2. Mannschaft: Niederlage zum Saisonauftakt

Nachdem wir in der letzten Saison aufgestiegen sind, gingen wir nun in der Bezirksliga 2b an den Start und empfingen im ersten Heimspiel die 2. Mannschaft des SK 1911 Nürnberg.

Michael Ceglar bot seinem Gegner schon nach 14 Zügen Remis an, welches dieser nach kurzer Überlegung annahm.
Nikolai Kendzia gewann an Brett 1 schon in der Eröffnung einen Bauern, übersah wenig später einen gegnerischen Einschlag auf e6. Gleich danach wurden auch hier die Punkte geteilt.
Erwin Firla kam an Brett 6 sehr aktiv aus der Eröffnung und opferte eine Figur für zwei Bauern. Im hieraus resultierenden Endspiel kam er allerdings nicht über ein Remis hinaus.
Bei Michael Gottlieb spielte sich an Brett 5 fast die ganze Partie im Zentrum ab. Nachdem alle Leichtfiguren abgetauscht wurden, gab es auch hier eine Punkteteilung.
Johannes Pröbster verlor an Brett 7 nach der Eröffnung einen Bauern durch einen Abzugsangriff. Sein Gegner gewann im weiteren Verlauf noch zusätzlich einen Springer sowie einen weiteren Bauern. Wenig später gab sich Johannes Pröbster dann geschlagen.
Nick Merdian wurde an Brett 8 in eine passive Stellung am Königsflügel gedrängt. Mit drei Minusbauern ging er dann ins Endspiel, welches sein Gegner souverän zum vollen Punkt verwertete.
Stefan Ratscheu verrechnete sich an Brett 2 im Mittelspiel, sodass er eine Leichtfigur gegen zwei Bauern verlor. In Zeitnot konnte er seinen Gegner im Endspiel wenig entgegensetzen, welches dieser mit einer schönen Kombination beendete und Stefan Ratscheu zur Aufgabe zwang.
Den einzigen vollen Punkt holte Martin Stürmer an Brett 4, welcher nach einigen Figurenabtäuschen und Figurenmanövern letztendlich den entscheidenden Vorteil herausspielte.
Damit endete der erste Heimkampf für die zweite Mannschaft mit einer 3:5 Niederlage. Am nächsten Spieltag versuchen wir bei Anderssen 1 die ersten Punkte einzufahren.

2. Mannschaft: Meister der K1

Die Voraussetzungen waren so, dass wir bei Noris Tarrasch Nürnberg 5 gewinnen mussten um auf jeden Fall aufsteigen zu können.

Deshalb holten wir uns mit Timm Wisura Verstärkung aus der
3. Mannschaft.  Er war auch als erster fertig und brachte einen Sieg auf unser Konto. Die anschließende Analyse zeigte, dass der Punkt sehr glücklich war.  Als Zweiter meldete dann Klaus Pechmann ein Remis. Erwin Firla bot seinem Gegner einen Qualitätsgewinn an, brachte dadurch des Gegners Springer auf ein sehr schlechtes Feld. Seine beiden angegriffenen Türme konnte er durch Schachgebote vor dem Springer retten.
Jetzt hatte sein Gegner die Wahl Abtausch und Figurenverlust , weshalb er die Partie aufgab. Es stand 2,5 zu 0,5 für Postbauer.

Wir waren also auf dem richtigen Weg. Die nächste Partie die endete, war die von Michael Gottlieb. Nachdem er die Dame seines Gegners bedrängte und gleichzeitiger Drohung einer Springergabel auf König und Turm konnte Michael den Turm gewinnen, wobei er aber den Springer nicht mehr retten konnte. Diesen Qualitätsvorteil brachte er bis ins Endspiel, in dem er mit seinem Turm einige Bauern kassierte. Sein Gegner gab auf und es stand 3,5 zu 0,5 für uns.

Jetzt kam die Zeit der Tarrasch’ler. Nachdem sie Brett 1 gewinnen konnten, spielten nur noch an Brett 2 Martin Stürmer, an Brett 3 Michael Ceglar und an Brett 7 Nick Merdian. Michael, der am stärksten für den Aufstieg plädiert hatte stand in der Pflicht, einen ganzen Punkt zu liefern. Im Mittelspiel gewann er einen Bauern und hielt seinen Gegner ständig unter Druck. In beiderseitiger Zeitnot hätte sein Gegner die Dame verloren, weshalb dieser aufgab.

Es war geschafft 4,5 zu 1,5 !!!

Die beiden anderen Partien gingen verloren, was unserer guten Stimmung aber nichts mehr anhaben konnte.

MF Herbert Stenger

1. Mannschaft: Auswärts ohne Sieg

Am vorletzten Spieltag der Regionalliga Nord-Ost gastierten wir ersatzgeschwächt beim SV Altensittenbach, die wiederum in Bestbesetzung antraten. Die erste Entscheidung fiel bei Eric Stertkuhl an Brett 3. Er startete einen Königsangriff und versuchte mittels eines Turmopfers seinen Gegner Matt zu setzen. Dieser konnte sich allerdings befreien und Eric gab sich mit einem Turm weniger geschlagen. Die zweite Niederlage gab es bei Michael Ceglar an Brett 7, der im 16. Zug eine Kombination mit Figurenverlust übersah und die Partie damit nicht mehr zu retten war. Es folgten ein Remis an Brett 5, wo sich Ulrich Reichmann und sein Gegner ein paar Mal taktisch auf die Probe stellten und anschließend auf ein Unentschieden einigten. Ein weiteres Remis folgte bei Dirk Kestler an Brett 8, der sich mit dem Göring-Gambit konfrontiert sah. Nachdem er die von seinem Gegenüber aufgestellten Probleme gelöst hatte, führte eine Remisschaukel im Endspiel zur Punkteteilung. Martin Sippl an Brett 2 wurde direkt nach der Eröffnung unter Druck gesetzt. Aufgrund der Zeitnot seines Gegners in einer immer noch für Martin bedrückenden Stellung wurde auch hier die Partie mit Remis beendet. Pascal Grimm kam an Brett 1 mit einer luftigen Königsstellung aus der Eröffnung. Nach einigen Abtäuschen im Mittelspiel wurde allerdings in ein ausgeglichenes Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern übergeleitet und der Punkt geteilt.

Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 4:2 für Altensittenbach und ihnen reichte ein halber Punkt zum Mannschaftssieg. Diesen halben Punkt gab es an Brett 6, an welchem Stefan Ratscheu eine leicht passivere Stellung in ein ausgeglichenes Endspiel brachte und den Remishafen erreichte. Erich Fischer hatte an Brett 4 ab dem Mittelspiel mit einem Minusbauern zu kämpfen und schaffte es im anschließendem Endspiel leider nicht, die Stellung zu halten und musste sich am Ende mit
3 Minusbauern geschlagen geben.

Damit verloren wir auch das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison mit 5,5:2,5. Am letzten Spieltag empfangen wir den
SC Bad Kötzting, um die Saison versöhnlich abschließen zu können, nachdem der Klassenerhalt bereits gesichert ist.

2. Mannschaft: Kurs Meisterschaft

Gegen den Tabellenletzten Zabo Eintracht Nürnberg 3 gingen wir konzentriert ans Werk. Als erster meldete Michael Gottlieb einen ganzen Punkt. Er hatte seinen Gegner in nur 19 Zügen zur Aufgabe gebracht.  Kurz danach brachte Michael Ceglar ein Remis in die Mannschaftswertung ein. Inzwischen wurde Brett 8 mit Nick Merdian als kampflos gewonnen gewertet.Auch Erwin Firla steuerte einen ganzen Punkt bei.  

An Brett 6 spielte Herbert Stenger gegen den früheren Mannschaftskameraden Klaus Klinger. Klaus klemmte seinen Läufer ohne freies Feld ein, sodass der Läufer nur noch durch einen Bauern abgeholt werden musste. Nach 38 Zügen stand dann das Matt auf dem Brett. Wir hatten jetzt 4,5 Punkte und den Sieg in der Tasche. Es spielte noch an Brett 1 Nikolai Kendzia, der seine Partie souverän heim brachte. An Brett 2 steuerte Martin Stürmer noch Remis dazu, wogegen Klaus Pechmann auf Brett 7 seine Partie verlor. Mit dem Ergebnis 2 : 6 konnten wir „Guter Dinge“ nach Hause fahren.

Da zeitgleich der SC Stein beim SK Neumarkt die Segel streichen musste, haben wir jetzt 5 Punkte Vorsprung auf unseren ärgsten Verfolger.

Der nächste Wettkampf ist am 5.4. zu Hause gegen Zabo Eintracht Nürnberg  2.

MF Herbert Stenger

1. Mannschaft: Großer Schritt Richtung Klassenerhalt


Am siebten Spieltag der Regionalliga Nordost empfing unsere
1. Mannschaft die 2. Mannschaft des SK Kelheim.

Die ersten zwei vollen Punkte wurden von Pascal Grimm an Brett 2 und Stefan Ratscheu an Brett 8 eingefahren. Pascal setzte seinen Gegner direkt nach der Eröffnung am Königsflügel unter Druck und gewann schließlich die Qualität und damit die Partie. Stefan Ratscheu kam etwas passiv aus der Eröffnung, konnte sich allerdings befreien und nach einigen Abtäuschen im Zentrum den a6-Bauern gewinnen. Nach einem weiteren Bauernverlust gab sich sein Gegner aufgrund dreier Freibauern am Damenflügel geschlagen. Unser Topscorer Erich Fischer bewies an Brett 6 eindrucksvoll, dass er zurecht in den Top 3 der Punktesammler steht. Nach einer für ihn typischen geschlossenen Stellung nach der Eröffnung, gewann er eine Leichtfigur und holte damit seinen fünften Punkt im siebten Spiel! Damit führten wir souverän mit 3:0 und alles sah nach einem sicheren Heimsieg aus, doch es wurde nochmal richtig spannend. Jürgen Röber sah sich an Brett 3 zunehmend mit einem Königsangriff konfrontiert, welchen er nicht ausreichend verteidigen konnte und somit zum Matt führte. Ulrich Reichmann stabilisierte an Brett 7 seine Stellung nach einer wilden Eröffnung. Im Endspiel übersah er leider, dass sein Springer nicht gedeckt war und gab nach dessen Verlust sofort auf. Nach zwei Remisen von Michael Scheremet an Brett 1 und Eric Stertkuhl an Brett 5, die in ihren Partien auch mal vorteilhaft standen, war Kelheim wieder auf 4:3 herangekommen und alles hing an Mannschaftsführer Martin Sippl, der an Brett 4 ein nicht einfach zu spielendes Endspiel vor der Brust hatte. Martin behielt allerdings die Nerven und schaffte das entscheidende Remis, welches den dritten Heimsieg in dieser Saison besiegelte.

Am vorletzten Spieltag geht es nach Altensittenbach, wo der Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach gebracht werden soll.

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