2. Mannschaft zeigt sich kampfstark

Das Gerücht, dass die 2. Mannschaft besser spielt, wenn sie in Unterzahl antritt, hat sich bestätigt!
Wir mussten die Bretter 6, Andreas Eichhorn und 3,  Martin Stürmer gegen die 3. Mannschaft vom SK Nürnberg kampflos abgeben. Damit stand es schon mal 0:2.
Dann aber spielten wir auf: Brett 4: Fabio Dennstädt gewann seine Partie, Erwin Firla erspielte ein Remis und kurz darauf auch an Brett 1 Niokolai Kendzia. Michael Ceglar stand nicht gut, brachte dann aber durch starke Verwicklungen und schwer zu durchschauende Aktionen seinem Gegner eine Niederlage bei. Nun stand es 3 : 3.
Es wurde nur noch an Brett 7 und 8 gespielt. Klaus Pechmann konnte sich aus der Umklammerung durch Damentausch befreien und mit 2 Mehrbauern einen ganzen Punkt gewinnen. Nachdem wir die 4 Punkte auf unserem Konto hatten, sicherte Herbert Stenger durch Zugwiederholung das Remis zum Mannschaftsieg. Es wäre schön, wenn wir auch mit einer vollständigen Mannschaft mal so einen Kampfgeist zeigen würden.

Wir stehen nun auf dem 6. Platz mit 8 : 8 Punkten und haben aus der vorderen Tabellenhälfte nur noch gegen den SC Stein am nächsten Spieltag zu spielen.

MF Herbert Stenger

Remis im Lokalderby

Letzten Freitag traten wir mit unserer 2. Mannschaft gegen Neumarkt 2 an. Uns war bewusst, dass es ein schwerer Kampf werden würde, da die Neumarkter bis dahin Verlustpunkt frei an der Spitze der Tabelle standen. Zur Verstärkung unserer Mannschaft spielte Dirk Kestler an Brett 8 und es entwickelte sich ein sehr spannender Kampf.

Bei mir an Brett 7 lief es nicht gut, nach einem größeren Abtausch ging die Quali verloren und damit auch der Punkt. Brett 2 mit Michael Ceglar spielte schon nach kurzer Zeit und wenigen Zügen Remis und kurz darauf auch Martin Stürmer an Brett 3. Fabio Dennstädt an Brett 4 schloss sich dem an und konnte nach Zugwiederholung mit einem Bauern weniger das Remis erzielen. An den Brettern 1 und 5 mit Nikolai Kendzia und Erwin Firla sah es gut aus, da Beide aussichtsreiche Stellungen auf dem Brett hatten. Andreas Eichhorn an Brett 6 stand etwas unter Druck, von dem er sich aber befreien konnte. Dirk steuerte nach hartem Kampf den erwarteten Punkt zu, sodass es insgesamt für nach einem Mannschaftssieg aussah. Aber es kam anders, da Erwin 2 Freibauern seines Gegners unterschätzte und sein Gegner kurz vor Ablauf seiner Zeit den Brettpunkt sicherstellte. Nikolai ließ nichts mehr anbrennen und glich das zwischenzeitliche Mannschaftsergebnis wieder aus. Nachdem Andreas sich nach langem Kampf mit seinem Gegner auf Remis einigte, stand das Mannschaftsremis fest

MF Herbert Stenger

1. Mannschaft holt Unentschieden in Schwabach

Am vergangenen Spieltag der Bezirksliga 1 musste unsere
1. Mannschaft zum Tabellenführer nach Schwabach.
Die Gastgeber traten in Bestbesetzung an und wir konnten unseren Heimkehrer Pascal Grimm zum ersten Mal in dieser Saison an Brett 1 einsetzen.
Dies versprach ein spannender Mannschaftskampf zu werden. Nun zu den Spielen:

