4. Mannschaft mit deutlicher Heimniederlage

Am vorletzten Spieltag der Kreisliga 3 empfing unsere 4. Mannschaft SW Nürnberg Süd 7, die hauptsächlich aus Jugendspielern und jungen Erwachsenen bestand. Leider mussten wir Brett 1 und 4 freilassen.

Sergej Merdian gab seine Partie an Brett 2 nach einem groben Fehler schon früh auf.

Paul Taraba gewann an Brett 6 zunächst einen Bauern, verlor jedoch die Übersicht und stellte Material ein, was den Verlust der Partie bedeutete. Deniz Lukas setzte seinen Gegner an Brett 7 unter Druck, doch dieser konnte sich durch all seine Erfahrung befreien und selbst angreifen. Letztendlich verlor Deniz eine Figur, wodurch die Partie entschieden und wenig später von ihm aufgegeben wurde.

Marty Schneider initiierte an Brett 8 einen Angriff und gab dafür einen Bauern. Diesen gewann er taktisch zurück und durch eine weitere Kombination verschaffte er sich einen Materialvorteil von einer Dame gegen einen Turm. Da seine junge Gegnerin allerdings nicht aufgeben wollte, setzte Marty sie letztendlich Schachmatt.

Marc Baum gestaltete die Partie an Brett 5 lange Zeit ausgeglichen und am Ende waren auf beiden Seiten nur noch Schwerfiguren und Bauern auf dem Brett. Kurz bevor sein Gegner ihn schachmatt setzen konnte, war aber bei demjenigen die Zeit abgelaufen. Aufgrund eines regelwidrigen Zuges von Marc bekam sein Gegner ein zweiminütige Zeitgutschrift, weshalb Marc sofort aufgab.

Fritz Helbig kam an Brett 3 bereits sehr schlecht aus der Eröffnung und musste später eine Qualität opfern. Aufgrund seines offenen Königs und eines taktischen Einstellers, musste auch er sich nach langem Kampf geschlagen geben.

Damit kassierte die 4. Mannschaft eine sehr deutliche 1:7-Heimniederlage. Gegen den Tabellenführer Stein 2 soll am letzten Spieltag dann noch ein zufriedenstellender Saisonausklang gelingen.

Ligamanager

Unerwartete Niederlage der 2. Mannschaft

Mit 5:3 musste sich die zweite Mannschaft dem vermeintlich schwächeren Gegner SC Jäklechemie Nürnberg 3 geschlagen geben.

Schon zu Beginn entwickelte sich an allen Brettern ein offener Schlagabtausch. Gleich in der Eröffnung wurde auf Taktik gesetzt. Leider verlor Herbert Stenger am achten Brett bei der Verteidigung seines offenen Königsflügels die Dame und damit die Partie. Nachdem das zweite Brett kampflos aufgegeben werden musste geriet die Mannschaft frühzeitig in Rückstand.

An Brett 5 war Henry Uhls Gegner mit der sizilianischen Eröffnung vertraut und die Partie mündete nach einem Generalabtausch in ein ausgeglichenes Endspiel und die damit verbundene Punkteteilung.

Nikolai Kendzia/Brett 1 versuchte sein Glück mit der Greco-Variante in der Italienischen Partie, konnte aber nicht an der Initiative festhalten und verlor einen Turm, da er eine Abwicklung mit drohendem Grundlinienmatt übersehen hatte. Den Vorteil verwertete seine Gegnerin souverän zum 3,5:0,5 Spielstand.

Michael Ceglar an Brett 3 öffnete den schwarzen Damenflügel, an dem sich der gegnerische König sicher geglaubt hatte. Mit Unterstützung seines starken weißfeldrigen Läufers gewann er eine Figur und konnte den Materialvorteil im Endspiel umsetzen.

Auch Jonah Cwiklik sah sich an Brett 4 den heftigen Attacken seines Gegners ausgesetzt, konnte aber die gegnerische Stellung zu seinen Gunsten öffnen. Gewaltig drangen seine schwarze Dame und Springer in die gegnerische Position ein und konnten durch eine Springergabel die gegnerische Dame zum Sieg erobern.

Am Brett 6 forcierte der Spieler von SC Jäcklechemie einen Königsangriff und zertrümmerte mit einem Turmopfer die schützende Bauernstruktur. Trotz des entstandenen Materialvorteils musste Erwin Firla in die dreimalige Zugwiederholung und damit in ein Unentschieden zum Spielstand 4:3 einwilligen.

