Erstes Familienschachturnier

Am vergangenen Sonntag fand das erste Familienschachturnier in Postbauer-Heng im kleineren Rahmen statt. Insgesamt fanden sich vier Familien im evangelischen Gemeindehaus ein, um bei Kaffee (für die Kids natürlich Limo) und Kuchen lockere Gespräche zu führen und einfach Spaß am Schach zu haben. Die Sieger-Familie durfte den ersten Familienschach-Pokal mit nach Hause nehmen.

Drei der teilnehmenden Familien traten mit Vater & Sohn bzw. Vater & Söhnen an, alleine Familie Cwiklik ging mit den Brüdern Jonah und Julian an den Start.
Am Ende hatte wie erwartet Familie Cwiklik mit 11-1 Mannschaftspunkten und nur einem abgegebenen Brettpunkt die Nase vorn. Auf Platz 2 landete Familie Bisterfeld mit 8-4 Mannschaftspunkten. Platz drei ging an Familie Schneider mit 4-8 Mannschaftspunkten, welche jedoch Familie Cwiklik einen Brett- und damit auch Mannschaftspunkt abluchsen konnte. Das Feld komplettiert Familie Walter auf Platz 4 mit 1-11 Mannschaftspunkten.

Insgesamt war es ein sehr entspannter und teilweise auch sehr lustiger Nachmittag, da unter anderem festgestellt wurde, dass auch „Väter öfter mal verlieren“. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr noch mehr Familien teilnehmen werden.

2. Mannschaft: Auftaktsieg gegen Zabo 2

Am ersten Spieltag der Kreisliga 1 war die zweite Mannschaft des SC Postbauer-Heng zu Gast bei der zweiten Mannschaft von Zabo-Eintracht Nürnberg. Mit starken Ersatzspielern und auch etwas Glück konnte ein 5:3 Sieg errungen werden.

Zunächst konnte Henry Uhl mit Schwarz nach einem offenen Schlagabtausch seinem Gegner ein Remis abringen. An Brett 1 wehrte Nikolai Kendzia nach einem Eröffnungsfehler den gegnerischen Königsangriff ab und willigte ebenfalls in ein Unentschieden ein.

Den Führungstreffer erzielte Julian Cwiklik indem er die offene Partieanlage des Gegners ausnutzte und in ein Endspiel mit Mehrfigur abwickelte. Michael Ceglar opferte für einen Freibauern die Qualität. Sein Gegner konnte diesen aber abfangen und die Partie gewinnen.

Durch geschickte Figurenmanöver hielt Nicolas Bisterfeld mit Schwarz an der Initiative aus der Eröffnung fest und konnte sein Springerendspiel mit zwei Mehrbauern gewinnen. Herbert Stenger gewann durch eine Fesselung im Endspiel einen Turm für einen Läufer, musste aber, nachdem der Gegner seinen König aktivieren konnte, in ein Remis einwilligen.

Mit einer  Einengungsstrategie zwang Martin Hanusch seinen Gegner zu einer langen Verteidigung, die letztendlich zu einem vollen Punkt für Postbauer-Heng führte. Die letzte laufende Partie wickelte Johannes Pröbster durch umsichtige Verteidigung in ein Remis ab.

MF Nikolai Kendzia

Ligamanager

4. Mannschaft mit Kantersieg zum Auftakt

Am ersten Spieltag der K3 gastierte die 5. Mannschaft von Zabo-Eintracht Nürnberg bei unserer 4. Mannschaft. Da die Gäste allerdings nur zu sechst antraten, ging es bereits mit einer 2:0 Führung ins Match.

Den ersten vollen erspielten Punkt holte Heimkehrer Marc Baum an Brett 4, nachdem sein Gegner sämtliche Eröffnungsregeln missachtete und eine Qualität verlor. Als Marc noch eine Springergabel fand, die noch mehr Material gewinnt, war die Partie entschieden.

Den zweiten vollen Punkt erspielte Marty Schneider an Brett 7 durch einen Figurengewinn und auch Elias Walter an Brett 8 wehrte souverän alle Taktiken der Gegenseite ab und gewann auch sein Spiel.