Das erste Ergebnis gab es zu Gunsten des Gastgebers an Brett 7. Dort opferte Michael Gottlieb nach der Eröffnung zwei Bauern und verlor anschließend noch eine Figur. In Zeitnot und wenig aussichtsreicher Stellung gab er sich geschlagen.
Den ersten halben Punkt steuerte Michael Ceglar an Brett 8 bei. Michael versuchte dabei am Damenflügel anzugreifen, während sich sein Gegner am Königsflügel versuchte. Als beide keine Möglichkeiten mehr fanden, den Angriff entscheidend zu vollenden, wurde ein Remis vereinbart.
Eine weitere Punkteteilung gab es an Brett 5. Eric Stertkuhl geriet zwar einen Bauern in Rückstand, die Bauernstruktur seines Kontrahenten, war jedoch derart zerstreut, dass er den Mehrbauern wahrscheinlich abgeben müsste.
Nun kam die Stunde der Sieger. An den Brettern 1-3 wurden auf unserer Seite ganze Punkte erzielt. Jürgen Röber machte an Brett 2 den Anfang, als er zunächst ein Figurenopfer seines Gegners geschickt abwehren konnte und im weiteren Verlauf noch einiges an Material hinzugewann. Rückkehrer Pascal Grimm bekam es an Brett 1 gleich mit einem Fidemeister zu tun. Pascal konnte die recht passive Stellung durch ein geschicktes Bauernopfer knacken und einen Mattangriff aufziehen, den sein Gegner nicht mehr abwehren konnte. Mannschaftsführer Martin Sippl steuerte an Brett 3 den dritten vollen Punkt bei. Er startete mit Weiß einen Königsangriff, während sich Schwarz am Damenflügel bemühte. Nach einem offenbar falsch kalkuliertem Turmopfer von Schwarz, gab sich der Nachziehende in aussichtsloser Stellung geschlagen.
Zu diesem Zeitpunkt stand es 4:2 für unsere 1. Mannschaft, nur noch die Partien von Erich Fischer an Brett 5 und Stefan Ratscheu an Brett 6 liefen.
Erich Fischers Gegner entschloss sich im Endspiel dazu, einen Turm gegen Läufer und zwei Bauern zu opfern. Erich kam im weiteren verlauf immer mehr unter Druck und gab schließlich aufgrund eines drohenden Turmverlustes auf. Stefan Ratscheu hatte im Endspiel mit einem Minusbauern in Form eines entfernten Randbauern zu kämpfen. Als er die notwendige Präzision vermissen ließ, nutzte sein Gegner dies zur Umwandlung seines Mehrbauern aus und Stefan musste sich geschlagen geben.

Damit traten wir am Ende mit einem 4:4 anstatt mit einem Sieg die Heimfahrt nach Postbauer an. Am nächsten Spieltag empfangen wir den Tabellenletzten aus Gunzenhausen, gegen den wir den zweiten Saisonsieg anstreben.

Bezirksliga 1: Erste Mannschaft siegreich gegen SK Rothenburg 1

In der Bezirksliga I Mittelfranken konnte die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng den ersten Sieg in der Spielsaison 2017/2018 einfahren. In der dritten Runde wurde im Heimkampf der SK Rothenburg 1 mit 4½:3½ bezwungen. Mit diesem Sieg und zwei weiteren Unentschieden aus den ersten beiden Runden liegt der SC Postbauer-Heng in der Bezirksliga 1 nun im Mittelfeld auf Platz 5 und geht damit gesichert in die Winterpause.

