Am 18. Oktober stand für unsere erste Mannschaft der Mannschaftskampf gegen den FSV Großenseebach auf dem Programm. Dies war für unser der erste Mannschaftskampf der Saison, da das Spiel gegen Zirndorf/Maccabi verlegt wurde.
Nick Merdian bekam es an Brett 1 mit Viktor Balogh zu tun. Im Mittelspiel entwickelte sich ein taktischer Schlagabtausch, in dem Nick mit aktivem Figurenspiel Gegenspiel erhielt, letztlich aber den gegnerischen Freibauern auf der d-Linie nicht mehr aufhalten konnte. Nach dessen Umwandlung gab er die Partie auf.
Martin Sippl spielte an Brett 2 mit Weiß gegen Manuel Quaschner. Im Mittelspiel opferte Martin wegen beträchtlichen Raumnachteils eine Qualität, doch nachdem einige Figuren abgetauscht wurden, war das Endspiel nicht mehr zu halten und Martin gab auf.
Jonah Cwiklik spielte an Brett 3 gegen FM Dieter Seyb. Da dem Weißspieler schon früh das Rochaderecht verloren ging, nutzte Jonah in dieser nahezu perfekt gespielten Partie die Gelegenheit, mit aktiven Figuren einen gefährlichen Angriff aufzubauen, der mit erheblichem Materialgewinn und der Aufgabe seines Gegners beendet wurde.
Gunny Leusch spielte an Brett 4 mit Weiß gegen Tobias Kreiner und schaffte es, einen gewinnbringenden Angriff zu iniitieren. Später opferte Gunny einen Springer, doch dies führte leider nicht zum Gewinn, sondern bedeutete die Niederlage im anschließenden Turmendspiel, das mit einer Minusfigur nicht mehr zu halten war.
Stefan Ratscheu bekam an Brett 5 mit Schwarz Ralf Rosin als Gegner. Nach einer zunächst ruhigen Eröffnung brachte Stefan mit einem aktiven Turmmanöver und einem Angriff am Königsflügel zunehmend Druck auf die weiße Stellung, doch der Weißspieler schaffte es alles perfekt abzuwehren und in einer absoluten Zeitnotphase Stefans selbst eine Gewinnstellung zu erzeugen. In einer Art „Hail Mary“-Angriff versuchte Stefan noch mit seinen Schwerfiguren etwas zu erreichen und wurde mit einem Patzer seines Gegners belohnt, der nach 6 Zügen zum Matt führte.
Ulrich Reichmann spielte an Brett 6 mit Weiß gegen Lukas Korn. In einer offenen Italienischen Partie entwickelte sich früh ein taktischer Schlagabtausch, aus dem Ulrich jedoch mit einer Mehrqualität hervorging. Im Endspiel schaffte es Ulrich eine gewonnene Stellung zu erreichen, die seinen Kontrahenten zur Aufgabe bewegte.
Erich Fischer spielte an Brett 7 gegen Benjamin Schütze. Wie so häufig hatte Erich mit den schwarzen Steinen Raumnachteil, konnte sich jedoch befreien. Nach der Zeitkontrolle ging es jedoch bergab und Erich verlor die Kontrolle über die Partie und schließlich auch die Partie.
Michael Ceglar hatte an Brett 8 mit Weiß gegen Bernd Borel nach der Eröffnung einen Bauern und im Mittelspiel durch eine Taktik einen Bauern gewonnen. Aufgrund eines tödlichen Abzugsschachs, gab sich der Schwarzspieler geschlagen.
Am Ende steht ein 4:4 zu Buche, bei dem auf jeden Fall mehr drin gewesen wäre. Am nächsten Spieltag geht es zum Aufsteiger nach Neustadt/Aisch.