Fritz Helbig, der an Brett 2 sein Debüt gab, hatte ebenfalls eine ganze Figur mehr und beendete seine Partie mit einer Springergabel, die noch eine Qualität gekostet hätte.

Michael Wabner versuchte an Brett 3 mit einem Bauernsturm im Zentrum durchzuschlagen. Nach einigen Abtäuschen hatte er ein gewonnenes Bauernendspiel auf dem Brett, welches sich sein Gegner nicht mehr zeigen lassen wollte.

Ergebniskosmetik konnte Zabo an Brett 1 betreiben, wo Sergej Merdian eine Taktik unterschätzte und zu viel Material verlor, was ihn bereits nach 20 Zügen zur Aufgabe bewegte.

Mit eine 7:1 in die Saison zu starten kann sich durchaus sehen lassen, doch auf unsere 4. Mannschaft warten noch härtere Brocken in der K3.

Ligamanager

DSSAM 2024 in Bielefeld

Es gibt sie also doch! Jonah machte sich auf den Weg zur diesjährigen Deutschen Amateur Schnellschach Meisterschaft und fand in NRW die Stadt Bielefeld.

Mit seiner aktuellen Spielstärke startete er in der Gruppe C von Platz 40 bei 46 Teilnehmern. Der erste Tag begann furios, auch wenn das 1. Spiel verloren ging. Dafür hielt er sich an seinen nächsten 4 Gegnern schadlos, sodass er nach 5 Runden 3,5 Punkte auf seinem Konto hatte. Hier konnte er dank seiner herausragenden taktischen Fähigkeiten gegen wesentlich DWZ und Elo stärkere Spieler punkten.

Auch wenn am zweiten Spieltag mit einem Punkt aus 4 Spielen die Ausbeute nicht mehr so hoch war, erreichte Jonah mit 4,5 Punkten den 23. Platz in der Endabrechnung, was ihm ein Schnellschach-Elo-Plus von 75 Punkten einbrachte.

Chess results

1. Mannschaft wieder 4:4 gegen Zabo

Am zweiten Spieltag ging es auswärts gegen Zabo-Eintracht Nürnberg, die in der letzten Saison mit einem 4:4 gegen uns die Klasse gehalten hatten.

Schnell ging auch dieser Auswärtskampf wieder in Richtung eines friedlichen Unentschiedens, nachdem bei Eric Stertkuhl an Brett 2, Gunny an Brett 4, Nick Merdian an Brett 5 und Erich Fischer an Brett 7 relativ unspektakuläre Partien zu Remisen zwischen 15-20 Zügen führten.

Stefan Ratscheu experimentierte an Brett 6 in der Eröffnung, was jedoch eher zu seinem Nachteil wurde und er deutlich schlechter stand. Glücklicherweise fand sein Gegner die gewinnbringende Fortsetzung nicht und lenkte stattdessen in eine Zugwiederholung ein.

Michael Ceglar an Brett 8 kam sehr gut aus der Eröffnung und erarbeitete sich einen enormen materiellen und stellunsgtechnischen Vorteil. Im Anschluss verschwand dieser Vorteil jedoch und Michael sah sich mit einem unverhinderbaren Matt konfrontiert.

Michael Scheremet geriet an Brett 1 in einer sehr taktischen Partie in horende Zeitnot, stand jedoch materiell mit einer Figur gegen einen Bauern vorne, was letztendlich zum Sieg reichte.

Analyse auf Gunny’s Chessalyse

Bei Martin Sippl ging es an Brett 3 trotz eines Mehrbauern sehr geschlossen zu, sodass nach längerem Herumprobieren, ob man nicht doch irgendwo durchdringen kann, ein Remis vereinbart wurde.

Somit stand wie in der letzten Saison ein 4:4 gegen Zabo zu Buche. Auch wenn uns danach nicht nach Singen war, wurde noch in den Gasthof Sängerlust eingekehrt.

Ligamanager

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