ulrich Reichmann hatte an Brett 5 aus der Eröffnung heraus Vorteil, den er bis zum Ende nicht mehr hergab und seinen Gegner letztendlich taktisch zur Aufgabe zwang. Gunny Leusch kam an Brett 3 gegen die Nimzowitsch-Verteidigung nicht so gut klar und geriet schnell in Nachteil. Er versuchte noch, sich in ein Turmendspiel zu retten, doch dieses war gegen zwei Minusbauern nicht mehr zu halten.

Nick Merdian geriet an Brett 1 ebenfalls nach der Eröffnung in stellungstechnischen Nachteil. Sein Gegner opferte in Zug 22 korrekt eine Figur und bekam diese wenig später mit einem Mehrbauern zurück. Aufgrund eines drohenden Damenverlustes war Nick später gezwungen aufzugeben. Jonah Cwiklik erspielte sich an Brett 6 einen kleinen Vorteil und gewann in Zug 21 taktisch einen Bauern, der allerdings ein Doppelbauer war. Hieraus wurden sogar zwei Mehrbauern, doch beide gingen im anschließenden Endspiel verloren, weshalb die Partie mit einem Remis endete.

Stefan Ratscheu spielte an Brett 4 lange Zeit Theorie in der spanischen Eröffnung. Später schlichen sich auf beiden Seiten Fehler und Ungenauigkeiten ein, doch Stefan gewann in Zeitnot sogar einen Bauern. Nach der Zeitkontrolle bekam er ein Remisangebot, das er aufgrund fehlender Gewinnchancen annahm.

Nun hing alles an Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 2. Martin stand nach der Eröffnung besser, im Mittelspiel jedoch schlechter. Im für ihn gewonnen Doppelturmendspiel wurden bald beide Türme getauscht, sodass in ein für Martin gewonnenes Bauernendspiel abgebogen wurde. Nach fast 5 Stunden Spielzeit sah Martin allerdings den Gewinnweg nicht mehr und gab die Partie remis.

Damit ging der Mannschaftskampf mit 3,5:4,5 verloren. Am nächsten Spieltag soll gegen den SK Herzogenaurach 2 der erste erspielte Mannschaftssieg her.

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4. Mannschaft: Unentschieden zum Saisonstart

Am ersten Spieltag der neuen Saison empfing unsere vierte Mannschaft in der Kreisliga 3 die Gäste vom SK Mühlhof-Reichelsdorf/Schwabach 3.

Der Mannschaftskampf startete sehr erfolgreich. Deniz Lukas ging an Brett 7 mit einem Mehrbauern in ein Turmendspiel, in welchem sein Gegner schließlich den Turm einstellte. Paul Taraba gewann an Brett 6 zunächst einen ganzen Turm und beendete die Partie wenig später mit einem Schachmatt. Patrick Seliger griff an Brett 3 im Zentrum an und schloss den Angriff mit einem Turmopfer und einem Schachmatt zwei Züge später erfolgreich ab.

In der Zwischenzeit hatte sich Michael Wabner an Brett 2 in einem Turmendspiel mit gleicher Bauernanzahl auf beiden Seiten auf ein Remis geeinigt und Marc Nussbaum hatte an Brett 4 eine Qualität mehr, sodass es nach einer frühen 4,5:0,5 Führung und damit nach einem Mannschaftssieg aussah. Doch Marc Nussbaum unterlief leider ein Patzer, der den ganzen Turm und damit die Partie kostete, sodass Schwabach den ersten vollen Punkt einfuhr.

Elias Walter hatte an Brett 8 drei Bauern weniger, Marc Baums König stand an Brett 5 alles andere als sicher und Sergej Merdian stand an Brett 1 ziemlich passiv. Marc Baum schaffte es schließlich noch, seinem Gegner ein Remis abzuringen, Elias musste sich seinem erfahrenen Kontrahenten geschlagen geben und Sergej verlor zu viel Material, um noch kämpfen zu können und gab auf.

Damit ging der Mannschaftskampf mit einem 4:4 Unentschieden zu Ende, wobei ein Mannschaftssieg zum Greifen nahe war.

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Bay. Mannschaftspokal: Aus im Achtelfinale

Am heutigen Sonntag fand bei heißen Temperaturen das Achtelfinale des bayerischen Mannschaftspokal gegen den SK Kriegshaber statt. Wir spielten dieses Mal in einem anderen Spiellokal, nämlich dem neuen Kästner-Treff und nicht wie sonst im Feuerwehrhaus, was bei der Anreise dem ein oder anderen Schwierigkeiten bereitete.

An Brett 1 geriet Gunny Leusch nach langer Eröffnungstheorie in der Rossolimo-Variante der sizilianischen Eröffnung in argen Raumnachteil und verlor nach Zug 30 zunächst einen Bauern und kurz danach eine Qualität. Als der Gegner dann noch eine Möglichkeit zum Damentausch fand, gab Gunny auf.

An Brett 2 hatte es Nick Merdian mit dem ELO-Stärksten von Kriegshaber zu tun. In einer Nebenvariante der königsindischen Eröffnung war jedoch auf beiden Seiten nicht wirklich viel los und so wurde bereits nach 17 Zügen die Partie mit einem Remis beendet.

An Brett 3 hielt Stefan Ratscheu die Stellung bis ins Endspiel ausgeglichen, wurde jedoch dann in Zeitnot überspielt und verlor einen Bauern. Nachdem er seinen Springer gegen einen gefährlichen Freibauern opfern musste, gab er schließlich auf.

Martin Sippls Gegner hatte an Brett 4 eine daheim mit dem Computer analysierte Variante verwechselt und so hatte Martin bereits nach der Eröffnung eine Figur mehr. Trotz unsicherer Königsstellung, ließ er sich diesen materiellen Vorteil nicht mehr nehmen und verwandelte diesen schließlich im Läuferendspiel in einen vollen Punkt.

Damit ging das Achtelfinale im bayerischen Mannschaftspokal gegen den SK Kriegshaber mit 1,5:2,5 verloren.

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