U12-Mannschaft mit starker Leistung beim DSJ Gründungsturnier

Die Deutsche Schachjugend richtete ein Weihnachtsturnier für die Altersklassen U12 bis U18 aus. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten wurde das für Weihnachten geplante Turnier der U12 am letzten Sonntag nachgeholt.

Es wurde in Vierer-Mannschaften gespielt. Wir traten mit 5 Spielern an und wechselten in 4 Runden an den unteren beiden Brettern durch. Unsere Mannschaft ging von Startranglistenplatz 32 in das Turnier mit 92 Mannschaften.

In der ersten Runde wurde deutlich mit 4:0 gegen die 5. Mannschaft der Schachfreunde Gern gewonnen. Nach einer knappen Niederlage gegen den Lübecker SV folgte ein erneutes 4:0 gegen Fritzdorf 3. Nachdem weitere zwei Siege sowie ein Unentschieden gegen einen nominell deutlich stärkeren Gegner geholt wurden, standen wir vor der letzten Runde auf Tabellenplatz 4. In dieser wartete der an Startranglistenplatz 6 gesetzte Düsseldorfer SV auf uns, der außer an Brett 1 den DWZ-Unterschied ausspielen konnte. Simon Koberstein hatte in einem Turmendspiel gegen einen knapp 450 DWZ stärkeren Gegner zwei Bauern mehr. Leider schaffte er es nicht, diesen Vorteil in einen Punkt umzuwandeln und behielt am Ende einen halben Punkt für sich.
Insgesamt standen vier Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen sowie der 14. Tabellenplatz zu Buche.

Nicht nur die Mannschaftsleistung, sondern auch die Einzelergebnisse waren durchaus erfreulich. Simon Koberstein, der es an Brett 1 größtenteils mit DWZ-stärkeren Gegner zu tun hatte, holte 3 Punkte aus 7 Spielen. Unser von Island aus spielender Kristjan landete mit sehr starken 5,5 Punkten aus 7 Spielen auf Platz 7 der Einzelergebnistabelle der Spieler an Brett 2. Jonah Cwiklik, der an Brett 3 zweimal aussetzte, erzielte 3 Punkte aus 5 Partien. Mr. 100% war in diesem Turnier Henry Uhl, der alle seine 5 Spiele gewann und unser 5. Mann Julian Cwiklik holte mit 2 Punkten aus 4 Partien 50%.

Es zeigt sich, dass der online Trainings- und Spieleifer der Kids in der Corona Zeit zu einer deutlichen Leistungssteigerung beigetragen haben.

Ergebnisse

Jonah Cwiklik als Postbauer-Hengs aktivster Online-Schachspieler 2020 ausgezeichnet

Im aktuellen Lockdown boomt der Schachsport, was auf den Internetplattformen wie beispielsweise lichess.org deutlich zu sehen ist. Auch einige Schachkinder spielen täglich online einige Partien und haben ihren Spaß dabei.

Unser Spieler Jonah Cwiklik hat das Online-Schach für sich entdeckt und spielt beinahe täglich mehrere Stunden und macht u.a. viele Taktikaufgaben. Seit März 2020 hat er fast 7000 gewertete Spiele!!! auf lichess.org gespielt und ist so mit weitem Abstand der aktivste Online-Schachspieler des SC Postbauer-Heng.
Jonah spielt jedoch nicht nur außerordentlich viel (sein Rekord liegt bei 84 Schnellschach- und noch ein paar Blitzpartien an einem Tag), sondern auch noch richtig gutes Schach, sodass bereits eine deutliche Leistungssteigerung erkennbar und eine weitere auch noch zu erwarten ist.

Rapid Bamberg

Das erste Rapid Turnier nach der langen Corona-Pause fand in Bamberg statt. 7 Kinder des SC Postbauer-Heng machten sich auf den Weg, um endlich wieder ihren Gegnern gegenüber zu sitzen. Der Ausrichter hatte ein umfangreiches Hygienekonzept umzusetzen, weshalb wohl auch ein Security Dienst eingesetzt wurde.

Zur Überraschung aller startete das Turnier mit einer Siegerehrung. Geehrt wurden die ersten drei der Gesamtwertung in den einzelnen Altersklassen der abgebrochenen Saison 2020/2021. Paul Taraba hatte die Nase in der U8 vorne, Henry Uhl wurde Zweiter in der U10, Nick Merdian Zweiter in der U14.

Sophia Müller, Henry Uhl, Max Piernikarczyk und Nick Merdian mussten zum ersten Mal in einer höheren Altersklasse spielen. Maximilian Müller darf in dieser Saison noch einmal in der U8 mitmachen und erreichte mit 3.5 Punkten den 7. Platz in der Gruppe mit 13 Teilnehmern. Jonah Cwiklik war einziger Teilnehmer des SC Postbauer-Heng in der U10 ( 15 Teilnehmer) und kam mit 4 Punkten auf den 8. Platz, wobei er gegen die späteren Erst- und Zweitplatzierten verlor. Aber bei ihm zeigt wie bei seinem Bruder Julian die Leistungskurve klar nach oben. Julian brachte es in der U12 auf 4.5 Punkte und erreichte damit in einem starken Teilnehmerfeld mit 24 Spielern den hervorragenden 6. Platz. Aber auch Henry auf Platz 9 mit 4 Punkten konnte sehr zufrieden sein, wobei er im vereinsinternen Duell Julian besiegen konnte. Max P. und Sophia landeten auf den Plätzen 18 und 19 mit 3 Punkten bzw. 2.5 Punkten. Max konnte zwar der Favoritin Laura Huber vom SC Ergolding  ein Remis abtrotzen, aber bei einem Läufer mehr auf dem Brett sollte man die Partie siegreich zu Ende spielen. Nick rundete das gute Gesamtergebnis des Vereins mit seinem 6. Platz/4 Punkte in der U16 mit 21 Teilnehmern ab.

