Schnellschach-Bezirksmeisterschaft SC-Postbauer-Heng holt den Titel

Am Sonntag dem 23.06. fand die diesjährige Schnellschach-Mannschaftsmeisterschaft des Schachbezirks Mittelfranken statt. Beim Ausrichter Büchenbach fanden sich diesmal leider nur vier Mannschaften ein, um den Aufsteiger in die Landesliga Nord auszuspielen. Zahlenmäßig also schwach besetzt, vielleicht war auch das Wetter zu gut für diesen Spieltag…

Für den SC Postbauer-Heng gingen Eric Stertkuhl, Nick Merdian, Gunny Leusch und Martin Sippl an den Start. Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl wurde mit Vor- und Rückrunde gespielt, also insgesamt 6 Runden und damit eine Runde weniger als geplant. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass man mit der Wahl der Mannschaftsaufstellung ein glückliches Händchen hatte. Alle Vorrunden konnte die Mannschaft des SC Postbauer-Heng gewinnen, nach der Mittagspause ging es dann mit viel Elan weiter, sodass schlussendlich der erste Platz, ungeschlagen und mit großem Abstand feststand. Also auf in die Landesliga Nord im Herbst!

Eric erziehlte an Brett 1 mit 4,5 Punkten aus den 6 Runden eine sehr starke Leistung. Nick an Brett 2 und Gunny an Brett 3 erreichten 3,5 Punkte, Martin Sippl am letzten Brett 4 Punkte. Alles in allem eine gelungene Vorstellung. Zur „Nachbesprechung“, also zur gemütlichen Einkehr ging es danach noch in den Gasthof Heyder in Büchenbach.

Endstand siehe folgende Tabelle:

[Vereinsseite SG Büchenbach-Roth]

Hier noch eine Impression der Veranstaltung, Gunny und Nick spielen noch, Eric fiebert mit Nick mit.

Stefan Ratscheu gewinnt die Schnellschach-VM

Am gestrigen Freitag fand wie jedes Jahr die Schnellschach-VM statt, zu der sich dieses Mal 12 Teilnehmer im Gemeindehaus einfanden, von denen 4 Jugendspieler waren. Erstmals wurde mit einer Inkrement-Zeitkontrolle von 10+3 gespielt.

Am Ende stand Stefan Ratscheu mit 6 Punkten aus 7 Spielen ganz oben. Nachdem er gegen „Gunny“ Leusch ein unspektakuläres Remis holte und die ärgsten Verfolger Nick Merdian und Martin Sippl besiegen konnte, sicherte er den Turniersieg mit einem Remis gegen Martin Hanusch ab. Einen Punkt dahinter landete Jugendspieler Nick Merdian und gewann damit den U-18 Preis. Das Podest komplettierte Gunny, der nach drei abgegebenen Remis in der letzten Runde noch eine unglückliche Niederlage gegen Erwin Firla hinnehmen musste und somit mit 4,5 Punkten und einem Buchholzpunkt mehr vor Martin Sippl landete. Den Preis <DWZ 1600 gewann Martin Hanusch (DWZ 1598) und da kein Gastspieler den Weg nach Postbauer-Heng fand, durften sich auch Martin Sippl und Erwin Firla noch über einen Sachpreis freuen.
Die beiden U-12 Spieler Paul Taraba und Jan Lehmeier haben an diesem Abend viel an Erfahrung gewonnen und können dann im nächsten Jahr versuchen, den erfahrenen Vereinsspielern den ein oder anderen Punkt abzunehmen.

Rangliste

Fortschrittstabelle

Schnellschach-VM 2024

Freitag, den 21. Juni ab 19:30 Uhr (bitte seid pünktlich, damit wir um 19:45 Uhr starten können)

Ev. Gemeindehaus, Dürerstraße 4, Postbauer-Heng

7 Runden Schweizer-System, 10 min + 3 sec/Zug je Spieler und Partie

Gastspieler sind herzlich eingeladen!

Preise: Pokal für den Sieger und besten U18 Spieler, Sachpreise für die Plätze 1 bis 3, den besten U18 Spieler, den besten Spieler DWZ < 1600 und den besten Gastspieler. Siegerehrung nach dem letzten Spiel.

1. Mannschaft wahrte dritten Platz in der Bezirksliga 1

Am Sonntag dem 5. Mai fand die letzte Runde der Mittelfränkischen Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft statt. Die erste Mannschaft des SC Postbauer-Heng befand sich durch einen Sieg in der vorletzten Runde gegen den SK1911 Nürnberg in komfortabler Ausgangslage, ein Abstieg war nicht mehr zu befürchten und es bot sich die Möglichkeit durch mindestens eines Unentschiedens den mittlerweile erreichten guten dritten Platz in der Liga zu verteidigen. So konnte in ungezwungener Atmosphäre die erste Mannschaft von Zabo Eintracht Nürnberg empfangen werden, die allerdings ihrerseits um das Überleben in der Bezirksliga 1 zu kämpfen hatte. Gute Voraussetzungen also für einen interessant verlaufenden Mannschaftskampf.

Eingangs holte Eric Stertkuhl an Brett 2 das erste Unentschieden für Postbauer-Heng. Schwache Felder der gegnerischen Stellung ausnutzend war Eric dauerhaft am Drücker. Allerdings konnte sein Gegner dann doch soweit die Stellung absichern, sodass ein Remis die Folge war. Im weiteren Verlauf holten auch Stefan Ratscheu an Brett 7 und Nick Merdian an Brett 8 ein Unentschieden, beide nach inhaltsreichem Kampf.

