Zweites Familienschachturnier

Nach dem Start im Vorjahr richtete der SC Postbauer-Heng das Familienschachturnier zum zweiten Mal aus. Neun Familien trafen sich am Sonntagnachmittag zu einem Schnellschachturnier, um in freundschaftlicher Atmosphäre Gespräche zu führen und einfach Spaß am Schach zu haben. Das Ganze fand mit Kaffee und Kuchen und anderen Leckereien statt.

Die Zusammensetzung der 2er-Teams war zwischen den Familienmitgliedern offen, sodass die Kombinationen Vater & Sohn, Mutter & Sohn, Onkel & Neffe sowie Geschwisterpaare zum Turnier antraten. Es wurden 5 Runden nach dem Schweizer-System mit einer 15 minütigen Bedenkzeit für jeden Spieler pro Partie angesetzt.

Am Ende hatte wie im Vorjahr die Familie Cwiklik mit den Brüdern Julian und Jonah überlegen die Nase vorn, wobei sie keinen Brettpunkt abgaben. Danach folgten 4 Familien mit jeweils 6 Mannschaftspunkten, sodass nur aufgrund der Feinwertung die Familie Walter den 2. Platz belegte, vor den Familien Jais, Lochner und Bisterfeld. Auf den Plätzen folgten dann die Familien Schneider, Müller, Schuster und Schellenberger.

Insgesamt war es wieder ein gelungener Nachmittag, bei dem alle teilnehmenden Familien mit viel Freude dabei waren.

4. Mannschaft verliert deutlich

Unsere 4. Mannschaft gastierte am 4. Spieltag bei SW Nürnberg Süd 7. Aufgrund von Spielermangel trat unsere Mannschaft nur mit 7 Spielern an.

Sergej Merdians Partie an Brett 1 verlief bis Zug 17 ausgeglichen ehe er taktisch eine Qualität und einen Bauern verlor, wonach die Partie entschieden war.

Michael Wabner war an Brett 2 zunächst zwei Bauern in Rückstand, konnte sich aber wieder rankämpfen. Als er wenig später seine Dame einen Zug zu früh zog, ging ein Läufer verloren und Michael musste aufgeben.

Patrick Seligers Partie an Brett 3 befand sich auch länger im ausgeglichenen Bereich, bis sein Gegner einzügig einen Bauern einstellte. Als Patrick im Endspiel noch mit einen Springergewinn drohte, war die Partie gewonnen.

Paul Taraba gewann an Brett 5 im Laufe des Spiels insgesamt drei Bauern. In Zug 31 zog er einen Bauern zwei Felder nach vorne, was einzügig einen Läufer einstellte. In der Folge gingen die Bauern und damit auch die Partie verloren.

Sophia Müller verlor an Brett 6 nach der Eröffnung innerhalb von 10 Zügen zwei Leichtifguren, weshalb die Partie relativ schnell entschieden war und ihr Gegner keine Mühe hatte, diesen Vorteil nach Hause zu bringen.

Maximilian Müller spielte an Brett 7 leider viel zu schnell und verlor im Laufe des Spiels immer mehr Material. Jedoch wurde die Partie bis zum Matt gespielt, welches erst im Endspiel der Fall war.

Leon Schläger geriet an Brett 8 in seinem zweiten Mannschaftsspiel zunächst einen Springer in Rückstand. Diesen konnte Leon wieder zurückgewinnen und später auch die Partie für sich entscheiden.

Insgesamt steht damit eine 2:6 Auswärtsniederlage zu Buche.

Ligamanager

Neues Jahr – Neues Glück: Sieg der 1. Mannschaft gegen Schwanstetten

Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng startete in der Bezirksliga 1 mit einem Heimkampf ins neue Jahr 2026. Zu Gast war der Schachklub Schwanstetten.

Der Mannschaftskampf wurde auch schon bald inhaltsreich: Eric Stertkuhl an Brett 2 nutzte gekonnt die Schwächen der gegnerischen Stellung aus und beschäftigte seinen Gegner fortlaufend mit Abwehrmaßnahmen, dieser übersah darauf hin einen Damenverlust und musste aufgeben.

Martin Sippl an Brett 3 und Ulrich Reichmann an Brett 5 steuerten zwei Unentschieden bei. Stefan Ratscheu an Brett 4 und sein Gegner gestalteten ihre Partie stellenweise recht unübersichtlich, jeder Fehlgriff konnte die Partie sofort entscheiden. Dieser kam dann auch in der Zeitnotphase des Gegners und Stefan konnte mit Materialvorteil die Partie für sich entscheiden.

An Brett 1 brachte Nick Merdian ein sehenswertes Materialopfer, um so die Partie zu verschärfen und Angriff zu erhalten auf den gegnerischen König, dieser befand sich immer noch in Brettmitte. Eine Weile befand sich die Partie auch in einem dynamischen Gleichgewicht, allerdings konnte der Gegner dann doch noch seinen König in Sicherheit bringen und so entschied der Materialvorteil zu Ungunsten von Nick.

Ebenso sehenswert gestaltete Erich Fischer an Brett 7 seine Partie, allerdings machte ihm und so manchem Zuschauer erst einmal seine offene Königsstellung größte Sorgen. Durch eine List erzielte er Materialvorteil und seine Gegnerin versuchte die Partie mittels Bauernumwandlung zu retten. Erich agierte umsichtig und konnte schlussendlich alle gegnerischen Drohungen neutralisieren und mittels großen Materialvorteil die Partie für sich entscheiden.