Bereits früh einigte sich Erich Fischer auf Brett 4 mit seinem Gegner nach einer Turmtauschaktion und reduzierten Angriffsmöglichkeiten auf Punkteteilung. Ebenso Eric Stertkuhl auf Brett 5. Nach Leichtfigurentausch kam es zu einer Stellung mit entgegengesetzten Rochaden mit beiderseitigen Angriffschancen. Jedoch war nicht leicht einzuschätzen, ob nun Weiß oder Schwarz mit seinem Angriff zuerst durchdringen würde. Auf Brett 6 erreichte Stefan Ratscheu gegen seinen Gegner ebenfalls eine Stellung mit entgegengesetzten Rochaden und Angriffsinitiative. Eine vom Gegner eingeleitete Abtauchkombination machte jedoch überraschend die Angriffsabsichten zunichte, denn der Abtausch der Damen wurde unausweichlich, wollte Stefan Ratscheu nicht in einen Angriff gegen seinen eigenen König geraten. Nach weiteren Abtausch von Leichtfiguren wurde in ausgeglichener Stellung ein Unentschieden vereinbart. Auf Brett 1 kam Michael Scheremet in dieser Saison zum ersten Mal zum Einsatz, wohl unerwartet für seine Gegnerin. In einer inhaltsreichen Partie mit teilweise unübersichtlichen Verlauf durch gegenseitige Abtauschmanöver konnte Michael Scheremet ein günstiges Endspiel erreichen mit aktiven Turm. Um Bauernverlust zu vermeiden, musste seine Gegnerin mit ihrem König zur Brettmitte wandern, wurde dort aber eingekesselt. Ein anschließendes Matt war nur durch Hergabe des Turmes zu verhindern, weshalb Michael Scheremets Gegnerin sofort aufgab. Auf Brett 7 hatte Michael Gottlieb weniger Glück, er kam mit seiner Dame bald in Bedrängnis, zudem verblieb sein König in der gefährlichen Brettmitte. Sein Gegner konnte dies zu einem anhaltenden Druckspiel nutzen und unparierbare Drohungen aufstellen, weshalb die Partie aufgrund Materialverlust nicht zu retten war. Im ausgeglichenen Punktestand steuerte Jürgen Röber ein weiteres Remis hinzu. Nach frühem Damentausch konnte er ein langanhaltendes Druckspiel inszenieren, sein Gegner musste aufgrund diverser Drohungen sehr akkurat spielen. Nach Abtausch der verbliebenen Figuren entstand ein Bauernendspiel mit besserer Bauernstruktur für Jürgen Röber, dies reichte entgegen der Erwartungen nicht zum Gewinn. In einer sehenswerten und lange unübersichtlichen Partie konnte Ersatzspieler Timm Wisura auf Brett 8 seinen Gegner in arge Bedrängnis bringen, dieser revanchierte sich jedoch mit Schachgeboten mit der Dame gegen den in der Brettmitte verbliebenen König. Allein durch ein unzweckmäßiges Schachgebot seines Gegners mit dem Turm konnte Timm Wisura seinen König in Sicherheit bringen und seinerseits anschließend mit seinen verbliebenen Figuren regelrecht über den gegnerischen König herfallen. Mit diesem Punktevorsprung reichte auf Brett 3 ein Unentschieden zum Mannschaftssieg. Dort gestaltete Martin Sippl mit seinem Gegner eine lange unklare Partie durch gegenseitiges Lavieren. Schließlich öffnete er am Königsflügel im günstigen Moment eine Angriffslinie für die Türme und konnte somit eine überlegene Stellung erreichen. Eine Kombination welche Materialvorteil einbrachte wurde weder von ihm noch seinem Gegner gesehen, worauf man sich nach einigen weiteren Zügen auf ein Unentschieden einigte. Dies stellte jedoch insgesamt den Mannschaftssieg sicher.

2. Mannschaft: Ein Mannschaftremis zum Jahresabschluss

Gestern mussten wir bei SW Nbg Süd 5, leider wie immer in der bisherigen Saison, ersatzgeschwächt antreten.

Nikolai Kendzia hat sich schon vor einiger Zeit entschuldigt und kurzfristig fiel auch noch Michael Ceglar aus.

Für ihn konnte in der kurzen Zeit kein Ersatzmann gefunden werden, deshalb spielten wir mit 7 Mann und ließen das Brett 1 unbesetzt.

An Brett 2 hatte Martin Stürmer eine schwierige Partie und musste, bei ungleichen Läufern und 2 Bauern mehr, trotzdem ein Remis akzeptieren.

Fabio Dennstädt verlor leider seine Partie an Brett 3. An Brett 4 rechnete sich Erwin Firla schon einen ganzen Punkt aus, wickelte das Endspiel aber nicht gut ab, sodass er sich mit einem Remis zufrieden geben musste. Gerade der Erwin, unser Endspielexperte! An Brett 5 verkeilte sich Andreas Eichhorn, so dass auch hier nur ein Remis zu erreichen war.

Das Remis an Brett 8 von Klaus Pechmann brachte auch keine Besserung der Lage, es stand 4 : 2 für unseren Gegner. Meine Partie war erst verloren, doch mit einer Finte brachte ich eine Remisstellung auf’s Brett, womit mein Gegner sich nicht zufrieden geben wollte. Anschließend machte er noch den entscheidenden Fehler, sodass er das Matt nicht mehr verhindern konnte.

Jetzt spielte an Brett 7 nur noch Johannes Pröbster. Als ich die Partie sah, hatte er zwar einen Mehrbauern und etwas Druck, aber nur noch wenig Zeit, um dies zum Sieg umzusetzen. Er behielt die Nerven und fuhr einen sicheren Punkt ein. So hatten wir doch noch ein Mannschaftsremis erreicht.

Der nächste Wettkampf ist am 19.01.2018 . Ich hoffe, dass bis dahin wieder alle an Bord sind.

Bis dahin Frohe Feiertage und einen GUTEN RUTSCH.

MF Herbert Stenger