Chess-Results

U12-Mannschaft leider ausgeschieden

Am vergangenen Samstag trat unsere U12-Mannschaft mit Simon Koberstein, Henry Uhl, Paul Taraba und Jonah Cwiklik zur Bayerischen U12-Mannschaftsmeisterschaft in Erlangen an.

Die erste Runde wurde gegen Cadolzburg locker mit 4:0 gewonnen.

In der zweiten Runde wartete Aschaffenburg-Schweinheim.
Simon verlor nach der Eröffnung einen Bauern, versuchte aber den Nachteil mittels Kompensation auszugleichen. Später tauschte er zwei Leichtfiguren gegen einen Turm und einen Bauern, was ebenfalls leicht nachteilhaft für ihn war. Sein Gegner stellte anschließend einen Läufer ein und damit die Partie.
Henry’s Partie verlief ausgeglichen bis er im Zentrum einen Springer einstellte und nach weiteren Materialverlusten aufgab.
Paul spielte eine sehr solide Partie und patzte erst im Endspiel, als zunächst ein Bauern und dann noch die Qualität verloren ging.
Jonah spielte mit seinem Gegner eine nahezu perfekte Partie. Nach einem Bauernverlust, rettete er sich mithilfe eines Dauerschachs in ein Remis.
Damit hat es gegen Aschaffenburg-Schweinheim leider knapp nicht gereicht und der Kampf ging mit 1,5:2,5 verloren.

In der dritten und letzten Runde mussten wir noch gegen den Gruppenfavoriten aus Erlangen ran.
Simon spielte eine weitestgehend ausgeglichene Partie. In einer zunehmend gedrückten und deutlich schlechteren Stellung nahm Simons Gegner jedoch ein Remis an.
Henry verlor nach der Eröffnung einen Bauern und wenig später einen zweiten. Als letztes Mittel versuchte er durch Figurenopfer den gegnerischen König herauszulocken und mit einem Dauerschach ein Remis zu erreichen, was ihm jedoch nicht gelang.
Paul’s Partie verlief relativ wild und er lieferte sich einige Ungenauigkeiten, die sein Gegner nicht wirklich ausnutzen konnte. Erst im 23. Zug verlor er eine ganze Figur und wenige Züge später auch die Partie.
Jonah spielte insgesamt sehr ordentlich. Erst im 25. Zug verlor er einen Bauern, er schaffte es jedoch das Endspiel remis zu halten.
Damit ging auch das Spiel gegen Erlangen mit 1:3 verloren.

Insgesamt hat es leider nicht fürs Weiterkommen gereicht. Top-Scorer war Simon mit 2,5 aus 3. Er und Jonah konnten ein ordentliches DWZ Plus verbuchen.

links die Spieler des SC Postbauer-Heng
vorne Koberstein vs. Schwab 1:0

Ligamanager

2. Mannschaft holt endlich den ersten Heimsieg

Die 2. Mannschaft empfing in der Bezirksliga 2b die 1. Mannschaft des SC Stein.

Die Gäste traten nur mit 6 Leuten an, sodass die Bretter 4 und 7 kampflos an uns gingen.
Timm Wisuras Gegner schwächte an Brett 6 seinen Königsflügel so sehr, dass Timm schon nach 24 Zügen ein unabwendbares Matt drohte und auf 3:0 erhöhte.
Erwin Firla verrechnete sich bei einer Kombination im Zentrum und musste sich mit einem Minusbauern herumschlagen. Als ausgewiesener Endspielexperte schaffte es Erwin dennoch, das Endspiel remis zu halten, da sein Gegner den falschen Läufer hatte.
Michael Ceglar stand an Brett 3 nach der Eröffnung ziemlich gedrückt, konnte sich aber zunehmend befreien. Anschließend fand sein Gegner keinen wirklichen Plan und Michael verbesserte seine Stellung immer mehr. Durch eine Fesselung gewann er die Dame und wir hatten bereits 4,5 Brettpunkte, womit der Heimsieg gesichert war.
Stefan Ratscheu versuchte an Brett 2 das Zentrum zu öffnen, was sich aber als zu optimistisch herausstellte und einen Bauern kostete. Sein Gegner konnte immer mehr Figuren tauschen und das anschließende Damenendspiel war nicht mehr zu halten.
Nikolai Kendzia kam an Brett 1 nie wirklich dazu, selbst die Initiative zu ergreifen. Am Ende drohte ein Eindringen seines Kontrahenten am Damenflügel und Materialverlust, weshalb Nikolai sich geschlagen gab.

Am Ende steht der lang ersehnte Heimsieg mit 4,5:3,5 zu Buche. Es besteht weiterhin Hoffnung auf den Klassenerhalt. Hierfür muss jedoch in Uttenreuth gepunktet werden.

Symbolleiste für Barrierefreiheit