Es liefen sodann nur noch die Partien von Jonah Cwiklik an Brett 6 und Nicolas Bisterfeld an Brett 8. Es sah stellenweise danach aus, als wären auch diese beiden Partien zu gewinnen, dies hätte mit 6:2 einen eindeutigen Mannschaftssieg ergeben. Leider verlor Nicolas durch einen Fehlgriff einen ganzen Turm und musste wenig später den Kampf einstellen. Jonah hatte eine Endspielstellung auf den Brett, welche Gewinnchancen inne hatte. Allerdings zweigte er in eine Variante ab, welche das Spiel Unentschieden werden ließ.

Der Mannschaftskampf endete somit erfolgreich mit 4,5 zu 3,5. Es schmerzt ein bisschen, hätte doch das Resultat noch eindeutiger ausfallen können. Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng steht damit in der Mitte der Saison auf einem guten 4 Platz, siehe auch Ranglistentabelle aus dem Ligamanager. Für Schwanstetten wird es am letzten Platz zappenduster.

1. Mannschaft – in Rothenburg knapp verloren

Zum letzten Spieltag in der Bezirksliga 1 vor Weihachten ging es für die Spieler der ersten Mannschaft nach Gebsattel bei Rothenburg, da den Rothenburgern ihr traditionelles Spiellokal „Hotel zur Post“ dieses Mal nicht zur Verfügung stand.

An Brett 4 kam es bei Ulrich Reichmann und seinem Gegner zu einer Abtauschserie und schneller Materialreduzierung mit ebenso schneller Einigung auf Unentschieden.

An Brett 1 konntet Eric Stertkuhl schon im Anfangsstadium der Partie einen Bauern erobern, musste dann aber vorsichtig agieren wegen vorhandener Schwächen in der eigenen Stellung. Im weiteren Verlauf konnte Eric sich einen starken Freibauern sichern, welcher die gegnerische Stellung merklich einengte. Die Partie wurde jedoch dann Remis gegeben.

An Brett 7 probierte Nikolai Kendzia eine Abweichung einer bekannten Eröffnungsvariante, musste dem Gegner jedoch dann die bessere Stellung überlassen. Nikolai übersah leider eine drohende Fesselung und entschied sich, ohne Dame weiterzuspielen. Nach weiteren Materialverlust gab er die Partie auf.

Jonah Cwiklik an Brett 5 lieferte sich mit seinem Gegner trotz frühen Damentausch einen inhaltsreichen Kampf. Im Endspiel lehnte Jonah ein Remis-Angebot des Gegners ab und konnte die Partie letztendlich gewinnen.

Michael Ceglar kam an Brett 8 zum Einsatz und ging wie gewohnt schon im frühen Partiestadium zum Angriff über. Dies gestaltete sich auch erfolgreich, denn die Stellung des Gegners wies sodann einige Schwächen auf, welche Michael zu einer Abtauchkombination nutzte. Sie ließ dem Gegner nur die Wahl, mit wesentlich schlechterer Stellung weiterzuspielen oder Materialverlust hinzunehmen. Im weiteren Verlauf trieb Michael den gegnerischen König zur Brettseite und erledigte ihn dort.

Erich Fischer an Brett 6 musste mit einer passiven Stellung Vorlieb nehmen, welche jedoch verteidigungsfähig blieb. Nachdem der Gegner zum Angriff übergegangen war, konnte Erich mittels taktischen Damentausch die Stellung vereinfachen, was er leider ausließ. Nach einem weiteren Fehlgriff musste Erich die Partie verloren geben.

An Brett 3 startete Gunny Leusch mit einer verwickelten Partie und zwischenzeitlichen Bauernopfer. Nach weiterem Damentausch konnte er den geopferten Bauern wieder zurückgewinnen, musste aber zulassen, dass sein Gegner seine Türme aktiv positionieren konnte. Im weiteren Verlauf der Partie ging für Gunny ein zusätzlicher Bauer verloren. Sein Gegner verstärkte seine Stellung geschickt und konnte einen Freibauern vorantreiben, welcher Gunny dann zur Aufgabe zwang.

Mannschaftsführer Martin Sippl an Brett 2 musste längere Zeit in passiver Aufstellung Angriffswellen des Gegners abwehren. Im weiteren Verlauf konnte er die Stellung soweit abdichten, sodass sein Gegner seine aktive Stellung nicht weiter verstärken konnte. Ein Gegenspiel war aber nicht möglich und so wurde diese Partie Remis gegeben.

Der Mannschaftskampf endete somit unglücklich 3,5-4,5 mit einem Mannschaftsverlust. Dies ist ärgerlich, denn in der einen oder anderen Partie hätte mehr erreicht werden können, sodass ein Mannschafts-Remis in greifbarer Nähe lag. Auch konnte die Mannschaft nicht in gewohnter Stärke wie sonst spielen und musste auf Ersatzspieler zurückgreifen. Momentan belegt die 1. Mannschaft nun den fünften Platz in der Bezirksliga 1. Siehe auch den Ligamanager direkt:

Ligamanager: Spielplan – Bezirksliga 1

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