An Brett 7 irrten beide Könige völlig exponiert über das Brett, getrieben von den wechselseitig angreifenden Steinen. In völlig offener Stellung büßte Martin Hanusch durch ein Abzugsschach seine Dame ein. Allerdings verblieben ihm Springer, Läufer und Turm gegen die gegnerische Dame. Nach langem Kampf und in der Zeitnotphase gelang es jedoch dem Gegner den ungedeckten Turm gleichzeitig mit einem Schachangebot zu erobern.

Die Partie ging somit zum 5:3 Endstand verloren. Die 2. Mannschaft liegt weiterhin auf dem 5. Tabellenplatz in der Kreisliga 1. Ein Sieg im letzten Spiel der Saison gegen den Sechstplatzierten SG Anderssen Nürnberg wäre ein versöhnlicher Saisonabschluss.

MF Nikolai Kendzia

Ligamanager

U16-Mannschaft verpasst Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft

Unsere U16-Mannschaft musste am Doppelspieltag zu Hause in der Bezirksliga antreten. Gegen den SC Erlangen und den SC Noris-Tarrasch Nürnberg spielten wir mit Jonah Cwiklik, Henry Uhl, Julian Cwiklik und Fritz Helbig.

Henry geriet bereits nach der Eröffnung in Nachteil und musste später versuchen, ein Endspiel mit zwei Minusbauern noch in ein Remis zu umzuwandeln, doch sein Gegner spielte es souverän zu Ende und Henry verlor damit die Partie (0:1).

Julian stand nach der Eröffnung ausgeglichen, doch aufgrund der Aktivität des Weißspielers, geriet er immer mehr in Bedrängnis und verlor die Partie durch Schachmatt (0:2).

Fritz gewann bereits nach 5 Zügen den ersten Bauern und später noch durch eine schöne Taktik eine Qualität. Diesen Vorteil behielt er bis ins Endspiel, in welchem er einen Bauern zur Dame umwandelte und Matt setzte (1:2).

Jonah hatte mit einer passiven und deutlich schlechteren Stellung zu kämpfen, doch sein Gegner übersah zunächst eine Taktik, die einen Bauern gewinnt. Nach einem Remisangebot, das Jonah natürlich aufgrund des Spielstandes ablehnte, gewann er sogar taktisch einen ganzen Turm, wonach der Gewinn der Partie nur noch Formsache war (2:2).

Gegen den SC Erlangen war damit ein 2:2 Unentschieden gelungen und in der Nachmittagsrunde kam Noris-Tarrasch Nürnberg nach Postbauer-Heng.

Fritz kam sehr gut aus der Eröffnung, doch er verpasste es, seine Figuren im Endspiel richtig zu koordinieren und konnte so erheblichen Materialverlust nicht mehr vermeiden, weshalb er aufgab (0:1).

Henrys Partie verlief weitesgehend ausgeglichen, bis er einen Bauern gewann und Vorteil hatte. Leider übersah er einen taktischen Schlag, der zwei Leichtfiguren gegen einen Turm kostete und wurde schließlich Matt gesetzt (0:2).

Julian unterliefen aufgrund der fehlenden Entwicklung der Figuren bereits mehrere Fehler in der Eröffnung und er hatte Glück, dass sein Gegner sie nicht bestrafte. Stattdessen ging es in ein Endspiel mit zwei Leichtfiguren für Julian gegen einen Turm und einen Bauern, welches für Julian vorteilhaft, aber nicht einfach zu gewinnen war. Beide spielten bis zum Schluss, bis nur noch zwei Könige übrig waren (0,5:2,5).

Nach einer über weite Strecken ausgeglichen geführten Partie, gewann Jonah im späten Mittelspiel einen Bauern. Im Damenendspiel beging sein Gegner einen schweren Fehler, den Jonah gnadenlos bestrafte und das Endspiel souverän nach Hause brachte (1,5:2,5).

Damit stand gegen den SC Noris-Tarrasch Nürnberg leider eine 1,5:2,5 Niederlage fest. Die Qualifikation für die Bayerischen U16-Mannschaftsmeisterschaften ist damit nicht mehr möglich, doch die Jungs haben gegen starke Gegner gezeigt, dass sie sehr gut mithalten können.


2. Mannschaft holt Sieg gegen die Zweite des SK Nürnberg 1911

Einen deutlichen 5,5:2,5 Sieg errang die zweite Mannschaft des Schachclubs Postbauer-Heng gegen den Tabellenletzten der Kreisliga 1. Die Gäste von SK Nürnberg 1911 erwiesen sich aber als zäher Gegner.