An Brett 4 hatte Gunny Leusch einige Sorgen mit seinem Damenflügelbauern, da sein Gegner mit seinem Turm in Gunny’s Stellung eingedrungen war und dort einige Aktivität entfaltete. Schlussendlich ging ein Bauer dort verloren und Gunny musste den Kampf einstellen, ein Gegenspiel zur Kompensation war nicht mehr möglich.

Martin Sippl an Brett 3 holte ein weiteres Unentschieden. Ulrich Reichmann an Brett 6 konnte den Ausgleich holen, er schaffte es einen Freibauern in eine Dame zu verwandeln und somit entscheidendes materielles Übergewicht zu erzielen. Erich Fischer an Brett 5 lieferte sich mit seinem Gegner ein Hauen und Stechen, musste aber am Ende doch aufgeben, da er im Laufe der Partie Bauern verloren hatte und sein Gegner allmählich alle Drohungen sicher ausschalten konnte.

Zuletzt konnte aber doch Michael Scheremet ausgleichen durch einen Sieg in langer Partie. Im Laufe der Partie musste Michael einen Turm gegen Springer hergeben, aber sein Gegner wählte auch nicht immer die beste Fortsetzung, sodass Michael weitere Bauern erobern konnte. Diese Bauernmehrheit und ein gut platzierter Läufer schafften schließlich einen erdrückenden Stellungsvorteil, der den Sieg sicherstellte.

Insgesamt wurde ein 4:4 erreicht. Der 3. Platz in der Tabelle war damit gesichert und die erste Mannschaft von Zabo Eintracht musste mit einiger Unsicherheit nach Hause fahren, ob es für den Klassenerhalt überhaupt reicht.

Schlussendlich ergab sich nach den neunründigen Mannschaftskämpfen der Endstand wie in untenstehender Tabelle ersichtlich. Die Schachgemeinschaft Büchenbach/Roth 1 sicherte sich den ersten Platz und steigt somit in die Regionalliga Nord-Ost auf. Der SC Postbauer-Heng mit seiner ersten Mannschaft platzierte sich hinter Ansbach auf Platz 3. SK Schwanstetten und SK 1911 Nürnberg müssen in die Bezirksliga 2 absteigen. Zabo Eintracht konnte sich in der Bezirksliga 1 halten durch Brettpunktevorteil.

Der Endstand nach der 9. Runde [Ligamanager Bayer. Schachbund]

2. Mannschaft setzt Ausrufezeichen am letzten Spieltag

Am letzten Spieltag der Kreisliga 1 kam die 2. Mannschaft von Zabo-Eintracht Nürnberg nach Postbauer-Heng.

Obwohl der 8. Mann von Zabo zugesagt hatte, erschien er nicht zur Partie gegen Julian Cwiklik an Brett 8, sodass die 2. Mannschaft bereits 1:0 führte. Den zweiten vollen Punkt holte Erwin Firla an Brett 6, als er einen Bauern und durch ein Abzugsschach noch mehr Material, was den Gegner zur Aufgabe brachte (2:0).

Auch Georg Pfeiffer spielte an Brett 4 groß auf, indem er gegen den unrochierten König immer mehr Druck aufbaute, was einen ganzen Turm und wenig später die Partie gewann (3:0). Martin Hanusch hatte an Brett 7 trotz Mehrbauer selbst mit einem unrochierten König und schwachen weißen Feldern zu kämpfen. Im weiteren Verlauf konnte die gegnerische Dame in die Stellung eindringen, Material erobern und schließlich die Partie zu Ungunsten Martins entscheiden (3:1).

Jonah Cwiklik griff an Brett 3 am Königsflügel an, kam jedoch nicht entscheidend durch und verlor stattdessen im Zentrum einen Bauern. Jonah hatte jedoch einen Läufer gegen einen Springer auf dem Brett und schaffte es die gegnerischen Bauern aufzuhalten, weshalb ein Remis vereinbart wurde (3,5:1,5).
Henry Uhl stand an Brett 5 zunächst passiv und verlor einen Bauern, aber er spielte auf Kompensation und gewann den Bauern im Endspiel zurück. Im weiteren Verlauf gewann er selbst einen Bauern, weshalb sein Gegner aufgab, obwohl noch einiges an Mühe notwendig gewesen wäre, um das Endspiel zu verwerten. Damit stand der Mannschaftssieg schon fest (4,5:1,5).

Nikolai Kendzia hatte an Brett 1 ebenfalls einen Bauern mehr. Nach einigen Abtäuschen war es ein Läufer gegen Springer-Endspiel, in dem keine Seite ehr Fortschritte erzielen konnte und daher ein Remis vereinbart wurde (5:2). Nicolas Bisterfeld spielte an Brett 2 bis ganz zum Schluss und überstand dabei zwei Zeitnotphasen. Nach der Eröffnung konnte er sich aus der Passivität befreien und die Damen abtauschen. Im weiteren Verlauf gewann er immer mehr Material und verwertete das Endspiel trotz Zeitnot souverän zum vollen Punkt (6:2).

Damit verabschiedet sich die 2. Mannschaft mit einem 6:2 Sieg in die Sommerpause und Nikolai Kendzia fasste den Sieg passend mit den Worten „Wieso nicht immer so?“ zusammen. Ob es die 2. Mannschaft „immer so“ kann, darf sie dann in der nächsten Saison beweisen.

Ligamanager

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