Einen schnellen Sieg errang Michael Ceglar am dritten Brett mit Albins-Gegengambit. Sein Gegner tappte in die Lasker-Falle und musste nach Turmverlust bald aufgeben. Kampflos musste Brett 4 aufgeben werden, doch Henry Uhl griff mit Schwarz in der Sizilianischen Eröffnung den weißen Königsflügel an und konnte die verteidigende gegnerische Dame und damit auch die Partie gewinnen.

An Brett 1 musste sich Nikolai Kendzia nach einer missglückten Eröffnungsvariante schnell seinem Gegner geschlagen geben und der Mannschaftskampf war wieder ausgeglichen. Dann wurden die Stellungen für die Heimmannschaft immer besser und der Kampf wendete sich. Martin Hanusch konnte in einem zunächst ausgeglichenen Leichtfigurenendspiel mit seinem König in die gegnerische Stellung eindringen und seinen Freibauern bei der Umwandlung zur Dame unterstützen. Soweit kam es aber nicht, da sein Gegner zuvor kapitulierte.

Herbert Stenger setzte seine Türme auf die offene e-Linie und bedrohte auch den schwarzen König. In leicht besserer Stellung steuerte er ein Unentschieden auf dem Weg zum Erfolg bei. Nach dreieinhalb Stunden konnte Nicolas Bisterfeld am zweiten Brett seinen Materialvorteil zum entscheidenden Punkt zum 4,5:2,5 umsetzen. Mit einem zweischneidigen Läuferopfer hatte er seinen Gegner in der Eröffnung verwirrt und konnte durch Springergabeln beide gegnerische Türme erobern.

Zuletzt erhöhte Erwin Firla den Sieg, indem er einen zunächst kleinen Vorteil im Endspiel gekonnt in einen Gewinn ummünzte. Die zweite Mannschaft befindet sich nun auf einem soliden fünften Platz im Tabellenmittelfeld.

MF Nikolai Kendzia

Ligamanager

1. Mannschaft: Sichere Platzierung erreicht

Am 7. Spieltag ging es für die erste Mannschaft zum Auswärtsspiel gegen Noris Tarrasch 4. Die Nürnberger rangierten am Ende der Tabelle und so war es überraschend, dass diese nicht mit der stärksten Aufstellung antraten und zudem unvollständig.

Eric Stertkuhl konnte somit an Brett 1 einen kampflosen Punkt einsammeln. Auch Michael Ceglar an Brett 7 nutzte seine Chance gegen Marianne Diller und kam zu einem weiteren frühen Punkt durch Einfangen der gegnerischen Dame.

An den Brettern 3 und 5 einigten sich zuerst Gunny Leusch und dann Ulrich Reichmann auf jeweils ein Unentschieden mit ihren Gegnern (Petra Loebel und Manfred Lutzky). Martin Sippl an Brett 2 steuerte einen weiteren halben Punkt gegen Berrak Albayrak bei.

Erich Fischer an Brett 6 verlor erst Bauern, konnte dann aber einen Angriff auf den gegnerischen König von Robert Ackermann starten. Nach Verlust eines Springers musste Erich jedoch aufgeben. Die letzten verbleibenden Partien brachten somit die Entscheidung.

Jonah Cwiklik an Brett 8 musste nach Bauernopfern seines Gegners Fabian Pielenz einen heftigen Angriff abwehren und hatte dann letztendlich Materialeinbuße hinzunehmen. Allerdings konnte Jonah in ein Endspiel überführen, in dem der Materialvorteil des Gegners nicht mehr ausschlaggebend war mit der Folge der Punkteteilung.

An Brett 4 zeichnete sich bei Nick Merdian ebenfalls ein Unentschieden ab. Sein Gegner Hermann Krauß musste gewinnen, um für Nürnberg wenigstens ein 4:4 zu erreichen. Nick konnte aber jegliche Gewinnversuch erfolgreich abwehren, sodass auch diese Partie mit einem Unentschieden endete.

Der Mannschaftskampf wurde somit mit 4,5 zu 3,5 gewonnen. Dies verschafft dem SC Postbauer-Heng einen momentan komfortablen dritten Platz in der Bezirksliga 1. Damit ist auch jegliche Abstiegsgefahr gebannt, siehe hierzu auch das Ligaorakel des Homburger Schachklubs mit Wahrscheinlichkeiten Auf-/Abstieg.

Quelle: Ligamanager Schachbund Bayern

Quelle: Ligaorakel Schachklub Bad Homburg

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